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      kultur Wendy Syfret 21 April 2017

      lassen einen die beauty-snapchat-filter einfach nur weißer aussehen?

      Einige User haben sich darüber beschwert, dass die App eurozentristische Schönheitsvorstellungen befördert.

      Foto via @mangiferin

      Für eine App, mit der man Fotos von sich als Hund an seine Freunde schicken kann, ist aus Snapchat ein Tool für Klischees geworden. Das Unternehmen wurde bereits für seinen Blackface-Filter (der sollte einen wie Bob Marley aussehen lassen) kritisiert und stand im Mittelpunkt einer Onlinekontroverse um Slutshaming mit seinem Coachella-Blumenkranzfilter.

      Kritisiert wird auch, wie die App Schönheit durch seine „Beauty"-Filter interpretiert und darstellt. Diese Optionen, zu denen auch die Blumenkrone gehört, glätten die Haut und verzerren das Gesicht. Wie viele User auf Twitter geschrieben haben, erhöhen die Filter auch die Helligkeit der Haut und könnten dadurch eurozentristische Schönheitsideale befördern. Glatte Haut, große Augen, eine schmale Nase und eine dünnere Kinnlinie: Das erinnert uns leider daran, wie tief konventionelle Schönheitsideale an das Weißsein gekoppelt sind. 

      Credits

      Text: Wendy Syfret
      Fotos: Twitter via @mangiferin

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      Themen:news, snapchat, beauty, social media, kultur, schönheitsvorstellungen

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