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      meinung Naomie Chokoago 20 Juni 2017

      fünf afrodeutsche frauen über selbstakzeptanz, “natural hair“ und kulturelle aneignung

      Auch in Deutschland wird immer mehr über Body-Positive-Bewegungen geredet. “Liebe deinen Körper und pfeif auf den Body-Mass-Index“, sagt die durchschnittliche, schlanke, weiße Frau. “Hör auf, dich zu rasieren, und steh zu deiner Körperbehaarung!“ Und was ist mit meinen Haaren, also die, die auf meinem Kopf wachsen? Wer sagt mir hier, dass ich mein krauses Haar leben und lieben soll? Keiner. Denn Haare sind doch nur Haare und außerdem, was hat das denn schon mit Selbstakzeptanz zu tun? Body-Shaming fängt damit an, dass potentielle Arbeitgeber mein Afro-Haar als unprofessionell und unnatürlich empfinden, oder dass mir schon immer das Gefühl gegeben wurde, aufgrund meiner Haare nicht so schön zu sein, wie meine blonden Mitschüler. Aber wie konnte es nur so weit kommen, dass wir als Afrikanerinnen uns so von unserem schönen Haar entfremdeten? Und warum werden weiße Frauen für afrikanische Züge gepriesen, während wir von unserer Gesellschaft dazu getrieben werden, uns genau wegen dieser zu schämen? Wir haben uns mit fünf Berlinerinnen über Selbstakzeptanz, “Natural Hair“ und kulturelle Aneignung unterhalten.

      Diese Woche steht ganz im Zeichen von Haaren. In unserer i-D Hair Week erkunden wir, wie Haare eine Konversation über Identität, Kultur und Gesellschaft starten. 

      Julia Dalia, 25, Model

      Was haben Haare mit Selbstakzeptanz zu tun?
      Meine Eltern haben wirklich keine Ahnung gehabt, was sie mit meinen Haare machen sollen. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass meine Haare schön sind. Als Kind wollte ich viel lieber das blonde, blauäugige Mädchen sein. Mit ungefähr 22, oder 23, habe ich auf Instagram ein Mädchen entdeckt. Die hatte einen riesigen Locken-Busch und hat auf ihrem Profil Tipps für die Pflege von Afro-Haaren gegeben. Das war so eine Offenbarung für mich! Meine Haare sind kraus, mit wenigen, definierten Strähnen. Salimata hingegen hat sehr definierte Locken. Jeder hat eine individuelle Haarstruktur, jede Haarstruktur eine kreative Energie. Die muss man kennenlernen, um sie akzeptieren zu können. 

      In deutschen Drogerien ist es im Jahr 2016 immer noch nahezu unmöglich, Make-up-Produkte für dunkelhäutige Frauen zu finden. Wie sieht es mit Haarprodukten aus?
      Ich komme mit den Haarprodukten aus den deutschen Drogerien gar nicht klar.

      Schränkt dich dein Afro in deinen Beruf als Model ein, oder ist er von Vorteil?
      Er ist in den meisten Fällen von Vorteil. Ich bin in den Werbungen dann immer der Quoten-Afro, das lachende Afro-Girl. Das verschafft mir viele Werbejobs, von denen man auch gut leben kann. Aber in einer Werbung für Bebe zum Beispiel, würden sie wahrscheinlich den Typ mit heller Hautfarbe bevorzugen. Ich konzentriere mich lieber auf meine Vorteile und finde es nicht so schlimm.

      Der Komiker Paul Mooney sagte mal „When your hair is relaxed, white people are relaxed." Warst du jemals auf der Arbeit oder ähnlichen Orten wegen deiner Haare in Schwierigkeiten?
      Bei meinem Arbeitsplatz nicht, aber ich habe es schon erlebt, dass sich eine ältere Dame von mir weggesetzt hat, wegen meinen Haaren.

      Nachdem die junge Aktivistin und Schauspielerin Amandla Stenberg Kylie Jenner auf Instagram wegen ihrer Cornrows kritisiert hat, Braids zum Trend geworden sind und traditionelle, afrikanische Frisuren wie Bantu Knots plötzlich von Modemagazinen als „Mini-Bun's" bezeichnet wurden, wurde kulturelle Aneignung wieder zu einem Thema. Wie stehst du dazu?
      Es ist schön, wenn man sich von anderen Kulturen inspirieren lässt. An dieser Stelle ist es ein heikles Thema. Man kann sich nicht nur das Schöne und Lustige rausziehen, dann aber das Traurige ignorieren. Beschäftige dich mit der Kultur, um sie zu verstehen. Ich finde es nicht OK, wenn unsere Kultur zum Geldmachen ausgenutzt wird. Da kann ich die Wut verstehen. An sich finde ich es aber nicht schlimm, wenn Weiße sich Braids machen und damit schön aussehen.

      Viele junge, schwarze Mädchen träumen von langen, glatten Haaren. Was muss unternommen werden, um das Selbstbewusstsein dieser Mädchen zu stärken?
      Meine Mutter hat immer ihr Bestes gegeben. Hätte sie aber von Anfang an das Know-how gehabt, um mir zu erklären, wie ich mit meinen Haaren umzugehen habe, hätte ich sie als Kind vielleicht schneller akzeptieren können. Es hat auch viel mit Vorbildern zu tun und das was einen umgibt. Wenn man den Kindern von Charakteren wie Rosa Parks erzählt und erwähnt was sie und ihre krausen Haare für tolle Dinge unternommen haben, schaffen sie Vorbilder, mit denen sich die Kinder auch optisch identifizieren können.

      @julia.dalia

      Maame Asamoah, 19, BWL-Studentin

      Was haben Haare mit Selbstakzeptanz zu tun?
      Wenn Haare kraus oder zu gelockt sind, ist es nunmal so. Die Natural-Hair-Bewegung hat nichts damit zu tun, dass wir alle tolle Locken haben. Es geht um viel mehr. Ich sage meinen Freunden immer: „Das was einen aus dem Kopf wächst, steht dir am besten." Man muss lernen mit seinen Haaren klar zu kommen. Wenn wir das als afrikanische Frauen endlich akzeptieren, dann ergibt diese Bewegung erst Sinn. Social Media spielt dabei auch wieder mal eine große Rolle. Auf Instagram bekommt eine schwarze Frau mit kurzen, gekräuselten Haaren nicht so viel Aufmerksamkeit wie eine Frau mit der krassesten Lockenmähne. Ich finde es traurig.

      Welche Rolle spielen deine Haare für dich?
      Haare sind mir eigentlich schon wichtig. Ich versuche auch, meine Freunde dazu zu bringen, ihre Haare nicht mehr zu glätten. Ich unterstütze sie sehr bei dieser Entscheidung. Ich mache aber keine runter die meint, es sei nichts für sie.

      Wann hast du aufgehört, deine Haare chemisch zu glätten?
      Es war bei mir so, dass ich auf YouTube ein Video einer deutschen, dunkelhäutigen Bloggerin gesehen habe. Ihre Haare waren chemisch geglättet, ziemlich kurz und kaputt. Sie hat behauptet, dass alle Afrikaner solche Haare haben. Kurz darauf bin ich durch Zufall auf ein Video einer Afroamerikanerin gestoßen und die war natural. Das hat mir gezeigt, dass unsere Haare auch wachsen können und es wirklich nur der Relaxer ist, der unser Haar so zerstört. Das hat mich motiviert, sodass ich immer mehr Videos von Naturalistas [Begriff für Frauen mit natürlicher Haarstruktur] aus Amerika angeguckt habe und meine Haare für ein Jahr nicht mehr chemisch geglättet habe. Als ich dann 2012 in Ghana war, habe ich mir die glatten Haare abgeschnitten und lebe seitdem mit meiner natürlichen Haarstruktur.

      Der Komiker Paul Mooney sagte mal „When your hair is relaxed, white people are relaxed." Warst du jemals bei der Arbeit oder an anderen Orten wegen deiner Haare in Schwierigkeiten?
      Bisher zum Glück noch nicht. Das Lustige ist, dass ich von Schwarzen weniger Unterstützung bekomme als von Weißen. In meiner Schule fanden es alle total toll, als ich mit meinem eigenen Haar aufgekreuzt bin. Meine Tanten hingegen guckten und sagten erstmal nichts. Im Nachhinein höre ich dann, dass sie zu meiner Mutter sagten, ich solle doch mal was mit meinen Haaren machen.

      Nachdem die junge Aktivistin und Schauspielerin Amandla Stenberg Kylie Jenner wegen ihrer Cornrows kritisiert hat, Braids zum Trend geworden sind und traditionelle, afrikanische Frisuren wie Bantu Knots plötzlich von Modemagazinen als „Mini-Bun's" bezeichnet wurden, wurde kulturelle Aneignung wieder zu einem Thema. Wie stehst du dazu?
      Es ist komisch. Man sieht jeden mit geflochtenen Haaren rumlaufen es gilt als cool. Ich erinnere mich aber noch, als ich damals mit Cornrows in die Schule gegangen bin und ausgelacht wurde. Wenn man die Leute dann fragt, wie sie darauf gekommen sind, sich die Haare so zu machen, heißt es oft, dass sie es bei Kylie Jenner gesehen haben und es cool fanden. Da hört es für mich auch auf. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

      Viele junge, schwarze Mädchen träumen von langen, glatten Haaren. Was muss unternommen werden, um das Selbstbewusstsein dieser Mädchen zu stärken?
      Die Mütter sind da sehr wichtig. Ich habe nicht die Unterstützung bekommen, die ich mir gewünscht hätte. Jedes Mal hat meine Mama mich gefragt, wann ich meine Haare endlich wieder glätte. In den Medien müssen unsere Haare auch normalisiert werden. Wenn du als junges Mädchen im Fernsehen andere Frauen siehst, die so aussehen wie du selbst, dann denkst du nicht, du seist abnormal. Es fällt dir leichter, deine eigenen Haare zu akzeptieren.

      @akosua_

      Josy Kutombo, 23, studiert Bekleidungstechnik

      Welche Rolle spielen deine Haare für dich?
      Wir haben während einer Klassenfahrt nach Polen ein KZ besucht. Dort hat uns ein Mann erzählt, dass den Gefangenen gegen deren Willen die Haare abrasiert wurden. Diese Vorstellung, dass jemand mir einfach meine Identität raubt, hat mich begreifen lassen, welche Bedeutung Haare haben. Das war der Punkt, an dem ich anfing, mich und meine Haare zu schätzen.

      Viele junge, schwarze Mädchen träumen von langen, glatten Haaren. Was muss unternommen werden, um das Selbstbewusstsein dieser Mädchen zu stärken?
      Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, und war nur von Deutschen umgeben. Meine beste Freundin war blond und blauäugig. Ich wollte immer so aussehen wie sie. Ich habe meine Haare immer als Problem empfunden, da alles immer wehgetan hat, vom Kämmen bis zum Frisieren. Das, was du in deiner Umgebung und in den Medien siehst, prägt dein Schönheitsideal. Daran muss gearbeitet werden.

      Ist es nachvollziehbar, dass manche Arbeitgeber naturkrauses Haar als „unprofessionell" empfinden?
      Nein. Ich verstehe es nicht.

      Nachdem die junge Aktivistin und Schauspielerin Amandla Stenberg Kylie Jenner auf Instagram wegen ihrer Cornrows kritisiert hat, Braids zum Trend geworden sind und traditionelle, afrikanische Frisuren wie Bantu Knots plötzlich von Modemagazinen als „Mini-Bun's" bezeichnet wurden, wurde kulturelle Aneignung wieder zu einem Thema. Wie stehst du dazu?
      Diese ganzen komischen Leute wie Kylie Jenner oder Riff-Raff, die sich unsere Kultur zu eigen machen, kann ich nicht ernst nehmen. Ich finde es schade, wenn sich jemand über meine Kultur lustig macht, denn ich würde so etwas niemals tun.

      @josielunga

      Sharonda Osei-Agyemang, 26, studiert Modedesign

      Was haben Haare mit Selbstakzeptanz zu tun?
      Viel. Wir sind schwarz und aus Afrika. Unsere Haare gibt es in den verschiedensten Lockenarten. Man kann als sehr dunkle Afrikanerin große, definierte Locken haben oder aber auch als helle Afrikanerin sehr krauses Haar haben. Das heißt nicht, dass der eine weniger afrikanisch ist als der andere. Beide Haarstrukturen sind wunderschön und das will nicht jeder akzeptieren. Ich zum Beispiel habe den Haartyp 4c, also die gekräuseltste Haarstruktur von allen. Für viele andere Leute ist das total hässlich und die greifen dann auf die Chemie zurück. Die wollen nicht solche Haare wie ich, sondern glattes oder großgelocktes Haar.

      Welche Rolle spielen deine Haare für dich?
      Eine sehr große Rolle, hauptsächlich wegen der aufwendigen Pflege. Manchmal kann ich einen ganzen Tag nicht rausgehen, weil die Pflege den ganzen Tag beansprucht.

      Ist es nachvollziehbar, dass manche Arbeitgeber naturkrauses Haar als un­pro­fes­si­o­nellempfinden?
      Ich sehe das eher als ein geschichtliches und politisches Problem. Der Kolonialismus zwang uns die weiße Kultur auf und wir entfremdeten uns von unserer eigenen. So fing es an, dass heute Schwarze in Europa oder Amerika danach streben, wie Weiße zu sein. Das Glätten der Haare kann man auch als Akt der Anpassung sehen, um in die weiße Gesellschaft aufgenommen zu werden. Jetzt ist es nur noch vereinzelt so und wir fangen wieder an, zu uns selber und zu unseren Wurzeln zu finden. Das wird von manchen als Protest angesehen. Unsere Haare als unprofessionell zu bezeichnen, finde ich sehr affig!

      Nachdem die junge Aktivistin und Schauspielerin Amandla Stenberg Kylie Jenner wegen ihrer Cornrows kritisiert hat, Braids zum Trend geworden sind und traditionelle, afrikanische Frisuren wie Bantu Knots plötzlich von Modemagazinen als „Mini-Bun's" bezeichnet wurden, wurde kulturelle Aneignung wieder zu einem Thema. Wie stehst du dazu?
      Schwarze Mädchen werden von der Schule nach Hause geschickt, weil ihr naturkrauses Haar oder ihre Braids unangemessen seien. Wenn eine Kylie Jenner mit falschen Dreadlocks über den roten Teppich läuft, ist es geil. Das Problem ist, Deutsche haben was gegen den Afrikaner, profitieren aber von ihrer Kultur. Das geht nicht. Es ist ein schwieriges Thema, denn es gibt einen Unterschied zwischen kultureller Aneignung und kulturellem Austausch. Wenn ich dich in meine Kultur einweihe, indem dir meine Mama die Haare macht oder du bei uns zum Essen bist und wir uns austauschen, ist es total OK. Wenn du dir aber einfach etwas aus meiner Kultur herauspickst, weil es gerade cool ist, ohne dass du dich mit ihr auseinandersetzt, ist es total daneben. Meine Kultur ist kein Trend!

      Warum verzichten immer mehr Frauen auf die chemische Glättung?
      Die Bewegung ist so groß. Durch die Amerikaner schwappte es nach Deutschland herüber und man findet im Netz mittlerweile so viele Videos, die einen zeigen wie man seine Haare pflegt und welche Produkte dabei helfen. Von 3a bis 4c—es ist wirklich für jeden Haartyp etwas dabei. Ich denke aber auch, das es daran liegt, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem ein gesunder Lifestyle von großer Bedeutung ist. Wir wollen alle so gesund wie möglich leben. Demnach ergibt es Sinn, sich nicht mehr die Haare zu relaxen.

      Maria Borges schrieb letztes Jahr Geschichte, als sie mit ihrem natürlichen Afro über den Catwalk der Victoria Secret Show lief. Tragen solche Ereignisse zu langfristigen Veränderungen in der Modebranche bei?
      Nein. Ich habe das Gefühl, dass durch die Natural-Hair-Bewegung schwarze Frauen mit Afro momentan zum Trendobjekt in der Modebranche geworden sind. In zehn Jahren kann das alles nochmal ganz anders aussehen. Ich frage mich, wie lange dieser Trend anhält. Ich fand es aber natürlich schön zu sehen. Sie ist eine Afrikanerin, die ihre kurzen, natürlichen Haare trägt.

      @quaironda

      Salimata, 28, Model

      Was haben Haare mit Selbstakzeptanz zu tun?
      Meine Mama konnte als Deutsche nicht so viel mit meinen Haare anfangen. In der Kita kam immer Sand in meine Haare und jeder fand sie zu strubbelig—also wurden sie einfach immer knallhart abgeschnitten. Ich trug in meiner Kindheit auch immer nur einen Zopf, weil ich nicht so tolle, glatte Haare hatte wie meine Mitschülerinnen. Erst in meiner Jugend fing es an, dass ich mich bewusst mit meinen Haaren auseinandergesetzt habe und neue Frisuren ausprobierte. Jetzt lasse ich sie einfach wachsen und akzeptiere mich so, wie ich bin.

      Viele junge, schwarze Mädchen träumen von langen, glatten Haaren. Was muss unternommen werden, um das Selbstbewusstsein dieser Mädchen zu stärken?
      Mein Sohn hat sehr helle Haut und blonde, glatte Haare. Bei ihm ist es andersrum. Er sagt mir, dass er so gerne braun sein möchte und begreift noch nicht so ganz, warum er nicht so aussieht wie ich. Wäre es aber so, dass er Probleme mit sich und seinen Haaren hätte, würde ich ihn mit seinen Lockenkopf in den Kindergarten schicken und ihm beibringen, dass er sich auch so akzeptieren soll.

      Der Komiker Paul Mooney sagte mal „When your hair is relaxed, white people are relaxed." Warst du jemals auf der Arbeit oder ähnlichen Orten wegen deiner Haare in Schwierigkeiten?
      Ich habe mal in einem Café gearbeitet und dort waren meine Haare meistens zusammengebunden. Als ich sie ein Mal offen trug, kam ein Kunde völlig geschockt zu mir und sagte „Wie siehst du denn aus, du schaust total verwegen aus!"—Wobei er mich vorher immer angemacht hat, als ich einen Zopf trug.

      Nachdem die junge Aktivistin und Schauspielerin Amanda Stenberg Kylie Jenner auf Instagram wegen ihrer Cornrows kritisiert hat, Braids zum Trend geworden sind und traditionelle, afrikanische Frisuren wie Bantu Knots plötzlich von Modemagazinen als „Mini-Bun's" bezeichnet wurden, wurde kulturelle Aneignung wieder zu einem Thema. Wie stehst du dazu?
      Austausch ist immer gut und wichtig, so erweitert man auch seinen Horizont. Wichtig ist es aber, wie es getan wird und welche Motive dahinter stecken. Die Medienwelt ist so dominant, dass die Meisten einfach nur alles nachmachen, weil sie es bei prominenten Leuten gesehen haben und nicht, weil sie die Kultur interessant finden. 

      @salima_ma_

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      Credits

      Text & Produktion: Naomie Chokoago
      Fotos: Joseph Wolfgang Ohlert

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      Themen:berlin, afro-deutsch, meinung, beauty, natural-hair, afro, naturalistas, body positive, body shaming, afrodeutsch, i-d hair week

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