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      film i-D Staff 19 Februar 2016

      die deutschsprachigen schauspieltalente von morgen

      Am Sonntag geht die Berlinale zu Ende. Doch das Filmjahr 2016 hat gerade erst begonnen. Wir haben uns für euch umgeschaut und stellen euch sieben Jungschauspieler vor, von denen ihr dieses Jahr noch viel hören und sehen werdet. Statt zum Interview haben wir sie um einen ausgefüllten Fragebogen gebeten. Von „Ich bin im Sternenhimmel. Brauche Bier“ bis „Ich finde so etwas schwer zu beantworten, da ich mir selbst nicht unbedingt gerne zusehen“ – die Antworten sind ehrlich und bunt. Uns verraten sie, was Erfolg für sie bedeutet, was es heißt, im Jahr 2016 jung zu sein, und auf welche Rolle oder welchen Film sie besonders stolz sind.

      Gizem Emre, 20 

      Woher kommst du, wo lebst du, wo willst du hin?
      Ich bin Berlinerin. Geboren und aufgewachsen in Kreuzberg, momentan lebe ich aber in einem anderen Stadtteil.

      Was bedeutet es, im Jahr 2016 jung zu sein?
      In erster Linie bedeutet es, viele Möglichkeiten zu haben. Du kannst der sein, der du sein willst. Du kannst das tun, worauf du Lust hast. Doch das Wichtigste ist: Du kannst frei sein. Wir in Deutschland haben das große Glück, sowas überhaupt behaupten zu können. Dies sollte jeder einzelne mehr wertschätzen.

      Mit welchem Film / welcher Rolle hattest du deinen Durchbruch?
      Als Durchbruch würde ich es nicht bezeichnen, aber wir durften große Erfolge mit Fack ju Göhte feiern. Das war einmalig.

      Wie fing alles an?
      Bei mir war es eher klassisch. Ich habe in der Schule Theater gespielt und mich anschließend mit 17 bei einer Schauspielagentur beworben. In den ersten Wochen konnte ich mich bei Castings für zwei Kinoprojekte durchsetzen.

      Auf welche Szene in welchem Film bist du besonders stolz? 
      Ich bin auf Fack ju Göhte 2 stolz, weil dieses Projekt uns teilweise an unsere Grenzen gebracht hat. Die Hitze war kaum auszuhalten und dazu kam der restliche Wahnsinn, der beim Dreh entsteht. Doch dem Endprodukt hat man von all dem nichts anmerken können.

      Was bedeutet Erfolg für dich?
      Erfolg ist für mich eine Bestätigung der Leistung, die man erbracht hat, deshalb erfreut mich Erfolg.

      Welchen Film mit dir können wir demnächst im Kino oder im TV sehen?
      In meinem letzten Projekt Dimitrius Schulze habe ich eine Drogenabhängige, von ihrem Freund prostituierte, junge Frau gespielt. Dies wird im TV gesendet, aber ich weiß das genaue Datum leider noch nicht.

      Jerry Hoffmann, 26 

      Woher kommst du, wo lebst du, wo willst du hin?
      Ich bin ein Hamburger Junge, lebe in Los Angeles und Berlin. Nach Berlin will ich immer wieder zurück.

      Was bedeutet es, im Jahr 2016 jung zu sein?
      Puh. Bis wann ist man jung? Ich glaube, Jungsein ist ein Zustand, den man irgendwie immer haben kann. Das heißt frei sein, kindlich und quirlig sein. Naiv und sorglos. Weil man nicht an morgen denkt. An Unsinn glauben, die Welt verändern wollen. Jungsein kann man auch, wenn man älter ist. Ich bin immer wieder gerne jung. Ein Schauspielgen.

      Mit welchem Film / welcher Rolle hattest du deinen Durchbruch?
      Shahada war mein erster großer Kinoerfolg. Der Film lief damals im Wettbewerb der Berlinale und hat international Preise gewonnen. Heil war die Komödie, mit der ich gerade im Kino war. Eine Farce, in der ich mein Gedächtnis verliere und von Neonazis manipuliert werde.

      Wie fing alles an?
      Im Restaurant meines Onkels, wo ich ständig Leute zum Lachen gebracht habe. Ich mochte das, wenn ich Faxen gemacht und die Leute gegrinst haben. Meine Mutter meinte immer, ich soll Stand-up-Comedian werden. So lustig bin ich aber gar nicht. Ich unterhalte einfach gerne.

      Auf welche Szene in welchem Film bist du besonders stolz?
      Es gibt eine Szene in Grzimek, vor der ich sehr aufgeregt war, und auf die ich ziemlich stolz bin. Meine Figur ist der Adoptivsohn von Bernhardt Grzimek, der von Ulrich Tukur gespielt wurde. Ulli ist einfach ein fantastischer Schauspieler, zu dem ich eine besondere Beziehung habe. Wir haben die Szene, die in Frankfurt spielt, in Südafrika gedreht und ich werde den Drehtag dazu nie vergessen. Der Vater besucht seinen Adoptivsohn, der mittlerweile heroinabhängig ist, das erste Mal im Gefängnis. Wenn man einen Menschen verkörpert, der mittlerweile verstorben ist, möchte man ihm umso mehr gerecht werden. Auch wenn die Szene vielleicht nicht genau so passiert ist, hatte ich das Gefühl, würdig für diesen Menschen einzustehen.

      Zweifelst du manchmal an dir? Wenn ja, wann zuletzt?
      Na klar, das passiert in diesem Beruf. Ist ja auch manchmal gesund. So wie Übermut. Oft bin ich aber ziemlich gelassen und optimistisch. Und falls nicht, habe ich zum Glück tolle Freunde und die Liebe meiner Familie, die mich aufbauen oder erden. 

      Woran arbeitest du grade?
      Gerade schneide ich noch meinen eigenen Kurzfilm, Celine, den wir in L.A. gedreht haben.

      Welchen Film mit dir können wir demnächst im Kino oder im TV sehen?
      Bald kommt ein Science-Fiction-Film ins Kino, Von Zeit zu Zeit, in dem ich einen Quantenphysiker spiele, und dann kommt ein Tatort, unter der Regie von Florian Baxmeyer, in dem ich innerhalb einer Untergrundorganisation die Stadt Bremen bedrohe. Und bald drehe ich einen Kinderfilm fürs Kino, auf den ich mich sehr freue! Erst mal geht es aber zurück nach L.A., wo ich meinen nächsten Film als Regisseur vorbereite.

      Maximilian Mauff, 28 

      Woher kommst du, wo lebst du, wo willst du hin?
      Aus Berlin und in Berlin. Bleibt ja nicht mehr viel als raus aus Berlin.

      Was bedeutet es, im Jahr 2016 jung zu sein?
      „Ich sitz im Sternenhimmel. Brauche Bier." SMS an meinen Bruder.

      Mit welchem Film / welcher Rolle hattest du deinen Durchbruch?
      Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube sowas hatte ich noch nicht.

      Wie fing alles an?
      Mit dem VHS-Kassettenrekorder meiner Großeltern. Ich war vielleicht so acht Jahre alt.

      Auf welche Szene in welchem Film bist du besonders stolz?
      Diese eine mit Tom Hanks in Bridge of Spies. Ich hatte allerdings auch nur die eine in diesem Film, aber die Szene war extrem gut geschrieben, von den Coen Brüdern überarbeitet und von Spielberg inszeniert. Da nicht stolz rauszugehen, wäre ja eh schon verrückt, aber dass es so ein Spaß war, hat mich folgenschwer entrückt.

      Was bedeutet Erfolg für dich?
      Er rührt mich und füllt mich mit Sinn, auch wenn er mit dem Blick auf alles andere ziemlich schnell fadenscheinig wirkt.

      Woran arbeitest du grade?
      An meiner intrinsischen Motivation.

      Welchen Film mit dir können wir demnächst im Kino oder im TV sehen?
      Besagter Spielberg kommt bald auf dem Silbertablett nach Hause, eine Serie Namens Weinberg ins Free-TV und wenn ich als Felix nicht gestorben bin, gibts mich auch noch in einer weiteren Staffel Sense8 auf Netflix. Außerdem laufen Wir sind die Flut und Jonathan auf der Berlinale und das Hörspiel Locke&Key erscheint am 18. Februar auf Audible. 

      Ella Rumpf, 21

      Woher kommst du, wo lebst du, wo willst du hin?
      Man wird immer gefragt, woher man kommt und wo man wohnt und wenn mir jemand diese Frage stellt, ist es für mich meist schwer sie zu beantworten, ohne einen langen Roman zu starten, da ich wie ein Gipsy durch Europa reise. Ich bin in Paris geboren und in der Schweiz aufgewachsen. Aber nach langem Hin und Her überall zwischen Arbeit und „Heimat", habe ich mich dazu entschieden, diesen Frühling zurück zu meinen Wurzeln nach Paris zu ziehen. Mal schauen wie lange ich es schaffe, an einem Ort zu bleiben.

      Was bedeutet es, im Jahr 2016 jung zu sein?
      Ich finde es auf jeden Fall voll krass, genau jetzt zu leben, in einer Zeit, wo die Technik als Fortschritt der Menschheit angesehen wird, aber wir alle irgendwie keine Ahnung haben, in welche Richtung uns das führt. Im Jahr 2016 jung zu sein, bedeutet einen Umgang zu finden mit der Ungewissheit, der Überflutung an Infos, die man nicht mehr sortieren kann. Aber auch die Hoffnung, den Glauben an das Gute der Zukunft nicht zu verlieren, was mir persönlich schwer fällt, denn es gibt keine Utopien mehr, an die man sich halten kann. Gleichzeitig habe ich ein enormes Glück in Europa geboren zu sein, gesund zu sein, meine Ziele verfolgen zu können und nicht auf der Flucht zu sein.

      Mit welchem Film / welcher Rolle hattest du deinen Durchbruch?
      Ob ich einen Durchbruch hatte, weiß ich nicht, denn ich habe erst angefangen. Der Film, der mir sicherlich viele Türen geöffnet hat, war der Schweizer Film Chrieg von Simon Jaquemet.

      Wie fing alles an?
      Alles fing an, als ich auf die Welt kam und meine Mutter neun Monate nicht schlafen ließ, weil ich so viel Aufmerksamkeit brauchte, weil ich mich ja sonst nicht ausdrücken konnte. Da war wahrscheinlich schon vorbestimmt, dass ich einen Beruf machen muss, in dem ich all meine Emotionen ausleben darf. Aber erst sicher war ich, als ich 16 war, meine erste kleine Nebenrolle in einem Film spielte und merkte, dass dies meine Neugier für Film so richtig entfacht hat. Sehr bald entschied ich mich dazu, nach der Schule, Schauspiel in London zu studieren. Dazwischen drehte ich Chrieg, der ein Auslöser für viele andere Projekte wurde.

      Auf welche Szene in welchem Film bist du besonders stolz?
      Ich freue mich, wenn ich zufrieden bin mit dem Ergebnis. Aber damit ich richtig stolz sein kann, muss ich, glaube ich, noch ein paar Jahre warten und mit mehr Objektivität zurückschauen.

      Was bedeutet Erfolg für dich?
      Für mich bedeutet Erfolg, wenn man das spielen darf, hinter dem man stehen kann und dabei nicht jeden Tag den Kontostand prüfen muss.

      Woran arbeitest du grade?
      An Die Göttliche Ordnung von Petra Volpe. Einem Schweizer Film über das Frauenstimmrecht, das im Kanton Appenzell erst im Jahr 1989 eingeführt wurde.

      Welchen Film mit dir können wir demnächst im Kino oder im TV sehen?
      Kleine Prinzen von Markus Welter, ein Schweizer Tatort, und ansonsten sollten im Laufe des Jahres zwei Premieren stattfinden: Grave, ein französischer Film von Julia Ducourneau, und der neue Film von Jakob Lass, aber bis die beiden Filme in die Kinos kommen, müssen wir uns noch ein bisschen gedulden.

      Mehmet Sözer, 24

      Woher kommst du, wo lebst du, wo willst du hin?
      Geboren und aufgewachsen bin ich in Wien, meine Eltern kommen aus der Türkei. Studiert habe ich an der HfS Ernst Busch in Berlin und jetzt wohne ich seit zwei Jahren im (wirklich!) schönen München.

      Was bedeutet es, im Jahr 2016 jung zu sein?
      Es bedeutet einerseits, knapp noch keine Verantwortung zu tragen für das, was gerade alles um uns herum passiert, und andererseits heißt es, die allermeiste Verantwortung dafür zu tragen, es doch bitte anders zu machen als die Alten, Großen, Bösen.

      Mit welchem Film / welcher Rolle hattest du deinen Durchbruch?
      Es gab bis jetzt nur einen: Das Wetter in geschlossenen Räumen, an der Seite von Maria Furtwängler, unter der Regie von Isabelle Stever. Eine wahnsinnige Erfahrung.

      Wie fing alles an?
      Im letzten Jahr der Schauspielschule bekam ich einen Brief von Isabelle, dass sie sich das sehr gut mit mir vorstellen könne und dass ich zum Casting kommen solle. Dann gab's dieses tolle Casting, das mehr wie eine Theaterprobe war als eine Prüfung. Danach meinte Isabelle, sie müsse sich das Material jetzt erst mal anschauen, sonst könne sie das alles nicht bewerten. Und am nächsten Tag um elf kam ihr Anruf: „Ja, ich würde das gerne mit dir machen." Ich hatte da natürlich noch nicht ganz verstanden, was das bedeutet. Ich habe erstmal Kaffee getrunken und geraucht.

      Auf welche Szene in welchem Film bist du besonders stolz?
      In diesem einen Film wahrscheinlich auf unsere Party-Absturz-Szene, weil ich noch weiß, dass ich mich damals nach dem Dreh so frisch und durchblutet gefühlt habe, wie schon lange nicht mehr.

      Was bedeutet Erfolg für dich?
      Ein Film kommt raus und wird von soundso vielen Menschen gesehen. Und wenn der Film es schafft, in soundso vielen Köpfen soundso viele Gedanken und Gefühle zu sähen, die dann auf soundso vielen unterschiedlichen Wegen weiter gedeihen, dann ist das ein Erfolg; wenn der Film, das Projekt oder zumindest meine Rolle es irgendwie schafft, nach dem Abspann weiterzuleben. Und je größer das Soundso oder je größer der Gedanke, umso größer das Erfolgserlebnis. Und dann gibts natürlich noch den tiefen, tiefen Wunsch von aller Welt gesehen, geliebt und auf tolle Partys eingeladen zu werden.

      Woran arbeitest du grade?
      Im Moment als festes Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater. Und hier und da wird gedreht.

      Welchen Film mit dir können wir demnächst im Kino oder im TV sehen?
      Der österreichische Kinofilm Die Villa von Houchang Allahyari ist fast abgedreht und lässt sich mit der Postproduktion bestimmt gut Zeit. Dann drehe ich in zwei Wochen noch für den Wiener Tatort. Ansonsten ist aber Das Wetter in geschlossenen Räumen gerade erst angelaufen, den kann man sich also ruhig noch anschauen gehen.

      Lea van Acken, 16

      Woher kommst du, wo lebst du, wo willst du hin?
      Ich komme aus Schleswig-Holstein, und da lebe ich auch noch. Als nächstes Ziel habe ich Berlin, aber erstmal muss ich die Schule fertigmachen.

      Was bedeutet es, im Jahr 2016 jung zu sein?
      Das kann ich noch nicht so genau sagen, da ich ja nicht weiß, was auf uns junge Menschen 2016 zukommt, aber Weltoffenheit sollten wir an den Tag legen. Das bedeutet unvoreingenommen und offen in die Welt zu gehen und tolerant zu handeln!

      Mit welchem Film / welcher Rolle hattest du deinen Durchbruch?
      Mein erster Film Kreuzweg hat mir einen ersten Schritt und einen tollen Einstieg in die Schauspielwelt ermöglicht. Anne Frank spielen zu dürfen, war eine Riesenehre. Aber meinen Durchbruch hatte ich noch nicht.

      Wie fing alles an?
      Alles fing mit meiner stetig wachsenden Begeisterung für Filme und Schauspieler an, woraufhin ich 2011 bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln durfte. Auch wenn es nur eine Komparsen-Rolle war, habe ich gemerkt, dass es mir großen Spaß macht. Daraufhin habe ich mir eine Agentur gesucht, und durch diese bin ich dann an meinen ersten Film Kreuzweg gekommen. Bei den Dreharbeiten kam dann der richtige „Klick-Moment", und ab da wusste ich genau, dass Schauspielerei das ist, wofür ich brenne.

      Auf welche Szene in welchem Film bist du besonders stolz?
      Da gibt es keine bestimmte. Es gibt immer so Momente, in denen ich eine Szene als besonders toll empfinde, und zwar, wenn ich beim Drehen so gar nicht mehr über den Text oder irgendetwas nachdenke, sondern es einfach passiert. Bei dem Film Das Tagebuch der Anne Frank gab es viele Momente, in denen mich alles so berührt und Anne mich so mitgerissen hat, dass ich einfach weinen, lachen oder sonst was musste …

      Welchen Film mit dir können wir demnächst im Kino/im TV sehen?
      Ab dem 03. März kann man mich als Anne Frank in der ersten deutschen Kinoproduktion Das Tagebuch der Anne Frank sehen.

      Johannes Nussbaum, 20

      Woher kommst du, wo lebst du, wo willst du hin?
      Ich bin in Wien geboren und lebe jetzt seit zwei Jahren in Berlin und studiere dort.

      Mit welchem Film / welcher Rolle hattest du deinen Durchbruch?
      Die meiste Aufmerksamkeit bekommen habe ich wahrscheinlich durch meine Rolle als Simon in der ORF-Serie Vorstadtweiber. Darin spiele ich einen jungen Liebhaber, der versucht, aus seinem Alltagsleben auszubrechen.

      Was bedeutet es, im Jahr 2016 jung zu sein?
      Ich merke, wie unglaublich schnell die Zeit vergeht. Vor drei Jahren habe ich noch Abitur gemacht, jetzt lebe ich alleine, muss auf eigenen Beinen stehen und mir ein Bild vom Leben machen. Ich kann es nicht erwarten, erwachsen zu werden.

      Wie fing alles an ?
      In der Grundschule haben wir einmal im Jahr ein Theaterstück aufgeführt. Geleitet wurden diese Workshops von einer wunderbaren Frau mit dem Namen Geraldine. Sie war dann diejenige, die mir empfohlen hat, zu einem Casting für den Film Import Export von Ulrich Seidl zu gehen. Für die Rolle wurde ich genommen und dann kam alles langsam ins Rollen.

      Auf welche Szene in welchem Film bist du besonders stolz?
      Ich finde so etwas schwer zu beantworten, da ich mir selbst nicht unbedingt gerne zusehe. Szenen, die aber herausstechen, sind die, in denen ich meine Unsicherheit vollkommen ablegen kann und anfange, wirklich zu spielen und zu riskieren.

      Was bedeutet Erfolg für dich?
      Das Glück zu haben, von den Dingen umgeben zu sein, die man sich selbst wünscht.

      Woran arbeitest du gerade?
      Ich studiere gerade Schauspiel an der Ernst Busch in Berlin und das nimmt seit zwei Jahren meine meiste Zeit in Anspruch.

      Welchen Film mit dir können wir demnächst im Kino oder im TV sehen?
      Als nächstes bin ich am 16. Februar in dem Sat1-Film Hebamme 2 zu sehen. Regie geführt hat Hannu Salonen. 

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      Credits

      Text & Produktion: Lisa Leinen 

      Fotos: Wilkosz & Way

      Haare & Make-up (Jerry Hoffmann, Maximilian Mauff, Johannes Nussbaum, Ella Rumpf): Alicja Wilkosz verwendete MAC Cosmetics

      Haare & Make-up (Gizem Emre, Mehmet Sözer): Silke Zeitz verwendete MAC Cosmetics

      Models: Gizem Emre, Jerry Hoffmann, Maximilian Mauff, Johannes Nussbaum, Ella Rumpf, Mehmet Sözer, Lea van Acken

      Ella Rumpf trägt American Apparel.

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      Themen:film, kultur, berlinale, berlinale 2016, jungschauspieler, gizem emre, jerry hoffmann, maximilian mauff, johannes nussbaum, ella rumpf, mehmet sözer, lea van acken, newcomer, lisa leinen

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