Ein großes Plakat der Veranstalter vor dem Hauptgebäude des Festivals. Eine lustige Art und Weise, zum Nachdenken anzuregen.Ein Porträt von Raoul Beck, der mit zwei Filmen auf der diesjährigen Berlinale vertreten war. 

i-Diary: mit einer nachwuchsschauspielerin durch das „berlinale talents“-programm

Die Französin Lucie Aron nimmt uns mit durch das „Berlinale Talents“-Programm, zu dem über 250 Filmemacher aus der ganzen Welt eingeladen wurden. Unter dem diesjährigen Motto „Courage: Against All Odds“ hat sie sechs Tage lang ihre Eindrücke als...

von i-D Staff
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20 Februar 2017, 1:50pm

Ein großes Plakat der Veranstalter vor dem Hauptgebäude des Festivals. Eine lustige Art und Weise, zum Nachdenken anzuregen.Ein Porträt von Raoul Beck, der mit zwei Filmen auf der diesjährigen Berlinale vertreten war. 

„Als ich gehört habe, dass ich Teil des Berlinale Talents-Programms sein durfte und aus über 3000 Bewerbern ausgewählt wurde, wusste ich, dass ich bei etwas ganz Besonderem dabei sein werde. Ich habe schon viele legendäre Geschichten der letzten Jahre gehört, über Meisterklassen mit Meryl Streep, Treffen mit Top-Produzenten und die Networking-Möglichkeiten deines Lebens. Meine Tage begannen extrem früh und endeten spät in der Nacht: Diskussionen, Project Labs, Studios, Workshops, Filme, Meetings, Expertenzirkel und Partys. Sogar das Frühstück hat sich wie ein Networking-Event angefühlt. Durch dieses Meer an Möglichkeiten musste sich jeder einen eigenen Zeitplan erstellen. Meine Gruppe bestand aus 14 Schauspielern aus der ganzen Welt und unser Coach war niemand Geringeres als Jean-Louis Rodrigue, der bereits Schauspielergrößen wie Hillary Swank und Leonardo DiCaprio gecoacht hatte. Wenn ich zurückblicke, hätte ich mir wohl keinen interessanteren, kompetenteren und schöneren Mix an Menschen wünschen können. Das Programm hat mich auf all die Dinge gespannt gemacht, die mich noch erwarten werden und mich außerdem dazu inspiriert, meinen Weg weiterzugehen."

Hier habe ich meine Highlights zusammengefasst:

Einer der zentralen Orte war die Lobby im HAU2. Hier gab es die Tickets für die Filme und guten Kaffee.

Als Schauspielerin war ich Teil der Acting Studio-Gruppe. Es war sehr inspirierend, die Geschichten der anderen zu hören, trotz der vielen Unterschiede hatten wir so viel gemeinsam. 

Das Programm fand größtenteils im HAU (1,2,3) statt, ein wunderschönes Theater in der Nähe des Landwehrkanals.  

Wir hatten die unglaubliche Ehre, Jean-Louis-Rodrigues zu treffen, der bereits mit vielen bekannten und großartigen Schauspielern wie Leonardo DiCaprio zusammengearbeitet hat. 

Die Closing-Party der Berlinale. 

Der European Film Market im Martin-Gropius-Bau, einer der wichtigsten Orte des Festivals. 

Die Reste einer zerbrochenen Weinflasche auf der Eingangstreppe. 

Ein Nebeneffekt vom vielen Filmeschauen: Man öffnet selbst seine Augen für die schönen Dinge. Meine wenige freie Zeit habe ich viel draußen verbracht, hier der Sonnenuntergang am Potsdamer Platz. 

Das ist Adrian Lugol in der französischen Botschaft. 

Das Akkreditierungsgebäude in der Nähe vom Potsdamer Platz.

Wir haben jeden Morgen gemeinsam gefrühstückt, das Networking-Event schlechthin. 

Leonard Kunz, der gerade seine Hände wäscht und dabei auf die Worte „einfach ist am schwersten" schaut. 

Hier geht's zu weiteren Fototagebüchern aus unserer Rubrik „i-Diary".

Credits


Besonderen Dank an The Impossible Project für den Instant Film und die Kamera. 

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