35 gründe, wieso demna gvasalia seinen neuen job verdient hat

Der Designer ist ein wahrer Fashionpunk, und das ist nur einer der Gründe.

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Okt. 12 2015, 10:25am

Nach den Gerüchten und die Reaktionen (wir berichteten hier und hier) aus der weltweiten Modeszene über die Meldung zur Berufung Demna Gvasalia zum Nachfolger von Alexander Wang, präsentieren wir euch die Gründe, wieso wir uns auf die Zukunft von Balenciaga unter Demna Gvasalia freuen.

1. Demna Gvasalia ist ein Fashion-Cowboy und punk as fuck.

2. Er sich selbst Löcher in seine Ohren gestochen.

3. Er recycelt.

4. Nicht nur Zeitschriften, sondern auch 501s.

5. Er mag fettige Haare.

6. Er findet, dass eine Lady ihr Feuerzeug wie in Bondfilmen mit sich führen sollte.

7. Er nahm noch die finale Verbeugung am Ende einer Vetements-Show in Anspruch.

8. Stattdessen lässt er seinen Freunden den Vortritt. Designerkollege Gosha Rubchinskiy lief am Ende von Demnas Show.

9. Er castet wenig bekannte Instagram-Models.

10. Auch wenn er entschieden „anti-Selfies" ist.

11. Seine Vorliebe, Fashionistas in Pariser Sexclubs zu schicken. (Le Depot)

12. Dank ihm, durften wir unsere Jeans abschneiden (siehe Foto von @vetementsofficial)

13. Und den Winter in angenehm warmen Oversized-Bomberjacken zu überstehen.

14. Und so lange Ärmel zu tragen, dass wir unsere iPhones nicht benutzen können.

15. Bodenständig das neue Schwarz. (Dem stimmen wir zu).

16. Anstatt Geld in die PR für ihre Designer zu stecken, sollten Marken sich auf ihre Produkte und ihre Kunden fokussieren.

17. Sein Ziel für zukünftige Kollaborationen: IKEA.

18. Er glaubt an Authentizität.

19. Demna Gvasalia hat Geschlechtergrenzen und Silhouetten neu interpretiert, lange bevor es cool war.

20. Danach veränderte er unsere Vorstellung von vorteilhaften Proportionen.

21. Er glaubt, dass die französische Jugendkultur tot ist.

22. Seine Kollektionen orientieren sich langfristig und er behauptet von sich, die Finger von trendorientierten Designs zu lassen.

23. Er hasst das Wort cool, auch wenn ihm kein besseres Wort dafür einfällt.

24. Seine Inspiration ist eine Mischung aus Freaks vs. normalen Dingen.

25. Er wird als „Post-Anti-Fashion" gepriesen.

26. Für den Erfolg von Vetements macht er die Basisdemokratie des Kollektivs verantwortlich.

27. Ähnlich wie Balenciagas Gründer Crisòbal, weiß Demna Gvasalia, dass sich Mode immer wieder neu erfinden muss.

28. Er wird nicht ins Rive Gauche ziehen.

29. Freitagabends verwandelt sich Vetements' Atelier in einen Club mit kostenlosem Wein für alle, die vorbeischauen (einschließlich der Polizei).

30. Er macht diese floralen Kleider.

31. Und diese maskulinen Jacken.

32. Er nennt Jeans „Denimhosen".

33. Er muss noch eine Herbstlinie entwerfen, denn er glaubt, dass das Denken in Saisonen den Kleidungsstücken einen gewissen kreativen Rahmen aufzwingt, der dem Kleidungsstück nicht notwendigerweise entspricht.

34. Für ihn ist die „Denimhose" für 1.450.000 Dollar erschwinglich.

35. Bei ihm soll jeder so sein wie er, sie oder es ist, ob nun Leute, Räume oder Ideen. Keine Heuchelei.

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  • Lies hier unser Interview mit Demna Gvasalias.
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Credits


Text: Britt McCamey