Illustratorin Sophia Halamoda zeigt, wie du im Berghain nie wieder abgewiesen wirst

Mit einem 28-teiligen illustrierten Guide sparst du dir ab sofort Spekulationen, Nerven und große Enttäuschungen.

von Zsuzsanna Toth ; illustriert von Sophia Halamoda
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17 Februar 2016, 2:00pm

Die schönsten Sachen im Leben gibt es nicht umsonst, sie kosten fünfzehn Euro. Alle Wahlberliner und die, die es werden wollen, wissen wovon wir sprechen – der Eintrittspreis ins Berghain. Doch einfach zwei Scheinchen hinzublättern, reicht bei weitem nicht, damit sich die Tore zum Fundament fast aller Partymythen der Technohauptstadt öffnen. Zwischen Warschauer Brücke und Ostbahnhof ist auch an sonst sorgenfreien Wochenenden die Luft von rauchenden Köpfen gekennzeichnet –die Spekulationen, Diskussionen und strategische Schlachtpläne rund um die Türpolitik gehören zum Berghain wie der bunte Sticker auf der iPhone-Kamera und Dinge, die an dieser Stelle nicht genannt werden müssen.

Einen Großteil der Euphorie, die uns in den heiligen Hallen jegliche Alltagswehwehchen und ein gesundes Zeitgefühl vergessen lassen, macht tatsächlich der Moment aus, in dem der Türsteher (Sven Marquardt ist der bekannteste unter ihnen) unmotiviert nickt und man den Fuß aus der Schlange in den Eingangsbereich bewegt.


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Die deutsche Illustratorin Sophia Halamoda hat sich nun mit der Thematik auf einer künstlerischen Ebene auseinandergesetzt und einen 28-teiligen Guide gezeichnet, der mit einer gesunden Portion Augenzwinkern verdeutlichen soll, was richtig und falsch im Berghain-Universum beziehungsweise in den bangen Minuten – oder Stunden – vor der Tür bedeuten. Sicher ist: ein Erfolgsgarant ist auch diese verspielte Interpretation nicht. Aber sich durch Sophias Interpretationen der dramatisch-komischen Szenerien zu scrollen, macht auf jeden Fall Lust, sein ultimatives Glück dieses Wochenende wieder mal zu probieren.

Den gesamten Berghain-Guide gibt es auf Sophias Website.

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