Fotografie: Willy Vanderperre. Styling: Alastair McKimm. FKA twigs trägt einen Look von Comme des Garçons.

FKA twigs hat alles verloren – und genau das war ihre Rettung

"Ich wusste, dass mein ganzes Leben gerade zusammenbricht. Alles, was ich kannte, was mir Beständigkeit gegeben hat." FKA twigs gibt in ihrem ersten Interview seit drei Jahren einen Ausblick auf ihr neues Album.

von Frankie Dunn
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02 September 2019, 12:39pm

Fotografie: Willy Vanderperre. Styling: Alastair McKimm. FKA twigs trägt einen Look von Comme des Garçons.

"Ich hatte davor noch nie von i-D gehört", sagt FKA twigs in ihrem Studio in East London, als wir in Erinnerungen über ihr erstes Magazin-Cover schwelgen. "Ich komme aus Gloucestershire. Aber ich habe das Leben dort nicht wirklich gefühlt." 2012 arbeitete Twigs noch als Tänzerin. Der Fotograf Matthew Stone sprach sie plötzlich in einem Londoner Club an. "Er ist zu mir hergekommen und sagte 'Ich will dich unbedingt fotografieren'. Ich habe mich ohne mit der Wimper zu zucken zu ihm umgedreht und meinte nur 'das will jeder'. Kannst du dir das vorstellen?!", erzählt sie lachend. Matthew sah Twigs wieder, diesmal auf dem Bahnsteig der Hoxton-Station – dank eines gemeinsamen Freund konnte er sie ausfindig machen. "Es war morgens, als er mich sah. Ich war gerade auf dem Weg nach Hause vom Club, immer noch im gleichen Look vom Abend davor."

Twigs ist kein großer Fan davon, fotografiert zu werden. Sie war sich nicht bewusst, welche Schockwelle ihr erstes i-D Cover verursachen würde. "Ich glaube, dass ich die meiste Zeit auf meiner eigenen Mission bin. Wenn mich jemand fragt 'Willst du dieses riesige Ding machen?', sage ich so etwas wie 'Ja, aber ich versuche gerade zu lernen, wie ich einen einhändigen Radschlag mache, hindert mich das Projekt daran?'" Als die Ausgabe im Jahr 2012 erschien und Twigs sich selbst auf dem Cover sah – mit geflochtenem Haar, einem Goldring durch ihr Septum und das Wort Liebe geformt aus ihrem Babyhaaren – ,wusste sie: Das war etwas ganz Besonderes. "Für mich war das nicht nur ein i-D Cover", sagt sie. "Es hatte einen riesigen Einfluss darauf, wie die Menschen junge Schwarze Kultur wahrnehmen. Ich denke, es hat viel verändert. Und dann kam meine Musik raus."

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FKA twigs trägt einen BH von Fleet Ilya. Slip von Agent Provocateur. Schuhe Pleaser.

Ende des besagten Jahres veröffentlichte sie ihr erstes Werk EP1. Es war ein Vorgeschmack auf ihr kreatives Schaffen, das sie heute zu einer der weltweit fesselndsten Künstlerinnen macht. Doch war es die von Arca produzierte EP2, die 2013 folgte und ihren Ruhm manifestierte. Ihre Single-Auskopplungen Papi Pacify und Water Me blieben im kollektiven Gedächtnis der Öffentlichkeit.

Und dann brachte sie ihr Mercury- und Grammy-nominiertes Debütalbum LP1 heraus, auf dem Sampha, Dev Hynes und Paul Epworth zu hören sind. "Ich glaube, ich war noch sehr unerfahren", sagt sie über ihr damaliges Ich. "Heute fühle ich mich so viel unabhängiger. Offener der Welt und verschiedenen Ideen gegenüber. Und ich glaube, ich toleriere weniger Dinge, die mir nichts geben. Als ich noch jünger war, habe ich viel mitgemacht, der Vorstellung wegen, etwas Größeres als ich selbst zu sein. Jetzt habe ich es zwar immer noch nicht ganz herausgefunden, aber es gibt definitiv einen Weg, an diesen Punkt zu kommen, ohne sich selbst durch den Dreck zu ziehen. Ich kann mittlerweile besser mit sozialen Situationen umgehen, vorher war ich vor Angst immer wie gelähmt."

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Jetzt, mit 31 Jahren, scheint Twigs schon viele verschiedene Leben geführt zu haben. Ich frage sie, ob sie müde ist. "Nein", sagt sie lachend. "Nicht körperlich. Mein Körper fühlt sich so jung an wie noch nie. Ich bin gut durchtrainiert, fühle mich wohl-geölt. Geistig habe ich mich dagegen immer ziemlich alt gefühlt, da habe ich schon ein paar Runde gedreht. Aber ich bin nicht müde, ich fühle mich eher wie ein Baum."

Sie hat in den letzten Jahren viel durchgemacht. "Ich hatte Tumore in meiner Gebärmutter und musste sie rausoperieren lassen", sagt sie erstaunlich nüchtern. "Und dann bekam ich vier Wochen nach meiner OP einen Anruf von Spike Jonze."

Der oscargekrönte Regisseur wollte 2018, dass Twigs in seiner Apple HomePod Werbung tanzt. Sie willigte ein in dem Glauben, dass die Vorbereitungszeit mindestens einen Monat beträgt. Doch es sollte sich bald herausstellen, dass sie bereits in der nächsten Woche für einen Workshop nach LA fliegen sollte. "Ich sah aus wie der Tod", sagt sie. "Schrecklich. Eigentlich sollte ich mich gar nicht bewegen. Spike meinte 'OK, also wir spielen jetzt diesen Song und ich will, dass du in deinem Wohnzimmer dazu tanzt'. Ich habe sofort alles gegeben, es hat sich wortwörtlich so angefühlt, als ob meine Gebärmutter gleich rausfällt. Ich habe ihnen nichts von der OP erzählt und auch nicht von den Fäden in meinem Bauchnabel. Es war grauenvoll. Richtig grauenvoll."

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Bluse Gucci. Shorts Nike. Strumpfhose Falke.

"Natürlich war es eine großartige Erfahrung, aber mir ging es echt nicht gut", sagt Twigs weiter. Eigentlich musst du mindestens sechs Wochen nach der OP warten, bevor du wieder zu laufen anfängst, geschweige denn tanzen darfst. "Als ich mit Spike am Set war, sind die Fäden aufgegangen. Ich meinte zu ihm: 'Nur damit du Bescheid weißt, ich werde gleich durch diese weiße Bluse bluten …' Ich konnte nichtmal meine Arme heben, weil deine ganzen Organe zusammenhängen und du deinen Bauch nicht strecken kannst. Trotzdem, ich wollte die Choreographie machen, deswegen habe ich alle Bewegungen an Audrey Hepburn angelehnt, sehr nach vorn gelehnt, mit verkrampftem Bauch. Das war zu diesem Zeitpunkt alles, was ich machen konnte." Das perfekte Beispiel dafür, wie diszipliniert Twigs eigentlich ist. Wenn sie sich für etwas entscheidet, setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung.

Während Twigs sich langsam erholte, hatte sie plötzlich eine Idee für ein neues Musikvideo. Eine Idee, die voraussetzte, dass sie eine unglaublich talentierte Pole-Tänzerin wird. "Als ich mit dem Pole-Dancing angefangen habe, war es schrecklich", sagt sie. "Ich habe mich wie eine Schnecke gefühlt, die sich auf dem Boden herumrollt und versucht, weiter zu machen. Aber nachdem du den ersten Trick lernst, wirst du sehr schnell süchtig." Das Ergebnis ihres harten Trainings ist in dem unglaublichen Video zu Cellophane zu bestaunen, das im April diesen Jahres erschien. Es zeigt Twigs an der Pole-Stange in einem kunstvollen, goldenen Zweiteiler. Dann öffnet sich der Himmel und ein merkwürdiges Insekt, das ihr Gesicht trägt, fliegt herab und zieht sie in einen dunklen Abgrund.

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Bluse Loewe. Shorts Nike. Strumpfhose Falke.

Die Lyrics sind herzzerreißend. 'Didn’t I do it for you? Why don’t I do it for you?', singt Twigs. "Cellophane wirkt besonders verzweifelt", erklärt sie. "Es liegt aber eine gewisse Ironie darin, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob sie irgendjemand versteht." Und auch, wenn es ihr zu der Zeit vielleicht nicht so gut ging, zumindest hat sie seitdem gelernt, wunderschön an der Stange zu tanzen. "Es ist komisch, dass wir Frauen solche Fragen stellen, ohne zu realisieren, wie monumental und ikonisch wir sind. Diese Gefühle waren das Resultat meiner Erziehung, der gesellschaftlichen Gehirnwäsche, derer ich mir gar nicht bewusst war. Doch im Inneren weiß ich, dass ich in Ordnung bin. Das ist so ein Zwiespalt."

Cellophane stammt aus Twigs zweitem, lang ersehnten Album Magdalene, das diesen Herbst auf Young Turks erscheinen wird. Fans, die bereits bei ihrer atemberaubenden, gleichnamigen Theater-Tour diesen Sommer waren, werden wissen, welche Verletzlichkeit sie auf der Platte zeigt. In ihrer Show wird Twigs zum allmächtigen Wesen – eineinhalb Stunden voller Pole- und Tap-Dancing, Schwertkämpfen und einer weltbewegenden musikalischen Performance. Dabei trägt sie eine Reihe extravaganter Kostüme, die von Ed Marler entworfen wurden. Allein das Zuschauen ist anstrengend. "15 Minuten vor jeder Show habe ich immer Gedanken, wie 'Ich schaffe das nicht. Das Pole Dancing, der Stepptanz, niemand versteht das. Was wenn ich von der Stange falle? Das ist alles viel zu schwer! Ich habe mir zu viel zugemutet, ich muss nicht bei klarem Verstand gewesen sein! Wie konntet ihr zulassen, dass ich solche Entscheidungen treffe?'" Wäre sie einer dieser maßgeschneiderten Pop-Künstler_innen, hätte sie zumindest jemanden, dem sie die Schuld geben könnte. Aber es war ihre Idee. Es war ihre Schuld. "Letztlich macht es aber Spaß", lacht sie. "Ich komme von der Bühne und sag' sowas wie 'Das war toll, Leute. Ich wünschte, ich könnte gleich nochmal ran!'"

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Die Arbeit an Magdalene, das sie zusammen mit Nicolas Jaar produziert hat, begann vor drei Jahren. Dabei pendelte sie zwischen London, New York und Los Angeles, wo sie sich eine Zeit lang der Einsamkeit hingab, lange mittelalterliche Kleider trug und alleine umherzog. "Ich war innerlich sehr traurig", sagt sie, "wollte aber auch traurig bleiben. Ich habe dort nicht wirklich viele Freunde, habe aber auch nicht mit meinen Freunden und meiner Familie hier kommuniziert. Ich bin einfach dorthin und habe mich abgeschottet."

"Die Platte handelt von allen Liebhabern, die ich je hatte und die ich noch haben werde", erklärt sie. Musikalisch beschreibt sie es so: "Gerade wenn du denkst, alles ist sehr zerbrechlich und fällt jeden Moment zusammen, ist da dieser Widerstand und diese Stärke, die meine Arbeit so noch nie hatte."

Wenn Twigs bislang als etwas Außerweltliches gesehen wurde, steht sie nun direkt vor uns und schüttet ihr Herz aus. "Es ist wirklich zerbrechlich. Ich habe das Album in einer Zeit gemacht, in der ich mich sowohl körperlich als auch emotional erholen musste – und ich denke, das hört man auch." Die starke Verletzlichkeit des Albums steht im Kontrast zu ihrem übermenschlichen Talent.

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Kimono und Obi John Galliano 1994 "mini-mono" aus dem persönlichen Archiv von Mr. Steven Philip. Strumpfhose Falke.

"Als Frau gehört deine Geschichte häufig zu dem Narrativ eines Mannes", sinniert sie. "Egal was du machst oder wie großartig deine Arbeit ist, manchmal scheint es, als müsste sie in Zusammenhang mit einem Mann stehen, um gewertschätzt zu werden. Manchmal hatte ich solche Gedanken. Und dann habe ich angefangen, Geschichten über Maria Magdalena zu lesen. Sie muss erstaunlich gewesen sein. Vermutlich war sie Jesus beste Freundin, seine Vertraute. Sie war Herbalistin und Heilerin, aber weißt du, ihre Geschichte stammt aus der Bibel und in der war sie eine Prostituierte. Ich habe sehr viel Kraft, viel Inspiration aus ihrer Geschichte geschöpft."

Der erste Song des Albums, 1000 Eyes, gibt den Ton des Albums an, ein Acapella-Chor lässt das Ende einer Beziehung anklingen. 'It's gonna be cold with all those eyes' wiederholt ihre verzweifelte Kopfstimme immer und immer aufs Neue. Ein statischer Bass baut sich auf zu einer Drone, während die Vocals so zusammenhanglos anwachsen, wie sie sich zu der Zeit fühlte. "Ich dachte," sagt sie, während sie den Song aufschlüsselt, "wenn ich nicht perfekt bin, werde ich öffentlich in Stücke zerrissen." Diese Aussage ist herzzerbrechend, betrachtet man die Tatsache, dass Twigs die letzten sieben Jahre im Licht der Öffentlichkeit stand. Es scheint fast so als hätte sie es geschafft, sich außerordentlich viel Privatsphäre beizubehalten: Statt Interviews zu geben, geht sie lieber mit ihrem Hund Solo spazieren oder trainiert im Tanzstudio.

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Bluse Gucci. Shorts Nike. Strumpfhose Falke.

Holy Terrain, auf dem der Rapper Future zu hören ist, wird ohne Zweifel die meiste Aufmerksam bekommen. Ein düsterer, hexenartiger Trap-Tune – eine neue Richtung für Twigs. Nachdem sie Futures Nummer in die Hände bekam, tat sie das, was wir alle an ihrer Stelle gemacht hätten: ihm ganz lässig eine Nachricht schreiben.

"Ich war mir nicht mal sicher, ob er überhaupt weiß, wer ich bin. Ich meinte nur sowas wie 'Hi, hier ist Twigs. Lass mich wissen, wenn du über Musik oder so reden magst.' Er hat mir sofort geantwortet und ich nur …." Twigs wirft plötzlich ihr Handy neben sich aufs Sofa. "'Oh mein Gott, er hat mir gerade zurückgeschrieben!' Er ist so ein Schatz. Ich habe ihm das Album geschickt und angerufen und meinte nur 'Hör zu Future … darum geht es in meinem Album. Es ist ein wirklich gefühlvolles Album mit einem Haufen weiblicher Energie und der Song ist wahrscheinlich der, der am meisten Spaß macht, aber mir fehlt noch der Text.' Und er sagte nur 'OK, kein Problem.' Seine Worte sind wunderschön", erzählt sie. "Er redet über seine Niederlagen als Mann, wie sehr es ihm Leid tut. Ich liebe den traurigen Future. Ich liebe es, wenn er Emo wird. Es ist einfach so wunderschön, wenn er sich öffnet."

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Sad Day hört sich ungefähr so an, als ob Opus IIIs 1992 Dance Hit It’s A Fine Day am Abhang in Kate Bush gerannt wäre. "Es ist ziemlich neurotisch", sagt Twigs über die Hookline. "Alles bleibt auf der gleichen Note, das ist gruselig. Der Song fragt dich, in der Eintönigkeit deines Lebens, ob du mit jemandem ein Risiko eingehen würdest, um etwas Größeres zu erfahren? Würdest du das Risiko auf Liebe eingehen und vermutlich nochmal verletzt werden?" Es gibt noch mehr glitchy Kate Bush Vibes in Mary Magdalene, das mit einem verzerrten Piano Solo beginnt und in eine Art Analyse weiblicher Stärke übergeht.

Wenn es um die Performance geht, ist Home With You einer ihrer Lieblingssongs. "Es geht um Beziehungen. Menschen sind halt ziemlich fordernd, bedürftig sein, oder nicht?", fragt sie. "Es macht so viel Spaß, es zu singen – als ob du mit deiner Stimme fliegen würdest!" Mirrored Heart ist eine mit Tränen durchtränkte Klavierballade voller Schmerz und Kämpfen. "Oh, es ist so traurig, nicht wahr?", fragt Twigs. "Normalerweise bin ich ein komplettes Durcheinander, wenn ich das Lied singe. Ich weine jedes Mal. Es ist eigentlich ziemlich cool, auf der Bühne zu weinen."

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Jacke und Hemd Marc Jacobs. Shorts Nike. Strumpfhose Falke.

Der letzte Track, Daybed, fühlt sich nachdenklich und ruhig an. "Als ich ihn geschrieben habe", sagt Twigs ,"wusste ich, dass mein ganzes Leben gerade zusammenbricht. Alles, was ich kannte, was mir Beständigkeit gegeben hat … alles war dabei, verdammt nochmal zu verschwinden." Das klingt nach einem ziemlich schrecklichen Moment. "Trotzdem ist es kein wütendes Lied. So spielt das Leben, es passiert nun mal. Ich werde alles verlieren und muss mir wieder alles aufbauen."

In den Lyrics heißt es 'possessive is my daybed' und spielt auf diesen Moment an, wenn du gedankenverloren auf dem Sofa liegst und dich einfach nicht bewegen kannst. "Hattest du das schon mal?", fragt sie. "Alles im Raum wird plötzlich super abstrakt. So als würdest du dasselbe Wort immer wieder und wieder vor dich hin sagen, bis es langsam seine Bedeutung verliert. Genau so, nur dass es um dein Zimmer oder dein Haus oder … eben alles geht. Du fängst an, die Dinge in einer anderen Reihenfolge zu sehen. Alles hat einen Platz und eine Harmonie und alles was du machen kannst, ist, es zuzulassen. Lass dich davon überschwemmen."

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Für jemanden, der normalerweise alles im Griff hat, muss es eine große Sache sein, sich so außer Kontrolle zu fühlen? "Ja und nein … Ich glaube, dass du Kontrolle hast, indem du akzeptierst, dass du eben keine hast. Sobald du das kannst, quälst du dich nicht mehr herum, sondern fühlst dich im Reinen. Du fühlst die Ruhe." Hier zeigt sich ihre Heilung. Sie hat sich von der schweren Zeit erholt. Das Ende am Licht des Tunnels. Hat ihr Maria Magdalena dabei geholfen? "Sie hat mir geholfen, anders zu denken. Es ist geschehen. Jetzt kann ich loslassen."

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Top Saint Laurent by Anthony Vaccarello.
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Top Christopher Kane. Shorts Nike. Strumpfhose Falke.

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Alle Looks von Comme des Garçons.

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Credits


Fotografie: Willy Vanderperre
Styling: Alastair McKimm

Haare: Rio Sreedharan // The Wall Group nutzt Kérastase
Make-up: Lynsey Alexander // Streeters nutzt Lancôme
Nägel: Ama Quashie // Streeters nutzt CHANEL Le Vernis Organdi und CHANEL La Crème Main
Set Design: Emma Roach // Streeters
Foto-Assistenz: Romain Dubus, George Eyres, Tomo Inenaga und Louis Headlam
Digital-Technik: Henri Coutant
Styling-Assistenz: Madison Matusich und Abby Adler
Haar-Assistenz: Sherean Miller
Make-up-Assistenz: Phoebe Brown
Set Design-Assistenz: Nia Samuel Johnson
Produktion: Ragi Dholakia Productions
Produktions-Assistenz: Claire Huish, May Powell, Nina Parsons und Louis Courts
Casting Director: Samuel Ellis Scheinman // DMCASTING.

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus der neuen i-D 'The Post Truth Issue', no. 357, Autumn 2019. Hier kannst du die Ausgabe bestellen.

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