introducing tayla: der sound des jungen birmingham

Falls du die junge Engländerin noch nicht kennst, dann wird es höchste Zeit. Bei uns läuft „Call me Danger“ schon auf Dauerschleife.

von Matthew Whitehouse
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26 Oktober 2016, 10:20am

Wir wissen nicht viel über die junge Britin, die gerade beginnt, richtig durch zu startet. Das liegt zum einen daran, dass wir beim Interview vergessen haben, nach Dingen wie ihrem Alter oder ihren Inspirationen zu fragen. Zum anderen braucht man erst mal gar nicht mehr zu wissen, als dass sie aus Birmingham kommt, die Frau hinter dem spannendsten Debütsong des bisherigen Jahres „Call Me Danger" ist und das sie einfach nur großartig ist. Wir präsentieren dir exklusiv das dazugehörigen Musikvideo und haben das zum Anlass genommen, uns kurz mit Tayla darüber unterhalten, wie wir unsere Scheißegal-Haltung verbessern können und wie eine typische Partynacht mit ihr aussieht. Vorhang auf für das Brummie-Girl.

Hallo Tayla. Wir lieben deinen Song und die Botschaft, dass der Song davon handelt, sich 100 Prozent wohlzufühlen und sich einen Scheiß darum zu kümmern, was andere sagen. Was brauchen wir deiner Meinung nach im Jahr 2016, um das noch mehr zu leben?
Ich bin so krass froh und glücklich, dass gerade jeder „Call Me Danger" liebt. Das ist ja fast schon eine Bewegung. Was wir definitiv brauchen, ist weniger „Ich kann nicht", schlechte Vibes und Vergangenheit.

Worum sollten wir uns mehr kümmern?
Uns selbst und alles, was wir lieben.

Hast du eine Lieblingsstelle in „Call Me Danger"? Uns gefallen die Übergänge besonders.
Das ist eine schwierige Frage, aber ich würde sagen: der Refrain. Aber nur weil da noch mal ein Zahn zugelegt wird.

Du kommst aus Birmingham, wie Black Sabbath, The Streets, Jamelia. Hat das deinen Sound beeinflusst?
Eine gewisse Edgyness und der Hunger nach mehr.

Wie sähe eine Partynacht mit dir in Birmingham aus?
Die Nächte in Birmingham sind immer wild! Wir glühen immer in der Wohnung von einem der Girls vor, wir trinken direkt aus der Flasche, meistens harten Alkohol. Wir fahren dann alle in einem Taxi in den Club und sehen einfach cute as fuck aus. Manchmal geht es dann noch eine kleine After-Party wieter und danach sind alle platt.

Was steht als Nächstes für dich an? Wirst du bald auf Tour gehen?
Ja, schon sehr bald bringe ich meine zweite Single raus. Und ich trete in Clubs auf. Ich kann es kaum erwarten!

Wenn du „Call Me Danger" von Tayla, „Call Me Maybe" von Carly Rae Jepsen und „You Can Call Me Al" von Paul Simon bewerten müsstest, wer wäre ganz oben?
Ist es problematisch, wenn ich sage „Call Me Danger"?

Und damit wir das auch haben: Was war das Gefährlichste, das du jemals getan hast?
Es gibt so viele. Aber was ich nicht vergessen kann: Als ich aus dem Fenster gesprungen bin und nichts passiert ist. An dem Tag habe ich mich wirklich hart gefühlt. 

„Call Me Danger" erscheint bei The Shooting Gallery Recordings/SYPM.

@Tayla

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