i-diary: mit marius knieling durch die straßen von los angeles

Der junge Berliner Fotograf Marius Knieling zeigt uns sein ganz persönliches L.A. voller Licht- und Schattenspiele, Vorzeige-Skateboardern und Palmen soweit das Auge reicht.

von i-D Staff; aufgeschrieben von Juule Kay
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13 Januar 2017, 9:35am

„Wir sind mit einer kleinen Gruppe nach Los Angeles geflogen, um dem tristen Berliner Herbst ein wenig zu entfliehen, haben die bunten fallenden Blätter gegen riesige Palmen und den grauen Himmel gegen die kalifornische Sonne eingetauscht. Gerade das Gefühl, nicht wirklich viel zu planen, sondern einfach zu machen und dabei seiner Intuition zu folgen, war genau das, was wir wollten. Keine Checklisten, kein Gefühl von Hektik. Natürlich hatte ich meine analoge Kamera dabei, um gerade diese Art von Freiheit auf Bild festzuhalten. Wir haben uns Autos gemietet, einen Abstecher nach Palm Springs gemacht und all die Dinge getan, die uns spontan einfielen, ohne ein wirklich genaues Ziel vor Augen zu haben. Los Angeles kannte ich bis vor Kurzem nur aus Filmen und hatte daher schon ein bestimmtes Bild der Stadt im Kopf. Dieses Gefühl wollte ich kennenlernen und greifen—und wie funktioniert das besser als über das Medium Fotografie? Ich habe mich bewusst dafür entschieden, analog zu fotografieren, einfach weil es entschleunigt und gewissenhafter ist."

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Credits


Fotos: Marius Knieling