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lena dunham und natasha lyonne engagieren sich für die frauenquote und mutterschaftsurlaub

Gestern hat der Parteitag der US-Demokration in Philadelphia begonnen. Künstler und Aktivisten bekennen sich in der Allianz „Humanity for Hillary“ für die Senatorin aus New York. Sie prangern den Sexismus in den USA an und wollen mehr Frauen in...

von Alice Newell-Hanson
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26 Juli 2016, 7:59am

Bei den letzten Präsidentschaftswahlen waren 53 Prozent aller Wähler weiblich, dennoch sind nur 19,4 Prozent der Abgeordneten im US-Kongress Frauen. „Wie kann das OK sein?", fragt Schauspielerin Natasha Lyonne in einen neuen YouTube-Video „#ThisIsWhatMyRevolutionLooksLike" der neuen Künstler- und Aktivistengruppe „Humanity for Hillary".

„Das ist nicht OK", antwortet Schauspielerin und Autorin Sarah Jones. „Vielleicht liegt es daran, dass wir keinen Zusatzartikel über die Gleichstellung der Frau in der Verfassung haben", interpretiert Lyonne. „Wir haben auch keinen Anspruch auf bezahlten Mutterschaftsurlaub im Gegensatz zu fast jeder anderen Industrienation auf der Welt", weist Taylor Schilling hin. „Und auch keine landesweite Kinderbetreuung", fügt Lena Dunham hinzu.

Aktivistin Sarah Sophie Flicker und Autorin und Regisseurin Laura Dawn haben Humanity for Hillary gegründet. Ziel dieser Kampagne ist es, falsche Vorstellungen über Hillary Clinton und den Sexismus, der oft zu diesen Vorstellungen führt, zu kontern.

Hillary Clinton könnte die erste Präsidentin der USA werden. Doch was bedeutet das?

In der 240-jährigen Geschichten hat die US-Regierung dabei versagt, die Anliegen und die Rechte der Frauen angemessen zu berücksichtigen und zu verankern. Hillary Clinton zur Präsidentin zu wählen, sei dafür die Lösung, so die Frauen (und ein Mann). Mit dabei sind Lena Dunham, Natasha Lyonne, Taylor Schilling, ihre OITNB-Co-Stars Udo Azuba und Lea DeLaria, Schauspielerin Rosie Perez und Poetin Cleo Wade.

„Ich mache mit, weil es die wichtigste Wahl unseres Lebens ist. Und ich glaube, dass es einfach ein revolutionärer Akt ist, Frauen zu wählen. Wenn du an gleiche Rechte für Frauen, LGBTQ, People of Color und Immigranten glaubst, dann gibt es diesen November nur eine Wahl: Hillary Clinton", so der Girls-Star.

Credits


Text: Alice Newell-Hanson
Foto: Screenshot von YouTube aus dem Video „#ThisIsWhatMyRevolutionLooksLike" von Humanity for Hillary

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