für naomi campbell schlagen supermodels die instagirls

Da Naomi sagt, dass Models ihrer Generation die wahren Supermodels sind, fragen wir uns: Auf welcher Seite stehst du?

von Stuart Brumfitt
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28 Januar 2015, 1:13pm

Photography Tesh, Fashion Director Edward Enninful. Cape Virginia, London. Hat Philip Treacy. [The Artistic Issue, no. 228, February 2003]

Das ultimative 90er-Supermodel Naomi Campbell hat etwas über die neue Generation von Instagirls zu sagen. „Ich habe einfach das Gefühl, dass sich Frauen meiner Generation, wie Cindy, Linda, Christy und Claudia, ihre Sporen noch verdienen mussten, um dahin zu kommen, wo wir heute stehen", sagte das Supermodel in der amerikanischen Talkshow The Meredith Vieira Show. „Wir haben so hart gearbeitet und arbeiten immer noch daran, während den Instagirls alles in den Schoß fällt. Ich bin wirklich dankbar dafür, wie meine Karriere ablief. Ich hätte keinen anderen Weg gewollt."

Von Vogue in seiner September Issue als „Instagirls" tituliert, hat die heutige Generation von internetversierten Models, darunter Cara Delevingne, Kendall Jenner und Gigi Hadid, durch geschickte Nützung von Social Media Kanälen Karriere gemacht. In einem Interview mit dem britischen Independent sagte Gigi Hadid, die über 1,6 Millionen Follower auf Instagram hat: „Social Media ist definitiv etwas, was Models unterscheidbar macht. Wir werden zu Figuren, mit denen sich die Leute identifizieren können. Für Unternehmen sich deine Follower und deine Fähigkeit, verschiedene Altersgruppen und Schichten anzusprechen, unglaublich wichtig. Wenn du eine Person bist, mit der sich die Leute identifizieren können, die verschiedene Aspekte von ihrem Leben und ihrer Persönlichkeit zeigt, dann kannst du eine Brand repräsentieren. Du hast eine starke Stimme - und das ist es wonach Marken suchen."

Aber es ist aber nicht so, als ob es für Models einfacher geworden ist, Ruhm zu erlangen, nur weil sie den richtigen Filter benutzen. Es liegt eher daran, dass sich unsere Erwartungen an Models geändert haben. Wir wollen keine mystischen, magischen Supermodels wie in den 90ern, sondern wir wollen authentische Models, mit denen wir uns identifizieren können und - noch wichtiger - die erreichbar sind. Deshalb sind die Mädchen, die Bilder von ihrem Quinoa-Salat oder putzige Aufnahmen von ihrem Lieblingshaustier posten, die Gesichter der großen Kampagnen der Stunde. 

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Credits


Foto: Tesh
Fashion Director: Edward Enninful. 
Umhang: Virginia, London. Hut: Philip Treacy. 
[Aus The Artistic Issue, no. 228, February 2003]

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