35 straight ups aus unserem archiv

i-D leistete mit dem Straight Up Pionierarbeit in der Streetstyle-Fotografie. Dieser Style der Streetart-Fotografie markiert den Beginn von i-D. Wir haben unser Archiv nach 35 Straight Ups durchstöbert, die unsere Vision einer i-Dentität und unseres...

von i-D Staff
|
22 Juni 2015, 2:40pm

Photography Steve Johnson. [The i-D One Issue No1 Autumn 1980]

Jay. Modus: Den Lebensunterhalten mit dem verdienen, was ihr am meisten Spaß macht: Rollschuh-Laufen mit den Roxy Rollers und den Body Machine auf Rollerdiscos. Jacke: 55 £ Kings Rd, Top: 12 £ Portobello Rd. Market. Knieschoner: Skate Express, eine gut sortierter Laden auf der Hogarth St, Earls Court. Jeans: „Ich habe sie in Paris gekauft. Sie hat nur 15 £ gekostet. Wir waren mehrere dort und traten im französischen Fernsehen auf, Rollerdiscos sind da grad groß. Die Einrichtungen dort sind überlegen. Ich bevorzuge Disco und Jazz, um mich auf Rädern fortzubewegen. Ich mag viele Leute, wenn sich jemand besonders anzieht, dann frage ich mich ‚Wie der wohl auf Rollerskates aussieht?'.

Foto: James Palmer. [The All Star Issue No.14, Spring 1983]

Simon und Michelle mit Biba. Sagittarius, Virgo und Taurus. Aus Brixton. Kleid: eigen. Schuhe: Charles Fox. Haare: eigen. Nichts tun, Gemüse essen, zu Hause bleiben und zu dröhnen. „Ken High St. ist lächerlich, aber gut für Babykleidung.

Foto: Mark Alesky. [The Rock and Roll Issue No.129 Summer 1994]

25, Schmuckdesignerin. Kleidung: Flohmärkte, Second-Hand-Shops und von mir selbst gemachte. Lieblingsplatte: „The Chosen Few" von The Flamingoes und alles von Bobbie Gentry. Liebt: „Sich hübsch machen und tolle Band sehen - The Male Nurse, Flamingoes, Pulp, My Life Story und Jungs zu küssen".

Foto: Steve Johnston. [The Love and Romance Issue, No.12 Winter 1983]

Jo. Schülerin. Haare: Letzter Ausweg: Petticoat Lane, 28£. Jeans: 15 £. Selbst gefärbt. Schuhe: Holloway Rd. 18 £. Mag: Skinhead-Jungs, Combat 84, Screwdriver. Mag nicht: Normalos. Ziel: ein .... Gewohnheiten: Fingernägel kauen und die ganze Zeit mein Haar zu kämen. 

Mandy. Schülerin. Haare: Letzter Ausweg. Jeans: Putney. 12,95 £. Selbst gefärbt. Schuhe: Hab die seit Jahren. Mag: Gut aussehende Skins. Mag nicht: Wie Jo. Ziel: Teil einer Skin-Gruppe zu sein.

Foto: Steve Johnson. [The i-D One Issue No1, Autumn 1980]

Unbekanntes Mädchen mit stacheligem Haar.

Foto: Steve Johnston. [The Wuli Dancing Issue, No.9 Autumn 1982]

Helen. Modus: Designerin bei P.X. Haare hat sie selbst gemacht. Make-up: „Alles, was ich anfasse". Filzhut: von P.X. 15 £. Schulterfreies Top: 18£ von P.X. Baumwollrock von P.X. 35 £. Leggins von P.X. 6 £. Cowboystiefel, kann mich nicht erinnern wo her. „Unsere neue Kollektion wird County Boy Theme heißen - unisex Designs. Natürliche Stoffe in kräftigen Farben mit einer Betonung auf Schichtung statt dickes Material für Wärme. Wir arbeiten auch mit Leder und Kunstleder an Schweineleder-Looks.

Foto: Steve Johnston. [The Out Already Issue. No.10 Winter 1982]

Karl. Arbeitslos, möchte der Assistent eines Designers werden. Haare: Antenna. 30 £. „Ich möchte ich sein. Ich hasse die sehr herablassende Art der Leute Arbeitslosen gegenüber, auf dem Papier sind wir alle gleich. Ich habe Culture Club gemocht bis sie kommerziell wurden. Dieselbe alte Geschichte letztlich."

Foto: Mark Alesky. [The Rock and Roll Issue No.129 Summer 1994]

Dee Martin. 17, Musikstudentin. Mantel: von einem Freund, die anderen Sachen vom Flühmarkt. Lieblingsplatte: „Blitzkrieg Bop" von den Ramones. Liebt: „Ich warte auf die Gelegenheit, auf die Bühne zu Richey von den Manics zu gehen und zu ihm ‚Bonjour sexy!' zu sagen."

Foto: Thomas Degan. [The All Star Issue No.14 Spring 1983]

Zwei Zimmerer auf Reisen aus Deutschland. Sie gehen von Ort zu Ort in ihrer traditionellen Arbeitskleidung, die für sie angefertigt wurde.

Foto: Steve Johnston. [The Love and Romance Issue, No.12 Winter 1983]

Ray. Arbeitslos. Haare: selbst gemacht. Jacke: Khan & Bell. Hose: Khan & Bell. Schuhe: Kings Rd. Mag: Mode, Kleidung, Musik. Mag nicht: Leute, die nicht kapieren, wie sich Leute anziehen" und kleinkarierte Leute. Ziel: Beim Film zu arbeiten. Liebe und Romantik: Glaubt nicht daran.

Foto: James Palmer. [The All Star Issue No.14 Spring 1983]

Veronica. 18. Im Palace mit Arnaud. Veronica ist Polin, geht in Paris zur Schule, mag aber London lieber. Sie war Schlagzeugerin bei den Dinintels, eine französische Band. Kleidung: Silberner Plastik-Minirock, 9 £, Carnany St- Hut: 5 £ Sweet Charity. Handschuhe: 8 £ Kings Rd

Arnaud geht noch zur Schule in Paris. Spielt Gitarre und und hängt so mit 100 französischen Mods und Grooves bei Partys ab. Kleidung: Jacke von Levi's 165 £ Carnaby St. Rote Hose: 18 £ aus Paris. Brille: 3 £ aus Paris. T-Shirt: 1 £ aus Paris. Lieblingspersonen: Brian Jones, Steve Mariott, Jim Morrison. Lieblingskleidung: Psychedelisch.

Foto: James Palmer. [The All Star Issue No.14 Spring 1983]

Der perlige König von Deptford aka Bernard Palmer auf der Oxford St. „Das ist eine gemeinnützige Einrichtung, die in jedem Londoner Stadtteil funktioniert. Es ist wie die königliche Familie - eine Tradition, die vom Vater an den Sohn weitergegeben wird..." Bernard näht all seine Anzüge selbst. 

Foto: Steve Johnston. [The Out Already Issue. No.10 Winter 1982]

Tony. Designer. „Sexhibit", neue Kollektion bald. Mantel: aus dem Second-Hand-Laden in Clapham, 40 £. Schuhe: 0,20 £ Flohmarkt. Hose: Millets in Nottingham, 4£. Hut: Eat Your Heart Out, Kings Rd. 2 £. Koffer: „Es war ein Geschenk meiner Mutter an meinen Vater 1953, für seine Fußballschuhe, muss damals um die 2 Schilling und Sixpence gekostet haben. Mag: Dinge zu sammeln, Ambrose-Kleidung zu machen, Artie Shaw, Frauen und nackte Rücken. Lieblings-TV: Fried Dinbar und „The Bolton Steeplejack". Mag nicht: Schimpansen, Sonny Burgess und Pete's Tea.

Foto: Steve Johnston. [The Wet and Wild Issue No.13 Spring 1983]

Peter Hammond. Haare: Echt! Cardigan: Die Decke von Tom Binns Oma. Hemden: Worlds End. Hosen: Second Hand. Schuhe: Sag ich nicht! Weste: Mod dressy, Dehli, Indien. Mag: Baked Beans auf Toastbrot mit Blauschimmelkäse, Autounfälle (Vodka 'n' Dry), hawaiianisches Grass (nicht das mit dem Röcken). Mag nicht: Monotonie. Ziel: Viel Geld zu haben. Feuchteste Erfahrung: King Kurt im Fridge mit Mehlspitze und eingelegtem Rotkohl. Die Drinks gingen auf mich (buchstäblich).

Foto: Steve Johnston. [The Love and Romance Issue, No.12 Winter 1983]

John. Maler. Kleidung: Bizaare Bazaar. Mag: Reggare. Mag nicht: Trottel, gedankenloser Rassismus. Ziel: glücklich zu sterben.

Penny. Kunststudentin. Haare: Ex-Freund. Kleidung und Perlen: Dr Barnardo's. Mag: Reggae. Mag nicht: chaotisches Leben, neue Klamotten. Ziel: eine gute Fotografin sein.

Foto: Steve Johnston. [The Wet and Wild Issue No.13 Spring 1983]

Robert. Pleasure & The Beast.

Foto: James Palmer. [The Love and Romance Issue, No.12 Winter 1983]

Meka. DJ bei Dred Broadcast Corporation. Mag: „Chatting on version" und „Mixing it down". Biberhut: von Lucy Barlow. Samsonite Tasche: Selfridges (für Weihnachten). Jacke: Spanish Town: Jamaica. Hose: Farrah's. Schuhe: Clark's aus Paris und ein jamaikanisches, rote Streifen T-Shirt. 

Foto: Waldo. [The Wet and Wild Issue No.13 Spring 1983]

Christine und Steve. Christine. Hat gerade ihren Abschluss an der Trent Poly Uni gemacht und zieht nach Huddersfield, um ihr eigenes Strickwarengeschäft zu eröffnen. Dort gibt es viel Potenzial dafür. Kleid: Flohmarkt, 2 £. Würgeschlange: hört auf den Namen Snaky, hat 40 £ gekostet, bekommt ein Mal die Woche eine Maus zu fressen. Mag: Bulldoggen und Schlangen (Überraschung) und Monster wie Chewbacca. Mag nicht: Zahnärzte und Spinnen.

Steve. Arbeitslos. Sucht vielleicht einen Job, wenn er mit Chris nach Huddersfield zieht oder er hilft ihr mit dem Laden. Mag: Lou Reed, Hendrix, Zappa, frühe Sachen von Bowie, The Doors, Zelten und Vogelbeobachtung. Mag nicht: Antipasti, Motten, Fernsehen. Ziel: Möchte nach Finnland und dort Vögel an der sowjetischen Grenze beobachten.

Foto: James Palmer. [The Head to Toe Issue No.8 Autumn 1982]

Joey und Julie. Modus: -Joey. Haare: selbst und Julies Mutter. Jacke: gefärbt. Schuhe: Bracknell Market.

Julie. Haare: Meine Mutter. Jacke und Stiefel: Bracknell Market. Sie sind von Ascot, kommen aber gerne nach Waterloo und lungern herum. Mag: 4 Skins, Meteors und Angelic Upstarts. Liebt: Vögeln, FC Reading; Julie unterstützt Chelsea. Mag: Auf Konzerte gehen, mit der Ascot Barmy Army, die drehen durch, tanzen Pogo und spucken. Mag: die Queen.

Foto: Simon Brown. [The Dance and Stance Issue, No.4 Winter 1981]

James: Modus: Schon mit 7 Jahren will er nur eins sein: Mod. Mag: The Jam, Purple Hearts, Lambrettas, The Who, zeichnen und schwimmen. Mag nicht: Skinds und Teds.

Foto: Martin Granger. [The i-Deye Issue, No.3 Winter 1981]

Debbie. Modus: Debbie studiert Theaterdesign. Die Hose mit Black Wach-Tartanmuster: hat 0,25 £ gekostet. Jacke: nur 0,10 £, beides vom Flohmarkt. Der Kilt: von Debenhams. Schal und Sporran: aus einem Schottenshop. Die Bluse: 5 £ von Wendy Dagworthy. Fuchspelz: „geliehen" von Help the Aged. 

Foto: Thomas Degan. [The i-Deye Issue No.3 Winter 1981]

"The Pot Man" im Swan Kingston 

Foto: Thomas Degan. [The Star Issue No.2 Autumn 1980]

Scrubber. Modus: „Ich weiß nicht, was ich machen will. Ich bin doof." Haare: Pink, schwarz und weiß. „Meine Freundin Sarah schneidet sie für mich und ich färbe sie selbst. Wenn ich sie wasche, dauert es 30 Min mit Toupieren und „Firm Hold"-Haarspray von Boots. Lederjacke: 10 £ „ von einem Freund", Ramones T-Shirt „Eine meiner Lieblingsbands und schwarz, weil man so den Schmutz nicht sieht". Nietengürtel: von Fans, Charring Cross Rd, 11 £. Lederrock: Rock Arts, Old Brompton St, 20 £. Strumpfhose: Martin Fords, Holloway Rd hat 0.99 £ gekostet. Socken: von Fans, 0,99 £. Monkey Boots, Wood Green Market, 6,99 £. Lieblingsmusik: Crass, Killing Joke, Angelic Upstarts und The Damned. „Ich mag den Moonlight Club, aber Punks sind da jetzt verboten. Ich mag die Anarchie meines Jobs. Ich mag keinen Regen, wenn ich trampe. Und es regnet ständig (und mein Haar wird platt).

Foto: Simon Brown. [The Star Issue No.2 Autumn 1980]

(Boy) George. Modus: „Ich bin eine angehende Berühmtheit, die unbefleckte Empfängnis." Das Nonnenkostüm: „Ich habe es selbst gemacht, Schätzchen". Kruzifix: „Ein Geschenk des Vatikans." Kung-Fu-Slipper: 4,99 £ aus einem China-Supermarkt. Make-up: Eine Mischung aus Lichner und Biba. Lieblingsmusik: Marc Bolan, Julie Andrews, Pearl Bailey, The Sweet und Bach. Mag nicht: Lounge Lizards und Spandau Ballet

Foto: Steve Johnston. [The Star Issue No.2 Autumn 1980]

Modus: Joe verkauft Johnny Stalin Postkarten auf dem Camden Market und schreibt Theaterstücke. Regenmantel: Mackintosh, 8 £ von Clozo und das Postkarteninnenleben von Valerie Price (Bildhauerin). Das Hemd von Marcus Pirce aus Newcastle für 6 £, „teure" Schuhe: Slick Willies High St Ken, 23 £. Hose: 15 £ Flip. Lieblingsmusik: „Vielseitiger Geschmack". Mag: alles außer C und W. Joe arbeitet im Moment an eine Postkartenreihe für Clive Jennings bei „Chlozo". Du findest ihn auf dem Camden Market.

Foto: Ellie Smith

Sunshine Caulker. Welche Anliegen liegen dir am Herzen? Ich stamme aus einer Familie mit einem weißen und schwarzen Elternteil, also besorgt mich der Anstieg der rassistischen Anti-Migrationspoltik. Ich engagiere mich auch für Reproduktionsrechte und die Anti-Austerity-Bewegung.

Foto: Igor Termenon

Stevie Newall. Wenn du der Welt eine Frage stellen könntest und eine Antwort bekämst, welche wäre das? Wieso haben wir Déjà-vu-Momente? Wieso ist es gut, im Jahr 2015 jung zu sein? Dass wir jetzt Transgender-Supermodels und Dragqueens haben, die im Fernsehen für Selbstliebe eintreten. Die Gesellschaft wird offener. Ich mag das. 

Foto: Francesca Jane Allen

Liegt Schönheit wirklich im Auge des Betrachters? Die Idee von Schönheit ist komplett subjektiv, aber keiner hat das Recht, dir zu sagen, du bist nicht schön. Wie würdest du Schönheit definieren? Aufzuwachen und sich makellos zu fühlen. 

Foto: Olivia Rose.

Shorai und Kuda Robinson. Wie ist dein Spitzname? Shorai: Chiro-V. Kuda: K Deezy Was bedeutet dir London? Shorai: Betondschungel voller hungriger Löwen, die gegen Babylon kämpfen. Kuda: London bin ich, es ist Zuhause. 

Foto: Iain McKell [The Piracy Issue, no. 292, October 2008]

Steve. „Der 46-jährige Reisende Steve sagt, dass sein Leben bis ein einziges ‚großes Festival war'. Steve sieht weltgewandt in einem sauberen Anzug/Westen-Kombi mit viel Silberschmuck und einem Trilby-Hut. Den Schlamm hält er sich mit Pikes-Schuhen fern.

Foto: Ophelia Wynne

Ella Dror, A$AP Rocky und Matthew Henson.

Foto: Paul Phung

James Kelly. Wieso ist es toll in London zu leben? Die Leute, die Parks und das Nachtleben. Was steht als Nächstes an? Wer weiß?

Foto: Yuvali Theis. 

Larry. Wieso studierst du Mode? #marykateandashley. Wieso ist es toll in London zu leben? Es ist fast so toll, wie aus London zu stammen. Was steht als Nächstes an? Ich möchte für ein Jahr oder so bodenständig werden. Weiterhin als DJ arbeiten und Geld verdienen.

Foto: Kathy Lo

Michael David Quattlebaum Jr. Was inspiriert dich? Motorrad fahren in der Mongolei. Die Jungs aus Südafrika. Italien. Schwarze Punks. Was ist das Beste an Kunst im Jahr 2015? Juliana Huxtable, Korakrit Arunanondchai und Eckhaus Latta.

Das könnte dich auch interessieren:

  • Mehr aus 35 Jahren i-D findest du hier.
  • Hier geht's zu mehr Straight Ups.
  • Unseren Abend mit Eckhaus Latta kannst du hier nachlesen.
  • Unser i-D Archiv findest du hier
Tagged:
i-D
terry jones
Kultur
straight up
streetstyle
the 35th birthday issue
i-d archiv