Lyanna James-Stephenson, Cierra Boyd, und Jazzmine Zabriel

Das war Afropunk Atlanta 2017, Straight Up

Peyton Fulford hat die besten Looks auf dem diesjährigen Afropunk Festival in Atlanta fotografiert. Uns haben die Besucher verraten, was das Festival so besonders macht und was du dir in Atlanta auf keinen Fall entgehen lassen solltest.

von i-D Staff; aufgeschrieben von Lauren Bowers; Fotos von Peyton Fulford
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Okt. 23 2017, 10:02am

Lyanna James-Stephenson, Cierra Boyd, und Jazzmine Zabriel

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der US-Redaktion.

Sarah Wadsworth, 25

Woher kommst du? Eigentlich aus Pensacola, aber ich lebe jetzt in Baton Rouge in Louisiana. Was machst du? Haare. Was ist das Besondere an Afropunk? Es ist toll, dass sich Menschen treffen und ihre Individualität ausdrücken können. Was passiert gerade in Atlanta, von dem alle wissen sollten? Die Stadt wird auch Hotlanta genannt, weil es einfach eine coole Stadt ist.


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Ibukun Oladejo, 19

Woher kommst du? Dallas. Was machst du? Ich bin Modedesignerin, Fotografin und Künstlerin. Was ist das Besondere an Afropunk? Schwarze Menschen können hier schwarz sein, wie sie wollen. Ob queer, durch Mode oder bunte Haare ausgedrückt. Auf dem Afropunk können sie ihr Schwarz-Sein in vielen Formen ausleben.

Magnus Juliano, 26

Woher kommst du? Columbus, Ohio. Was machst du? Ich bin Grafikdesigner und Visual Artist. Worauf freust du dich am meisten? Solange. Was ist das Besondere an Afropunk? Die Vielfalt innerhalb der Black Community. Wir werden hier nicht als ein Block angesehen. Was passiert gerade in Atlanta, von dem alle wissen sollten? Dass die Kunstszene hier boomt. Ich freue mich darauf, dass all diese Künstler die Politik verändern.

Daria Love, 24

Woher kommst du? Columbus, Ohio. Was machst du? Ich bin Visual Artist und Grafikdesignerin. Was trägst du heute? Ich zeige das Kind in mir. Auf dem T-Shirt ist ein Print der Gummibärenbande, dazu Lametta-Ohrringe und einen Lollipop. Worauf freust du dich am meisten? Flatbush Zombies. Was ist das Besondere an Afropunk? Dass man hier frei sein kann, sich hier jeder zeigt und dass wir eine Einheit sind.

Jorge Gitoo Wright, zwischen 20 und 30

Woher kommst du? Brooklyn. Was machst du? Ich probiere mich hier und da aus, im Moment hoste ich dieses Festival. Was ist das Besondere an Afropunk? Ich arbeite seit Anfang an mit Afropunk zusammen. Das Besondere daran ist, dass es seiner Ästhetik und seinen Absichten treu bleibt: schwarze Menschen und Menschen, die anders sind, zu bekräftigen. Was passiert gerade in Atlanta, von dem alle wissen sollten? Die Black Community macht Atlanta interessant, weil sie so unterstützend ist. Ich wünschte, dass es in Brooklyn mehr so wie hier wäre.

Kayana King, 17

Woher kommst du? Decatur, Georgia. Was machst du? Ich fotografiere. Worauf freust du dich am meisten? Solange. Was ist das Besondere an Afropunk? Seit ich zehn bin, verfolge ich das Festival. Um meine Crew zu finden, musste ich hierherkommen. Was passiert gerade in Atlanta, von dem alle wissen sollten? Wenn du Afropunk liebst, wirst du auch das Viertel Little Five Points lieben. Es hat afrozentristische Vibes.

Geneva Smothers, 19

Woher kommst du? Ursprünglich aus Eastwood, mittlerweile lebe ich aber in Atlanta. Was machst du? Ich bin Studentin und arbeite bei einer neuen Brand. Was trägst du heute? Ich habe mich für ein Lil'Kim-Outfit entschieden. Worauf freust du dich am meisten? Princess Nokia. Was ist das Besondere an Afropunk? Es ist ein Ort, an dem die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen. Hier werden schwarze Menschen zelebriert, unser Erbe und Aussehen.

Darius Goldsmith, 24

Woher kommst du? Columbus, Ohio. Was machst du? Ich arbeite als Freelance Stylist und Model. Was trägst du heute? Ein Perlen-Oberteil mit goldener und weißer Spitze. Dazu wurde ich von älteren Frauen inspiriert — ich wollte es neu interpretieren. Was ist das Besondere an Afropunk? Hier können sich schwarze Menschen treffen und sich gegenseitig bestärken. Wir können unsere Energie teilen, uns pushen und das Leben feiern.

Brittany Fillmore, 25

Woher kommst du? Cincinnati. Was machst du? Ich arbeite im Einzelhandel. Worauf freust du dich am meisten? Miguel. Was ist das Besondere an Afropunk? Es ist ein Safe Space für People of Color und eine Plattform für Kreative. Das Outfit, das ich heute trage, könnte ich sonst nicht tragen. Aber damit zeige ich mein wahres Ich und meine Kreativität.

Luna Loxx, 21

Woher kommst du? New Orleans. Was machst du? Ich bin Sängerin und Songwriterin. Was ist das Besondere an Afropunk? Die Menschen.

Norman Reeves, 20

Woher kommst du? Atlanta. Was machst du? Ich bin Modedesigner. Worauf freust du dich am meisten? Princess Nokia. Was ist das Besondere an Afropunk? Dass hier die unterschiedlichsten Leute und Styles aufeinandertreffen.

Black Diiamond, 23

Woher kommst du? Aus New York, aber mittlerweile lebe ich in North Carolina. Was machst du? Ich bin Designer. Was trägst du heute? Ich habe alles selbst gemacht. Ich habe mir einfach eines Tages gedacht: 'Ich habe keine Lust, in Kaufhäuser zu gehen. Warum nähe ich mir nicht selbst meine Sachen?'. Bei dem Outfit habe ich mich vom Phönix, der aus der Asche aufsteigt, inspirieren lassen. Normalerweise werden sie immer rot dargestellt, aber ich wollte ihn pink, flauschig und glücklich. Was ist das Besondere an Afropunk? Hier kann man kreativ sein, ohne dass man beurteilt wird. Es ist ein Safe Space, in dem man so sein kann, wie man wirklich ist.