heroines of sound, straight up

Dieses Wochenende hat die zweite Runde des „Heroines of Sound“-Festivals in Berlin stattgefunden. Im Vordergrund standen ausschließlich Künstlerinnen, die elektronischer Musik auf ihre jeweils ganz eigene Art und Weise eine neue Bedeutung, oder besser...

von Max Migowski
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13 Dezember 2016, 11:15am

Molly, 26

Woher kommst du?
Australien.

Was bringt dich nach Berlin?
Oh, das sind so einige Sachen. Zu viele, um sie aufzuzählen.

Wieso bist du zu Heroines of Sound gekommen?
Ich möchte das Event, oder besser gesagt die Idee und die Künstlerinnen dahinter, unterstützen.

Inwiefern unterscheidet sich dieses Festival von anderen?
Vor allem durch die weibliche Dominanz.

Wie würdest du das Jahr 2016 mit einem Wort beschreiben?
Hart.

Mit welchen Gefühlen wirst du ins Jahr 2017 starten?
Mit der Befürchtung, dass es noch härter wird als 2016.

Freust du dich konkret auf irgendetwas im Jahr 2017?
Auf den Sommer! Als gebürtige Australierin bin ich warmes Wetter nahezu das ganze Jahr gewohnt. Davon kann man auf dieser Seite des Erdballs nicht sprechen.

Rahel, 27

Woher kommst du?
Rostock.

Was machst du in Berlin?
Ich lebe hier.

Was bringt dich auf dieses Event?
Eine Freundin.

Wie würdest du das Jahr 2016 mit einem Wort beschreiben?
Wandel.

Mit welchen Gefühlen wirst du ins Jahr 2017 starten?
Mit neuem Bewusstsein für vieles.

Freust du dich auf irgendetwas ganz besonders?
Auf die Zeit.

Hier kannst du unser Interview mit den Organisatorinnen des Events nachlesen.

Nastassia, 29

Woher kommst du?
Paris, Frankreich.

Was bringt dich hier her?
Dieses Festival. Ich bin für meine Recherche hier. Ich bin Journalistin und arbeite an einem Artikel über das Verhältnis zwischen Gender und Musik.

Wie würdest du das Jahr 2016 mit einem Wort beschreiben?
Oh wow, es ist so viel passiert dieses Jahr, vor allem in Frankreich ... Ich würde sagen: hektisch.

Inwiefern unterscheidet sich dieses Festival von anderen?
Hier geht es um so viel mehr als nur um die Musik. Das ganze Konzept, nur Künstlerinnen zu featuren, ist ein starkes politisches Statement. Es fließt dabei auch ein historischer Aspekt mit Blick auf die Pionierinnen elektronischer Musik mit ein. In der Geschichte und im Musikbusiness wurden Frauen schon immer gerne weggelassen oder unzureichend gewürdigt. Dieses Event ist für mich essentieller Bestandteil einer feministisch-fortschrittlichen Bewegung und gibt mir für die Zukunft Hoffnung.

Bridget, 25

Was machst du?
Ich studiere Musikproduktion und arbeite nebenbei in einer Bar. Wenn ich mal Zeit habe, probiere ich mich nebenher noch an eigener Musik.

Woher kommst du?
Bristol, England.

Wie würdest du das Jahr 2016 mit einem Wort beschreiben?
Widersprüchlich.

Mit welchen Gefühlen wirst du ins Jahr 2017 starten?
Ich hoffe, dass sich 2017 einiges fügen wird und die Ereignisse des letzten Jahres eine Richtung bekommen.

Wieso bist du in Berlin?
Für das Nicolas-Jarr-Konzert gestern Abend und für Heroines of Sound heute Abend.

@heroinesofsound

Credits


Interviews: Max Migowski
Fotos: Tereza Mundilová

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