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5 gründe, warum „absolutely fabulous“ seiner zeit schon immer voraus war

Heute startet endlich die Kinofassung der preisgekrönten Kultserie „Absolutely Fabulous“ in den deutschen Kinos. Wir sind große Fans von Eddy und Patsy und erklären euch, warum Ab Fab seiner Zeit schon immer eine Nasenlänge voraus war.

von Michael Sader
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08 September 2016, 1:35pm

© 2016 Twentieth Century Fox

Wir haben euch schon im Januar verraten, dass Absolutely Fabulous: Der Film einer der zehn Filme ist, auf die wir uns in diesem Jahr freuen. Was sich anfangs aus einem Sketch der Comedyserie French and Saunders entwickelt hat, hat ab 1992 die internationale Fernsehwelt erobert und zahlreiche internationale Auszeichnungen abgeräumt (darunter zwei Emmys, sechs BAFTAs und die Rose d'Or). Seit über 25 Jahren stehen die Namen Edina Monsoon, genannt Eddy, und Patsy Stone für jede Menge modisches Chaos in der Mode- und PR-Welt. 

Heute startet endlich Kinofassung der preisgekrönten Kultserie Absolutely Fabulous in den deutschen Kinos. Die Geschichte ist schnell erzählt: Eddy und Patsy sorgen auf einem ultracoolen Londoner Fashionevent für einen ernsten Zwischenfall, worauf sich ein medialer Sturm zusammenbraut, und die beiden an die Côte d'Azur fliehen müssen. Dort finden sie sich auf einer Jacht wieder—verkatert und ohne einen Cent in der Tasche. Doch Eddy und Patsy wären nicht Eddy und Patsy, wenn sie aus einer ausweglosen Situation nicht das Beste machen würden. Wir sind große Fans von Eddy und Patsy und stellen euch aus diesem Anlass fünf Gründe vor, warum Ab Fab der Zeit schon immer eine Nasenlänge voraus war:

1. Absolutely Fabulous zeigt, dass lebenslange Freundschaften zwischen Frauen möglich sind
Eddy ohne Patsy und Patsy ohne Eddy sind Dinge der Unmöglichkeit. Die eine kann ohne die andere nicht. Sie haben uns gezeigt, was eine BFF ist, lange bevor es unsere Instagramfeeds mit #bff geflutet wurden. 

2. Die Serie hat zum ersten Mal gezeigt, dass sich Frauen auch daneben benehmen dürfen
„Es war das erste Mal, dass sich Frauen im Fernsehen daneben benommen haben", sagt Jane Horrocks, die eigentlich für die Rolle der Tochter Saffy vorgesprochen hatte, und dann ihre eigene, unglaublich verrückte Figur erfunden hat: die Assistentin Bubble. „Patsy und Eddy haben Frauen auf der ganzen Welt quasi einen Freifahrtschein gegeben, um sich wie die Axt im Wald zu benehmen und sich ihren Spaß zu gönnen."

3. Absolutely Fabulous hat sich von Anfang an für die LGBT-Community engagiert
Während 1992 im deutschen Fernsehen Marienhof startete, waren Regenbogenfamilien in Ab Fab längst gelebte Realität. Eddys zweiter Ex-Ehemann Justin und Vater von Saffy ist schwul und betreibt mit seinem Partner ein Antiquariat.

4. Wer angesagt war, musste einen Gastauftritt haben—und wer möchte nicht in einer Welt leben, in der Marianne Faithful Gott ist?
Names, names, names ... bloody names! Das Who's who der Promiwelt gab sich bei Absolutely Fabulous ein Stelldichein: Helena Bonham Carter, Debbie Harry, Whoopi Goldberg, Elton John oder Idris Elba, um nur einige zu nennen. Auch die Größen der Modewelt sind seit Jahren regelmäßig in Ab Fab zu sehen: die Designer Jean Paul Gaultier, Christian Lacroix oder Stella McCartney. Keine Geringeren als die Supermodels Naomi Campbell und Kate Moss höchst selbst haben sich die Ehre gegeben.

5. Was wäre Absolutely Fabulous ohne die Kostüme und Mode?
Mode ist neben Eddy und Patsy eine der Hauptfiguren. Und eine bessere PR konnten die Labels Christian Lacroix und Stella McCartney gar nicht haben. Ab Fab ist der Beweis, dass an dem Spruch fashion cares etwas dran ist. Denn wie weniger erträglich wäre die Modewelt ohne eine Prise fabulöse Extravaganz und Satire?

Absolutely Fabulous: Der Film läuft ab heute in den deutschen Kinos.

Credits


Text: Michael Sader
Foto: © 2016 Twentieth Century Fox