​plattenbau: eher bach als joy division

Ein Trio aus Wales, Massachusetts und Schweden, das sich im Berliner Chaos gefunden hat. Wir haben die Musiker zum Gespräch getroffen.

von Marieke Fischer
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06 Mai 2016, 11:30am

Plattenbau. Das sind Lewis, Brandon und Tobi. Ein Trio aus Wales, Massachusetts und Schweden, das sich im Berliner Chaos gefunden hat. Hier fühlen sie sich aufgehoben, zwischen den namensgebenden Gebäuden, die das Leben praktisch im Quadrat halten. Life follows function. Passend dazu ihre raue Musik, die sich zwischen 80er Anleien und stoischer Einzigartigkeit ansiedelt. So unnahbar sie durch ihre Kunst wirken, so anders ist die Realität im Gespräch. Sie springen fließend zwischen Humor, gesellschaftlicher Kritik („expats, what's that, like white and rich migrants?") und Begeisterung über Baby-Hasen, die durch das Skype-Fenster hüpfen. Zusammen mit Lewis und Brandon haben wir Tobi, der momentan in Schweden ist, mit einem Bier zugeprostet und über Post Ideological Surrealism, Donut-Store-Erlebnisse, Song Writing, Bach und Lieblings-Spätis gesprochen.

Ihr Drei habt eure Heimat verlassen, um nach Berlin zu kommen. Was war der Grund?
Tobi: Ich war gelangweilt—und arm. Es ist ziemlich teuer in Schweden zu leben, deshalb bin ich nach Berlin gezogen. Ich habe zwar auch dort schon Musik gemacht, aber die Miete für einen Proberaum zu zahlen, ist so gut wie unmöglich. Ich wollte etwas Neues machen. Vor fünf Jahren bin ich dann hergekommen.
Lewis: Ich kam vor sechs Jahren her. Aber die Gründe waren dieselben—ich wollte in eine große Stadt ziehen, aber nicht nach London. Meine ehemaligen Bandmitglieder sind umgezogen und ich habe versucht sie von Berlin zu überzeugen. Offensichtlich nicht sonderlich erfolgreich...
Brandon: Das Gleiche gilt für mich—in den US war's einfach zu teuer, sodass ich keine Zeit und keinen Platz hatte, um Musik zu machen.

Ist Berlin denn wirklich so ein Paradies für Nachwuchsbands?
Lewis: Ich war begeistert, als ich das erste Mal herkam. Wenn man schon eine Weile hier ist, wird man allerdings etwas müde. Es sind so viele Menschen, die alle so aufgeregt sind, hier zu sein. Dann denkt man sich manchmal, dass sie doch etwas weniger enthusiastisch sein sollten... Aber ich kann definitiv die kreative Freiheit spüren, die man hier bekommt. Du kannst tragen und machen was du willst, die Räume sind da, alles ist easy-going und entspannt. Es ist nicht so stressig, wie in vielen anderen Hauptstädten. Berlin ist noch recht günstig. Du kannst es dir leisten, einen Proberaum zu mieten, du kannst in einer schönen Wohnung leben. Die Lebensqualität ist generell ein bisschen besser, als woanders. Es fühlt sich an, als wäre hier ein größerer Respekt für die normalen Bürger. Auch für die Armen, die jungen Armen—wie uns.

Wie habt ihr euch in dem kreativen Trubel der Stadt überhaupt gefunden?
Lewis: Ich habe Tobi vor ungefähr fünf Jahren getroffen, durch Freunde von Freunden, beim Grillen im Park im Sommer. Danach haben wir gejammt und Musik geschrieben.
Brandon: Ich kam vor ungefähr zwei Jahren. Und habe auf Craigslist nach Leuten gesucht, mit denen ich Musik machen kann, da ich hier niemanden kannte. Die beiden haben zurückgeschrieben und es war ein guter Match.

Was war euer bester Moment als Band?
Lewis: Die Tour zu überleben. Überhaupt erst nach Amerika reinzukommen war ein ziemlich guter Moment. Unser letzter Gig auf der Tour war großartig. Es war einfach eine schöne Atmosphäre—eine gute Art, die Tour zu beenden.
Tobi: Es war ein toller Vibe in der Location. Und ich glaube, sie wurde komplett von Frauen geschmissen. Das schätze ich sehr. Auf unserer Tour war normalerweise das Gegenteil der Fall. Da war es schön, mal wieder mit vielen Frauen umzugehen.
Lewis: Sausage heavy culture...

Dort hattet ihr auch einen SXSW Gig. Wie war das?
Lewis: Fucking weird! Ich habe mit einigen anderen Deutschen gesprochen, die zum SXSW fahren wollten und es war nur ein paar Wochen bevor es wirklich stattfinden sollte. Sie haben uns gewarnt, dass wenn du nicht genug für den Slot oder die Location, die du willst, eintrittst, dir die Organisatoren einfach irgendwas geben. Offenbar war es zu diesem Zeitpunkt schon zu spät. Deswegen haben sie uns tatsächlich irgendwo hingepackt. Zwischen zwei sehr komische Bands in einen Donut-Shop... Leute gehen rein und raus, kaufen Donuts, schauen auf ihr Handy, machen Selfies mit ihren Donuts.

Gab es einen großen Unterschied zwischen dem amerikanischen und dem europäischen Publikum?
Tobi: Das amerikanische Publikum scheint eine sehr kurze Konzentrationsgabe zu haben. Sie schauen, gehen, kommen wieder. Ziemlich schwankend. Ich glaube Europäer tanzen mehr zu unserer Musik, als das Publikum in den Staaten. Menschen können dort scheinbar nur nicht stillstehen. Wir dachten eigentlich, dass es umgekehrt wäre, also, dass die Leute in Amerika wilder wären.

Wo fühlt ihr euch und eure Musik denn am besten verstanden?
Lewis: Leipzig ist immer gut, die Leute da verstehen uns. Aber in Amerika hat uns Detroit und New York vielleicht am besten verstanden. Wahrscheinlich gibt es dort ähnliche Vibes. Die alte, industrielle Einöde. Kreative Leute, die dorthin kommen, um günstig zu leben. Das sind vielleicht die Leute, die unsere Musik hören?

Könntet ihr euch vorstellen als Plattenbau in eine andere Stadt zu ziehen?
Lewis: Nein, Plattenbau ist Berlin durch und durch.

Dazu passt ja auch euer Bandname und euer Proberaum im Funkhaus, ein ehemaliges Stasi-Quartier. Woher kommt die Faszination dafür?
Tobi: Es ist mehr die alte Sowjetarchitektur, der Sozialismus, das interessiert uns. Es ist nicht speziell deutsch, sondern eher europäisch, ein generelles Ding.
Lewis: Das Konzept dieser Art von Architektur. Alles ist eingepackt in Boxen, Vierecke. Alles ist dasselbe.
Tobi: Die Funktionalität, der Versuch Menschen funktional zu machen. Sie leben in einem Haus, in dem du alles hast, was du brauchst, nicht mehr. Du musst nicht weit gehen, um zu bekommen, was du brauchst. Sie pushen Menschen in sehr funktionelle Leben.
Lewis: Die Produktionslinie, ein industrieller Blick auf die Gesellschaft, die aus der Industrialisierung und dem Kapitalismus entstanden ist. Leben in empirischen Vierecken von Körperlichkeit, wo es nichts außerhalb davon gibt. Wir versuchen Musik zu machen, die genau so klingt. Das ist das Ursprungskonzept, um daraus unterschiedliche Sounds zu machen.

Ihr beschreibt eure Musik als „Post Ideological Surrealism"—könnt ihr das in diesem Zusammenhang genauer erklären?
Lewis: Wir leben heute in einem post-ideologischen Zeitalter. Ideologien wurden im 20. Jahrhundert bis zum Tode ausgereizt. Niemand scheint mehr an irgendwas zu glauben, es ist eher dogmatisch, was nicht wirklich Sinn macht... Ich hoffe, dass mehr Menschen einen pluralistischen Weltblick akzeptieren und realisieren, dass wir mehr als eine Wahrheit haben können und diese gleichzeitig co-existieren. Nichts ist Schwarz und Weiß, nichts kann nur so oder so gemacht werden. Deswegen glaube ich, dass pure Ideologie heute nicht mehr funktioniert. Und ich möchte das auf jeden Fall in unserer Musik und den Lyrics ausdrücken. Die Pluralität in der Welt.
Tobi: Du kannst eine gute und eine beschissene Person zur selben Zeit sein. Das ist die Wahrheit. Du kannst nicht entweder oder sein.

Wollt ihr eure Zuhörer durch eure Arbeit davon überzeugen?
Tobi: Unser Anspruch ist zu porträtieren, wie ein Hauptstadtleben aussieht. Heute haben wir mehr persönliche Markierungen—und ich glaube unsere Musik ich auch persönlicher geworden. Es geht einfach darum, womit sie sich identifizieren können und was sie fühlen, wenn sie Musik hören. Wir haben keine spezielle Message oder etwas, wovon wir sie im besonderen überzeugen wollen—das sollen die Zuhörer verstehen.

Was fühlt ihr denn bei eurer Musik?
Brandon: Müdigkeit...
Lewis: Bei jeder kreativen Arbeit gibt es Inspirationen, Dinge, bei denen du eine tolle Idee erkennst oder ein besonders interessantes Gefühl bekommst. Wenn du etwas siehst, dass die Taten in der Weltlichkeit des Körperlichen überschreiten. Dann versuchst du es, in die Weltlichkeit zu holen. Das ist ein wirklich langer, grausamer Prozess. Dann schaffst du es und am Ende hast du etwas erschaffen, das irgendwie deiner Vorstellung entspricht.

Seid ihr als Band eher rational oder emotional?
Lewis: Emotional. Intuitiv. Bei uns entstehen Songs meistens beim Jammen, wir spielen einfach irgendwas zusammen.
Brandon: Wir spielen irgendwas zusammen und schauen, wie es zusammen passt. Wenn wir etwas finden, das jeder gerne spielt—dann geht es in den rationaleren Teil über, wo wir die Songs verfeinern, zu etwas, das Sinn macht, das du als Song spielen kannst und was die Leute verstehen können und Spaß haben, es zu hören. Wenn es nicht zu lang ist und nicht zu kurz. Wenn es alles hat, was es haben sollte.
Lewis: Es wächst organisch, mit unseren Gefühlen und konstruktiver Kritik.

Und bei den Lyrics?
Tobi: Ich schreibe die Lyrics bei den Songs, die ich singe und umgekehrt. Wenn wir einen Song, den wir gemacht haben, sehr stark fühlen, machen wir jeweils die Lyrics dazu.
Lewis: Oder wenn der Eine schneller ist... dann ist der andere für immer genervt. Ich schreibe ganz viele Lines und streiche die schlechten heraus, bis nur noch das Gute übrig bleibt. Aber es ist immer ein Inspirationsdampf, der mich überkommt. Leider nicht so oft...
Tobi: Ich fühle etwas, werde von etwas inspiriert, dann schreibe ich die Lyrics in einem Fluss runter. Ich mag es nicht, lange daran zu schreiben, mich so lange damit zu beschäftigen. Dann singe ich sie zu dem Lied und verändere den Text eventuell etwas. Unsere Themen sind unterschiedlich, verschiedene Leben und so... Ich schreibe allerdings selten mit bestimmten Themen im Kopf. Ich nehme mir nichts vor. Das liegt vielleicht daran, weil ich mir keinerlei Druck mache und nichts erzwinge. Ich schreibe viel, wenn ich reise. Wenn du eh nichts anderes machen kannst.

Journalisten und Fans versuchen häufig Vergleiche zu anderen Bands zu ziehen. Mit wem würdet ihr gern verglichen werden?
Tobi: Es ist etwas ermüdend ständig verglichen zu werden. Wenn Leute deine Musik hören, versuchen sie immer, sie in Verbindung zu anderen Bands zu setzen. Nach welcher anderen Band klingt man? Wenn wir mit etwas Coolem verbunden werden wollten, dann vielleicht mit Bach oder Mozart. Die meisten vergleichen uns mit Joy Division oder The Stooges, das ist langweilig. Ich möchte lieber mit Bach verglichen werden.
Lewis: Du willst mit Bach verglichen werden?! Fuck off.
Tobi: Mit Joy Division verglichen zu werden, ist natürlich auch schön. Wir wurden nur schon so häufig mit ihnen verglichen, dass es langweilig wird.
Lewis: Ich bin eher überrascht, dass Leute umgehend Joy Division oder Sonic Youth sagen. Das ist keine schlechte Sache, nur lustig, dass jeder die gleichen Bands aussucht. Es sind verdammt gute Bands, deswegen ist es OK.
Tobi: Ich bleibe trotzdem bei Bach.
Lewis: Dann müssten wir unseren Sound ein kleines bisschen verändern.
Tobi: Ich meine den Spirit, die Attitüde.

Ihr seid komplett DIY—Einstellung oder soll das in Zukunft anders werden?
Lewis: Das wäre toll... Einen Booker, einen Fahrer, einen Tourmanager. Ein Label.
Brandon: Es muss einfach passen. Es macht uns nicht unbedingt was aus, Sachen allein zu machen, aber wenn es jemanden gäbe, der in der richtigen Art an uns glaubt und uns erfolgreicher macht bzw. es ermöglicht, mehr Leute unsere Arbeit zu zeigen, das wollen wir.
Lewis: Ja, wenn es Leuten nicht so viel bedeutet, ist es sinnlos. Wenn Leute uns wirklich unterstützen wollen und an die Musik glauben, wären wir auf jeden Fall dabei. Wir müssen das Album jetzt wirklich mal rausschicken...
Brandon: Man hört oft, dass Booker Touren organisieren mit dem falschen Line-Up und in den falschen Locations. Dann passt man nicht rein, bekommt die falsche Crowd. Aber mit den richtigen Leuten und dem richtigen Label in Verbindung gebracht zu werden, kann dir definitiv helfen. Bei der Arbeit an dem Album haben wir versucht, einige Leute zu kontaktieren, aber dann waren wir so damit beschäftigt, es selbst fertig zu stellen.
Lewis: Am Ende des Tages verändert es allerdings auch nicht so viel. Du spielst immer noch kleine Shows, einige sind blöd, andere super. Niemand wird dadurch reich. 

Davon abgesehen: Was würdet ihr gerne verändern?
Tobi: Die Farbe des Himmels. Vielleicht wäre er montags Pink und dienstags Lila.
Lewis: Ich würde die Farbe des Himmels von grau zu blau ändern, wenn ich könnte.
Brandon: Ich würde GEZ abschaffen.
Tobi: Oder mehr Butt Chugging in Deutschland einführen!
Lewis: Das haben wir in Amerika kennengelernt, da wird Alkohol in den Hintern eingeführt, Spring Breakers und so... kann ziemlich gefährlich sein.
Tobi: Ich scheiß' auf den Himmel und möchte mehr Butt Chugging in Europa einführen! Das würde wahrscheinlich all' die schrecklichen, verblödeten Menschen töten. Anstatt ins Neonazi-Ding abzudriften, würden die wahrscheinlich Butt Chugging machen. Natürliche Selektion. Europa würde zum besseren Ort werden.
Lewis: Das bedingungslose Grundeinkommen wäre toll.
Tobi: Das ist ja ungefähr das gleiche. Natürliche Selektion durch Butt Chugging, sodass nur noch Leute übrig bleiben, die an Gleichheit glauben. So sind wir wieder beim bedingungslosen Grundeinkommen.
Lewis: Und dann Abschaffen der GEZ—die heilige Dreifaltigkeit.

Eine andere heilige Dreifaltigkeit: Stellt euch vor Britney Spears, Batman und David Lynch wären in einem Raum und jeder von euch dürfte einer Person eine Frage stellen.
Brandon: Ich nehme Britney.
Lewis: Ich würde Britney fragen, ob mein Po in meinem Outfit groß aussieht.
Tobi: Batman—er ist so reich und gibt all' sein Geld für Waffen und Spezialausrüstung zur Verbrechensbekämpfung aus. Warum gibt er sein Geld nicht für was Konstruktiveres aus?
Lewis: Das wäre langweilig. Die Waffen sind cool und aufregend.
Tobi: Oder wer zur Hölle seine Kleidung designt. Die sind furchtbar.
Brandon: Das könnte ich Britney auch fragen...
Lewis: Er ist gemacht für Dark Rooms. Er ist Stammgast im Berghain.
Brandon: Ich würde sie fragen, ob sie zu einer unserer Show kommen würde—sie würde bestimmt tanzen. Wir mögen es, wenn Leute bei unseren Konzerten tanzen.
Lewis: Ich mag es, wenn Leute tanzen wie Britney... Ich würde David Lynch wahrscheinlich fragen: Was ist das Geheimnis, dass du 20 Minuten lang reden kannst, ohne etwas zu sagen, aber trotzdem interessant klingt? Ich möchte wissen, wie er das macht!

Was ist die komischste deutsche Eigenschaft?
Tobi: Tomatensaft, Gurkensaft.
Lewis: Sauerkrautsaft. Hackepeter! Das ist zwar keine Eigenschaft, aber trotzdem komisch... Haufenweise rohes, gehacktes Schwein zu essen klingt nach einer schrecklichen Idee. Vor allem auf einem Kindergeburtstag, geformt als Igel. Das ist furchtbar!
Tobi: Oder die Toiletten mit „poop shelf". Das hab ich noch nie irgendwo anders gesehen.
Lewis: Die Modernisierung in Berlin: Die Duschen raus aus den Küchen, die „poop shelves" raus aus den Toiletten.
Brandon: Die Adressen registrieren lassen. Das würde in Amerika Revolten auslösen!
Lewis: Das ist nicht komisch, das ist überall in Europa so.

Und bei welchem Späti finden wir euch? Welcher ist euer Favorit?
Lewis: Späti International auf der Weserstraße. Der Besitzer spielt psychedelische, afrikanische Musik, hat immer ein Glas Wein und eine Zigarette in der Hand und schmeißt große Parties am Abend. Im hinteren Teil des Ladens ist sogar so etwas wie eine Bar. Tagsüber ist er super unfreundlich, hat aber wahrscheinlich immer einen Kater.
Brandon: Ich mag den Boxi-Kiosk am Boxhagener Platz. Die haben eine gute Auswahl an Bier. Die Tische stehen draußen, ein guter Platz im Sommer.
Tobi: Der Lieblings-Späti, ist der, der am nächsten an dir dran ist.
Brandon: Ja, wo auch immer du grade bist...

@Plattenbau

Plattenbau kannst du beim Torstraßen Festivals am 4. Juni in Berlin sehen. Mehr Informationen findest du hier

Credits


Text: Marieke Fischer
Fotos: Fabian Vaccaro & via Plattenbau

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