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Guccis neue Kampagne nimmt uns mit ins Paris der 68er

Amanda  Margiaria

Amanda Margiaria

Eine Revolution sah noch nie so romantisch aus.

Statt uns wie sonst in die schmalen Gassen Roms zu entführen, versprüht Gucci in seiner Pre-Fall 18 Kollektion eine ganz besondere, revolutionäre Atmosphäre, die uns direkt nach Frankreich führt. Doch anders als erwartet, stehen wir weder auf der Champs-Élysées, noch in einem gemütlichen Bistro im Marais, sondern inmitten der Studentenrevolte im Mai 1968. Die Gruppe junger Rebellen versammelt sich in Klassenzimmern der Sorbonne, wo sie verbotene Gedichte lesen und Filme von Kultregisseuren wie Godard oder Truffaut verschlingen; ihre politischen Leidenschaften eng verbunden mit dem Wunsch, sich zu verlieben.

Mit einem Gedicht, Protestmarsch und Nouvelle Vague-Film versucht Regisseur Glen Luchford, den Alltag der Jugendlichen vor 50 Jahren einzufangen, die sich auf der Schulbank verliebt und kleine Liebesbriefe zugesteckt haben.


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Gucci romantisiert das Leben der Studenten und zeigt die zerknüllten Zettelchen, die unter den Tischen weitergereicht wurden. Von Kritzeleien, Liebesgedichten aus dem 19. Jahrhundert (wie L'Éternité von Rimbaud) und einer neuen Version des französischen Wahlspruchs – “Freiheit, Gleichheit, Sexualität” – , werden wir in die Herzen, Namen und Nachrichten eingeweiht, die instinktiv auf Papier gebracht wurden.

Mit dem Ruf "It's Just You, Me, and the Future" und den Klängen von Crispy Bacon, einem unvergesslichen Track des französischen DJs Laurent Garnier, bringt uns Gucci zurück in den Frühling 1968. Du, ich und die Zukunft. Mehr brauchen wir nicht.

Bilder mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle su gentile concessione dell'Ufficio Stampa Major League Baseball Marken und Urheberrechte werden mit Erlaubnis der Major League Baseball Properties, Inc. verwendet.

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der IT-Redaktion.