das ist auf der aftershow-party von gosha in st. petersburg alles passiert

Weil du wahrscheinlich selbst nicht da sein konntest, waren wir für dich vor Ort und haben in Bildern festgehalten, wie Adrian Joffe, Christopher Bailey und Stephen Jones zusammen mit jungen Russen in einem Bunker gefeiert haben.

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Juni 19 2017, 9:48am

Dieser Artikel erschien zuerst auf i-D UK.

Die Fashionshow zur Frühjahr-/Sommerkollektion 2018 war für Gosha so etwas wie die Rückkehr des verlorenen Sohnes in seine Heimat Sankt Petersburg. In der Stadt an der Newa fing für den russischen Designer alles an. Hier liegen die Ursprünge seines Labels, bevor er nach Paris gegangen ist, um dort seine Kollektionen zu zeigen. Schon für seine letzte Präsentation ging er zurück, genauer gesagt nach Kaliningrad, das ehemalige Königsberg, heute eine russische Enklave an der Ostsee. Und nun eben Sankt Petersburg. 

Die Präsentation war ein Tribut an die Raveszene aus Goshas Jugend sowie an die Lage und Geschichte der Millionenstadt an der Ostsee. Sankt Petersburg war seit seiner Gründung Anfang des 18. Jahrhunderts jeher Russlands Fenster in den Westen und Hauptstadt des russischen Zarenreiches. Das alles findet sich in Goshas Designs wieder: die Einheit, der Style der Fußballfans (das Burberry-Karo), die Dancefloors und die kollektive Zusammenarbeit zwischen der russischen und europäischen Jugend, die man gerade überall sieht. 

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Nach der Modenschau wurde im legendären Club Griboedew gefeiert, der 1996 als Underground-Technoclub in einem ehemaligen Bunker eröffnet wurde. An den Decks standen Butttechno, Artem Nanuschiyan und Ildar Iksanow. Fotograf German Larkin hat sich für uns ins Getümmel gestürzt und dokumentiert, wie die russische Jugend in Russlands alter Hauptstadt im Jahr 2017 feiert.

Credits


Text: Felix Petty
Fotos: German Larkin