gucci folgt burberrys vorstoß nicht

Ex-Creative Director von Gucci Tom Ford springt mit seinem Label auf den Zug auf, aber Kering lehnt das See-now-buy-now-Konzept für das italienische Haus ab.

von i-D Staff
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23 Februar 2016, 9:15am

Francois-Henri Pinault, Eigentümer des Luxusgüterkonzerns Kering, zu dem neben Gucci auch Saint Laurent, Balenciaga, Alexander McQueen und Puma gehören, lehnt die unmittelbare Verfügbarkeit von Kollektionen nach der Präsentation ab. Dies „negiere den Traum" von Luxus.  Das Warten auf die Verfügbarkeit von Kollektionen in den Geschäften helfe dabei, „Verlangen nach der Mode zu entfachen." Außerdem stärkte der Kering-CEO den Catwalk als „Kommunikationsevent". Das Unternehmen werde nur das tun, was zu seiner „Vision von Luxus" passe.

Die Äußerungen sind eine Reaktion auf aktuelle Entscheidungen von Marken wie Tom Ford, Vetements und Burberry, die ihre Fashionshows am Retail-Kalender ausrichten und das See-now-buy-now-Konzept einführen. Kerings Strategie funktioniert für Gucci momentan wunderbar. Das Label verzeichnet unter der kreativen Führung von Alessandro Michele Rekordwachstum und beweist, dass die Neuausrichtung des italienischen Hauses nicht nur die Kritiker begeistert, sondern auch die Kunden. 

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Text: Felix Petty
Foto: Jason Lloyd Evans

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