35 schauspieler, die in i-d waren, bevor sie berühmt wurden

In unserer 35-jährigen Geschichte haben wir viele Jungs und Mädels in unserem Magazin gehabt, bevor sie ihren großen Durchbruch hatten. Sie waren jung, naiv, unschuldig und sprudelten vor Enthusiasmus. Wir haben in unseren Archiven gestöbert und...

von i-D Staff
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03 Juni 2015, 7:54am

1. Rachel Weisz - The Boys Own Issue, No. 51, September 87
Vor Der Mumie, vor Daniel Craig, bevor sie überhaupt Schauspielerin wurde, war Rachel Weisz Model. In dieser Zeit zierte sie mit gerade einmal 17 Jahren das Cover von i-D als Playboy-Bunny.

2. Keanu Reeves - The Sound Issue, No. 115, April 93
Sechs Jahre vor Matrix und während der Vorbereitungen zu Little Buddha entdeckte Keanu Reeves Buddhismus für sich: „In der Welt, in der ich lebe, geht es nur darum, Freunde zu treffen, abzuhängen und zu relaxen; es ist manchmal schwierig, tiefer zu blicken. Alles, was wir wollen, ist, glücklich zu sein sowie Ruhe, Geborgenheit und Freude zu finden. Den meisten von uns reicht das. Wir wollen alle an etwas glauben. Wir fühlen alle, dass es manchmal noch mehr gibt. Ich fühle mich so. Das alles hat mir dabei geholfen, damit in Kontakt zu kommen - eine tatsächliche Erfahrung zu spüren. Und das ist cool!"

Foto: Stephen Hamel

3. Will Smith (und Jazzy Jeff) - The Hard Issue, No. 122, November 93
Vor Willow und Jaden gab es Will: Fernsehstar, Teenie-Popikone, der Rapper, den deine Eltern gut fanden. 1993 war Will Smith erst 24 Jahre alt.Er war nie was man als Hardcore-HipHop bezeichnen könnte, aber warum sollte er sich darum auch scheren, wenn er eine Filmkarriere vor sich hatte? Über Der Prinz von Bel-Air sagte er uns: „Die Serie wurde darum entwickelt, was ich tue und sage, aber blöder und cartoonhafter. Ich würde zum Beispiel auf keinen Fall ein solche Kopfbedeckungen tragen."

Foto: Angela Hill

4. Drew Barrymore - The Pin-Up Issue, No. 138, March 95
Wir trafen Drew vor Batman Forever, als sie mit 19 zu Hollywoods Lieblings-Pin-up-Girl avancierte. Die Welt kannte sie als Kinderstar, der schon mit 9 Alkohol trank, mit 10 Marihuana rauchte, mit 12 Kokain nahm und bereits mit 14 einen Selbstmordversuch hinter sich hatte - sie blickte in den Abgrund, schaffte aber die Kehrtwende und kam wieder auf die Beine, stärker als je zuvor. Das sagte sie uns über ihren Vater: „Er hat nichts aus seinem Leben gemacht. Dennoch bewundere ich seine Freiheit. Er trägt seit 40 Jahren keine Schuhe, er hat nicht mal ein Zuhause. Ihn interessieren materielle Besitztümer nicht und er ist einer der weltgewandtesten Menschen auf der Welt - und er ist faszinierend und interessant. Das mag ich."

Foto: Ellen von Unwerth. Styling: Joe McKenna.

5. Kate Winslet - The Hot Issue, No. 165, June 97
Kurz nach Titanic, der ihre eine Oscar-Nominierung einbrachte, und trotz mehrerer Blockbuster hatte Kate Winslet Zeit, um für uns zu posieren.

Foto: Lorenzo Agius

6. Devon Aoki - The Next Issue, No. 168, September 97
OK, zugegeben, Devon ist zuallererst ein Model mit dem Gesicht einer Göttin, aber sie ist auch Schauspielerin, z.B. war sie die stumme Mörderin in Sin City. Hier ist sie als 14-Jährige mit ihrer babygleichen Unschuld zu sehen.

Foto: Ellen von Unwerth. Styling: Edward Enninful.

7. Chloë Sevigny (und Harmony Korine) - The Dynamic Issue, No. 194, January/February 00
In dem Jahr, in dem Chloë 25 und Harmony 26 wurde, der New Yorker sie zum It Girl erklärte, Harmony Larry Clark traf und bereits das Drehbuch zu Kids schrieb und die beiden schon seit fünf Jahren ein Paar waren, erzählte sie uns Folgendes über ihre Partyvergangenheit: „Ich war nie wirklich Teil davon, weil ich kurzes Haar hatte und mich anzog wie ein Junge. Aber ich kannte alle. Ich kannte Michael Alig und Angel, der umgebracht wurde. Er verkaufte mir nie Drogen, weil er sich die für die süßen Jungs aufgehoben hat. Die ganze Szene war aber sehr hierarchisch und ich befand mich ganz unten. Als Heroin dann Einzug hielt, wurde es wirklich eklig. So viele Jugendliche starben. Es wurde einfach richtig finster und die ganze Szene wurde richtig böse. Davor waren sie diese fröhlichen kaugummikauenden Jugendlichen, die raven waren und plötzlich hatte jeder Messer und Waffen mit sich. Einer meiner Mitbewohner starb."

Foto: Matt Jones

8. Natasha Lyonne - The White Issue, No. 203, November 00
Besser bekannt als Nicky Nichols aus der Netflix-Serie Orange is The New Black. Wir trafen Natasha als sie eine 21-jährige, „überstrebsame Nichtstuerin" war (ihre eigenen Worte).

Foto: Shawn Mortensen. Styling: Wendy Schecter.

9. Jason Schwartzman - The White Issue, No. 203, November 00
Wir wurden das erste Mal auf Jason Schwartzman aufmerksam, als er 20 war und alles, was er gemacht hatte, Rushmore war. Wer hätte geahnt, dass aus ihm so ein Star wird? Wir haben ihn damals gefragt, wo er in zehn Jahren sein möchte: „Ich hätte gerne meine eigene Ginger Ale-Marke und in ein paar guten Filmen mitgespielt haben."

Foto: Shawn Mortensen

10. Scarlett Johansson - The Popular Issue, No. 214, Oktober 01
Sagt dir Ghost World noch was? Die scharfzüngige Komödie über Jugendkulturen mit Scarlett und Thora Birch? Das war das erste Mal, das wir mit ihr gesprochen haben. Sie war 16 und sehr direkt: „Warum kann eine 16-Jährige nicht ‚Fotze' sagen?" und „Bis jetzt habe ich nichts getan, auf das ich stolz bin und ich möchte das so beibehalten. Obwohl es manchmal peinlich ist, wenn kleine Kinder auf einen zukommen und einen fragen, ob man nicht das Mädchen aus Wieder allein zu Haus ist. Ich wünschte, ich könnte ihnen sagen, dass ich so viel mehr gemacht habe. Filme, die ihr noch nicht schauen dürft, weil sie erst ab 18 Jahren sind."

Foto: Ellen Stag

11. Orlando Bloom - The Together Issue, No. 216, Januar 02
Im Jahr 2002 war Orlando Bloom 24 und stand gerade vor seinem Durchbruch als Legolas in der Herr der Ringe. Er wurde für die Rolle nur Tage vor seinem Abschluss an der Theaterschule ausgewählt und seine einzige Schauspielerfahrung war eine kleine Rolle neben Stephen Fry als Stricher im Film Wilde. Er konnte damals noch gar nicht ahnen, was noch folgen würde: die Reichen, Fanboys und Supermodels: „Ich kann für 18 Monate in lustigen Klamotten und mit Pfeil und Bogen durch Neuseeland rennen, wie schlimm kann es schon werden?"

Foto: Alex Hoerner

12. Ryan Gosling - The Together Issue, No. 216, Januar 02
Ryan Gosling war 21 und hatte gerade Der junge Hercules gedreht, als wir ihn 2002 trafen. Er spielte eine der Hauptrollen in Inside a Skinhead, ein moralisch zweideutiger Film über einen jüdischen Teenager, der ein Doppelleben als Teil einer gewaltbereiten Nazi-Gang lebt. Gegenüber i-D sagte er über seine Einflüsse: „Für mich war der erste FSK-16-Film wichtig, den ich sah, Blue Velvet. Ich war richtig jung, aber ich hatte mit meiner lokalen Videothek einen Deal, dass sie es meinen Eltern nicht verraten. Ich war 13 und Dennis Hopper mit dieser Gasmaske zu sehen, war unglaublich. Ich hatte diesen Film gesehen und danach war ich erst total verstört, und ich bin immer noch nicht darüber hinweg, aber dann dachte ich mir, dass ich auch Filme machen will."

Foto: Matt Jones. Styling: Kate Young.

13. Liv Tyler - The Together Issue, No. 216, Januar 02
Die Together Issue war voll mit zukünftigen Stars. Und Herr der Ringe. Liv Tyler war auch ein Teil davon. So begrüßte sie uns: „Ahhh, ich muss dir etwas gestehen. Ich war gerade auf dem Weg nach Hause, um dieses Interview zu machen. Dann lief ich an diesem Typen vorbei, der den größten Joint der Welt rauchte, und ich atmete viel davon ein. Nur durchs Vorbeilaufen bin ich high geworden, OK?"

Foto: Matt Jones. Styling: Kate Young.

14. Christina Ricci - The Cruise Issue, No. 226, Dezember 02
Wir trafen Christina Ricci das erste Mal, als sie 22 Jahre alt war, und ihre Persona als Prinzessin der Dunkelheit gegen ein Stück vom Hollywood-Mainstream eintauschte. Den Grund für ihre Persona als Jugendliche mit einem losen Mundwerk, die eine Waffe haben wollte und dachte, dass Inzest cool sei, erklärte sie uns so: „Ich fand es unfassbar, was für Fragen mir in Interviews gestellt wurden. Da fing ich an, verrückte Dinge zu sagen. Schließlich wurden nur solche Fragen gestellt, weil sie wollten, dass ich mich über irgendetwas aufrege. Ich war ein Kind und mir wurde applaudiert, also habe ich es solange gemacht bis die Leute nicht mehr geklatscht haben. Es wurde einfach langweilig."

Foto: Carter Smith. Fashion Director: Edward Enninful.

15. Jena Malone - The Location Issue, No. 242, April 04
Der Die Tribute von Panem-Star zierte unsere Seiten das erste Mal mit 19 Jahren, als sie sich bereits einen Namen als früherer Kinderstar gemacht hatte und neben dem Kinderstar-Kollegen Macauley Culin in Saved! und Ryan Gosling in State of Mind mitspielte. Sie erzählte uns von ihrer Kindheit im Trailerpark, ihren starken und schönen lesbischen Müttern und das hier: „Es gibt Leute, die wunderbare Schauspieler sind, aber sie machen dabei mit, bestimmte Konzepte zu verkaufen und das nervt, weil es einfach nur falsch ist. Wenn man die Sexualität einer Frau in ihren Zwanzigern verkaufen will und versucht, Sexualität als etwas Jugendliches und als etwas Erstrebenswertes für Jugendliche verkauft, dann finde ich das schädlich."

16. Kate Bosworth - The Drama Queen Issue, No. 243, Mai 04
Zwei Jahre nach Blue Crush und den Gerüchten, dass Kate Bosworth und Orlando Bloom ein Paar seien, trafen wir sie 2004. „Ich spreche nicht gerne darüber, weil es meine Beziehung ist und so soll es sein. Für mich ist es so: Als Schauspielerin gibt man so viel von sich selbst auf dem Bildschirm preis, es gibt diese Vielfalt von Emotionen. Jeder sieht so viel verschiedene Facetten von dir. Davon möchte ich die Leute in meinem Privatleben trennen und sie davor beschützen - einschließlich Liebe."

Foto: Matt Jones. Styling: Jessica Paster.

17. Marion Cotillard - The Passionate Issue, No. 244, Juni 04
Bevor sie in La vie en rose, Inception oder The Dark Knight Rises zu sehen war, spielte sie in dem süßen französischen Film Liebe mich, wenn du dich traust mit. 2004 sagte sie uns: „Ich möchte in keinem amerikanischem Film mitspielen, weil es einfach ein amerikanischer Film ist. Der einzig gute Grund dafür wäre, dass es wichtig wäre. Ich hätte das Gefühl, dass ich mich selbst und das Publikum betrügen würde. Das kann man doch nicht machen. Ich meine, einige Leute tun das, aber ich würde das niemals tun."

Foto: Dennis Schoenberg.

18. Daniel Craig - The Unique Issue, No. 248, Oktober 04
Bevor er James Bond wurde, trafen wir Daniel Craig und sprachen mit ihm über seine angebliche Affäre mit Kate Moss. Er sagte uns: „Wenn du mit berühmten Leuten zu tun hast, dann werden irgendwann Kameras auf dich gerichtet. Wenn es aufdringlich wird, dann macht es mich wahnsinnig. Wenn man erkannt wird, weil von einem plötzlich in der Gala ein Bild abgelichtet wird anstatt dafür, dass man 15 Filme gemacht hat, dann ist das ziemlich beängstigend". Dann bestätigt er gegenüber i-D: „Wir sind nur gute Freunde. Das ist morgen schon Schnee von gestern und die Wahrheit ist immer eine ganze andere als die, die in den Zeitungen steht".

Foto: Steve Smith. Styling: Richard Simpson.

19. Jared Leto - The Masculine Issue, No. 251, Februar 05
Als HIV-positiver, transgender Drogenabhängiger Rayon in Dallas Buyers Club löste er Kontroversen aus, als wir Jared Leto 2005 trafen, sorgte er in der Rolle als Colin Farrells Lover in Alexander für Aufsehen. Das sagte er uns damals auf die Frage, ob er immer schon Schauspieler werden wollte: „Ganz sicher nicht. Ich bin einfach froh, dass ich nicht gerade im Gefängnis sitze, um ganz ehrlich zu sein. Mein Bruder und ich sind durch das Land getrampt und haben schräge Jobs angenommen. Wir sind eine Weile Stockcar-Rennen gefahren. Ich habe in einer Schlachterei gearbeitet und seitdem nie wieder Fleisch gegessen. Wir wurden beide verhaftet und ich wurde als erster entlassen. Ich ging nach Los Angeles, ich war obdachlos und ich schlief am Strand. Ich war ein schlimmer Junge".

Foto: Matt Jones. Styling: Cher Coulter.

20. Michael Pitt - The Name Issue, No. 258, September 05
Nach Die Träumer, noch vor Funny Games U.S. und als er noch mit Jamie Bochert zusammen war, teilte Michael Pitt mit uns seine Ansichten über Erfolg: „Ich möchte einfach etwas Kleineres machen. Meine Herkunft spielte immer eine Rolle. Wenn du aus der Arbeiterschicht stammst, dich durchkämpfst und erfolgreich bist, ist es verwirrend, weil die Leute denken, dass man sein gesamtes Leben prollig sein muss. Aus irgendwelchen Gründen akzeptiert man irgendwann sein Umfeld. Es ist ein komisches Gefühl, wenn Leute sich plötzlich für dich interessieren. Lass es mich so erklären: Man befindet sich auf dem Schlachtfeld und muss das Ende des Feldes erreichen. Man ist mit all seinen Freunden, dann rennt man und erreicht das Ende, aber niemand ist da. Man hat es geschafft, man ist glücklich, aber keiner deiner Freunde ist da. Das ist echt komisch."

Foto: Matt Jones

21. Emile Hirsch - The Nationality Issue, No. 259, Oktober 05
Vor zehn Jahren war Emile Hirsch der 20-Jährige, der den Skater Jay Adams in Dogtown Boys spielte. Das sagte er uns über Ruhm: „Man muss super vorsichtig sein oder man endet entweder als arroganter Vogel oder man wird so reich, dass man sich plötzlich zu gut für alle hält. Ich muss immer alles in Relationen sehen. Ich achte immer darauf, ich versuche mein Leben zu leben. Wenn man versucht cool zu sein, hat man schon verloren!"

Foto: Matt Jones. Styling: Jennifer Johnson.

22. Joseph Gordon-Levitt - The Scratch & Sniff Issue, No. 266, Mai 06
Wir sprachen das erste Mal mit Mädchenschwarm Joseph Gordon-Levitt, als er als 25-Jähriger in dem Indie-Film Brick mitspielte: „Viele [Schauspieler] entscheiden sich für Filme aufgrund von allem Möglichen, nur nicht wegen dem Drehbuch. Sie wählen ihre Filme nach Geld-, Macht- oder politischen Aspekten aus. Ich habe den Vorteil, dass ich das schon alles hinter mir habe. Mich beeindruckt es nicht mehr, wenn dir wichtige Personen ein Drehbuch nachschmeißen und dir sagen: ‚Es spielt keine Rolle, ob es gut oder schlecht ist. Es ist ein fünfzigmillionendollar Film!' Mit 13 hat mich das vielleicht beeindruckt. Aber ich bin in der Branche, seitdem ich sechs Jahre alt bin. Für mich ist jetzt wichtig, dass es sich richtig anfühlt."

Foto: Matthias

23. Ellen Page - The Horror Issue, No. 267, Juni/Juli 06
Mittlerweile ist sie eine LGBT-Ikone, wir sprachen mit Ellen Page, als sie als 19-Jährige in dem Psychothriller Hard Candy mitspielte: „Interessant ist doch, dass dieser Film für so unglaublich kontrovers gehalten wird! Ich denke, das liegt daran, dass Männer nicht oft das Subjekt von Gewalt in Filmen sind. Gewalt gegen Frauen ist permanent in den Medien, aber wenn ein Mann vergewaltigt wird, dann ist das kontrovers!"

Foto: Matt Jones. Styling: Stacey Battat.

24. Lindsay Lohan - The Wealth Issue, No. 269, September 06
Wir trafen Lindsay 2006 zum ersten Mal. Eine Zeit, in der die Kim Kardashian-Berichterstattung von heute vergleichsweise bescheiden wirkt, und sie zum neuen Pin-up der Popkultur wurde. Nachdem sie die Zigarette (Marke: Parliament Light) ausgedrückt hatte - eine nächtliche Gewohnheit - sagte sie uns Folgendes: „Ein Freund fragte mich, was ich so toll an der Nacht finde. Erstens ist es die einzige Zeit, in der ich frei habe. Ich bin eine Nachteule. Ich leider unter einer Schlafstörung. Für mich hat die Nacht auch etwas Gelasseneres. Ich kann nachdenken, in meinem Zimmer sitzen und meine Gedanken des Tages sammeln und ordnen. Vielleicht finde ich Vampire - die ultimativen Nachteulen - auch deswegen so toll."

Foto: Matt Jones. Styling: Rachel Zoe.

25. Danny Dyer - The Tissue Issue, No. 275, April 07
Als wir Danny Dyer 2007 trafen, erzählte er uns, was ihn an seinem sexy Image und Sexappeal stört: „Frauen werden in meiner Gegenwart zu Männern. Sie kommen einfach auf mich zu, packen meinen Po und erzählen mir, was sie alles mit mir anstellen würden. Die schlimmste Reaktion war in einem Pub, als diese Tussi auf mich zu kam und mir sagte ‚Ich möchte auf deinem Gesicht sitzen und dich fertig machen'. Aus heiterem Himmel. Ich war so wie ‚Hallo, mein Name ist Danny. Sollen wir das erst noch schnell aus der Welt schaffen?'"

Foto: Alasdair McLellan

26. Rose McGowan - The Out of the Blue Issue. No. 277, Juni 07
2004 trafen wir Rose McGowan zum ersten Mal, aber es war drei Jahre später - sie spielte in Tarantinos Thriller Grindhouse mit -, als sie uns ein sehr interessantes Interview gab, in dem es nicht mal um Marilyn Manson ging, sondern um ihre Kindheit in der christlichen Kommune Children of God; dieselbe, in der Joaquin und River Phoenix aufgewachsen sind. „Ich erinnere mich an alles ab meinem dritten Lebensjahre, aber nicht an ihre Doktrin. Ich erinnere mich daran, dass ich viele Bibeln verbrannt habe, also muss ich es nicht so gemocht haben. Es war nicht erlaubt, nicht perfekt zu sein. Als ich klein war, hatte ich eine Warze auf meiner Hand und jemand schnitt sie mir mit einem Messer raus, überall war Blut und ich wurde danach zum Spielen weggeschickt. Ich betete, dass ich keine Fehlstellungen entwickeln würde. Ich wusste, dass das nicht toleriert werden würde."

Foto: Matt Jones. Styling: George Kotsiopoulos.

27. Paz de la Huerta - The i-Disco Issue, No. 294, Dezember 08
Bevor sie zum verkorksten Ding in Designer-Fummel in dem von Lana Del Rey gedrehten Video wurde, war Paz de la Huerta der Star in zwei Filmen der Arthouse-Regisseure Caspar Noé und Jim Jarmusch. Das erzählte sie uns über ihre Jugend: „Als Teenager war ich auf dem besten Weg zur Selbstzerstörung. Für mich war es eine Frage von Leben und Tod. Um leben zu können, musste ich viel klären. Aber ich hatte es immer in mir. Auch als ich jünger war, habe ich ständig Hindernisse überwunden. Ich habe das Gefühl, dass ich verarbeitet und viel entdeckt habe, besonders in den letzten vier Jahren. Ich befinde mich jetzt an einem Wendepunkt, an dem ich realisiere, dass ich diejenige bin, die die Entscheidungen trifft. Ich war in vielen Therapien und danke Gott für die ganzen Lehrer, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Man kann von den Leuten lernen, die einen umgeben. Ich meine jeden. Leute, die nicht nett zu einem sind, werden „Ubugurus" genannt."

Foto: Matt Black. Styling: Tina Chai.

28. Robert Pattinson - The Resourceful Issue, No. 299, Mai 09
Erinnerst du dich noch an die Zeit, als Robert Pattinson einfach nur der geile Typ aus dem vierten Harry Potter-Film war, der stirbt? Wir trafen ihn damals mit 23 - bevor er zum Vampir-Sexgott in Twilight und bevor er Mr. FKA Twigs wurde.

Foto: Matt Jones

29. Evan Rachel Wood - The F.U.N. Issue, No. 301, Summer 09
Mit einer beispiellosen Karriere als L'enfant terrible und Lolita - kurz gesagt hypersexueller Teenager zu verschiedenen Zeiten - ist Evan Rachel Wood die Verkörperung von Frühreife. Über ihren Durchbruch im Film Dreizehn sagte sie: „Das war mein Leben. Ich war dieser Charakter: traurig, einsam, ich hasste mich selbst und wusste nicht, wohin ich gehöre. Außerdem hatte ich Probleme mit meiner Mutter. Ich fing an, mich zu entfernen und es wurde schräg. Es war einfach eine schlimme und düstere Zeit. Ich habe diesen Film gemacht und gemerkt, dass ich nicht die Einzige bin! Oh mein Gott, ich bin nicht verrückt. Das passiert Mädchen. Dadurch wurde ich entspannter und konnte anfangen, ich selbst und glücklich zu sein."

Foto: Terry Richardson. Styling: Leslie Lessin.

30. Jack O'Connell - The P.Y.T. Issue, No. 302, Pre-Fall 09
Vor `71 und bevor er Angelina Jolies Schüler in Unbroken wurde, spielte Jack O`Connell den Teenager Cook in der bahnbrechenden britischen Produktion Skins. Als wir ihn fragten, welchen Ratschlag er Freunden und Familie in Zeiten der Kreditklemme geben würde, sagte er: „Mach einen Crunch. Dem Land geht es schlecht".

Foto: Boo George. Styling: Max Pearmain.

31. Jamie Dornan - The Flesh and Blood Issue, No. 304, Winter 09
Bevor er zum schwerreichen, heißen Perversling in 50 Shades of Grey wurde, war Jamie einfach nur ein Model. Hier ist er 2009 nackt im Gras mit Lara Stone.

Foto: Alasdair McLellan. Fashion Director: Edward Enninful.

32. Andrew Garfield - The Lights, Camera, Action Issue, No. 319, Summer 12
Wir trafen Andrew Garfield kurz bevor er mit seiner Rolle in dem 3D-Remake The Amazing Spider-Man Berühmtheit erlangte. Damals sagte er uns: „Ich muss gestehen, dass ich Interviews hasse. Es braucht viel, um gerade hier zu sein. Ich bin nachgiebig. Da ich das nun gesagt habe, ich habe immer gerne Interviews gelesen. Ich verstehe, wieso wir das tun müssen. Ich möchte ja auch über die Schauspieler lesen, die ich bewundere: Phil[ip Seymour] Hoffman, [Robert] De Niro, Daniel Day-Lewis und Meryl Streep. Es ist einfach schräg, jetzt der Interviewte zu sein. Ich hoffe, dass ich es niemals nicht schräg finden werde, denn wenn man sich daran gewöhnt, dann ist man kein Mensch mehr. Du wirst zu der Idee der anderen. Ich kenne mich. Ich weiß, dass ich ein Idiot bin. Ich weiß, dass ich schlaflose Nächte habe. Ich weiß, dass ich nervös bei Dingen werde. Ich weiß, dass ich riesige Angst vor Dingen habe. Ich weiß, dass ich Probleme habe. Ich weiß, dass ich ein Guter bin. Gleichzeitig möchte ich nicht, dass mich irgendjemand kennt, denn das ist total egal. Ich möchte dem Charakter dienen. Ich möchte nicht mehr selbst dienen."

Foto: Alasdair McLellan. Styling: Elgar Johnson.

33. Léa Seydoux - The Lights, Camera, Action Issue, No. 319, Summer 12
Noch bevor die Dreharbeiten zu Blau ist eine warme Farbe begannen, sprachen wir mit Léa Seydoux. Zu dem Zeitpunkt sollte der Film noch Blau ist eine heiße Farbe heißen. „Ich muss in die Welt des Regisseurs eintauchen, ich muss seine Kultur fühlen; das ist der erste Schritt, um in den Charakter zu kommen. Keine Recherche, sondern etwas Organischeres. Man muss ganz in der Kultur aufgehen. Manchmal fällt es einem schwer, aber ich versuche es."

Foto: Alasdair McLellan. Styling: Jane Howe.

34. Garrett Hedlund - The Just Kids Issue, No. 320, Pre-Fall 12
Die Wege von i-D und Garrett Hedlund kreuzten einander kurz bevor man seinen Hintern in On the Road - Unterwegs im Kino bewundern konnte. Das war seine Antwort auf unsere Frage, ob er sich Gedanken um das Altern machte: „Oft frage ich mich, ob ich etwas verpasst habe; ob das Mädchen die Richtige zu der Zeit war; oder ob ich glücklicher wäre, wenn ich die Farm nicht verlassen hätte. Außerdem frage ich mich, ob das Rumfliegen und all diese wunderschönen Dinge, die ich dadurch sehen, nicht bedeuten, dass ich im Leben nie zufrieden sein werde, weil ich immer weiß, dass es woanders schöner ist?"

Foto: Matthew Brookes

35. Emilia Clarke - The Q+A Issue, No. 324, Spring 13
Emilia Clark ist jetzt allein durch Game of Thrones berühmt. Wir sagen ihre eine wirklich große Karriere voraus. Das sagte uns die Dothraki-Queen vor zwei Jahren - am Ende der dritten Staffel - als wir ihr Kunsthandwerk aus Westeros zeigten: „Das ist unfassbar. All die Handarbeit! Niemand macht sich mehr so viel Arbeit. Das ist wundervoll. Geeks sind die Zukunft, so sieht's aus. Ipso facto, 100 Prozent! Wenn mich jemand als Geek bezeichnen würde, dann würde ich mich so unglaublich geschmeichelt fühlen."

Foto: Sam Hessamian. Styling: Michael Tucker.

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