Vivienne Westwood findet die neue Doku über ihr Leben nur "mittelmäßig"

Das Label distanziert sich in einem offiziellen Statement von dem Film.

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Jan. 23 2018, 9:55am

Foto: Juergen Teller

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der UK-Redaktion.

Vivienne Westwood hat sich offiziell von einer neuen Dokumentation distanziert, die sich dem Leben der Kultdesignerin widmet. Am Wochenende twitterte das britische Label, dass der Film "mittelmäßig" sei und ihn nicht unterstützen werde, weil es nicht genug um Westwoods Aktivismus gehe. Westwood: Punk, Icon, Activist von Regisseurin Lorna Tucker hat im Rahmen des diesjährigen Sundance Film Festival am Wochenende seine Weltpremiere gefeiert und läuft im dortigen Wettbewerb "World Cinema Documentary Competition".


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"Lorna Tucker hatte gefragt, Viviennes Tätigkeiten zu filmen und hat sie mehrere Jahre begleitet. Aber im Film geht es nicht mal fünf Minuten um ihren Aktivismus", heißt es in dem Statement. "Stattdessen gibt es viel altes Fashion-Material, das man online schauen kann." Und zum Schluss heißt es lediglich: "Das ist schade, weil der Film mittelmäßig ist – Vivienne und Andreas sind es nicht." Ups.

Ein deutscher Starttermin für "Westwood: Punk, Icon, Activist" steht noch nicht fest. Wir müssen uns also noch etwas gedulden, um uns selbst ein Urteil bilden zu können.