Anzeige

new hampshire plant ein #freethenipple-verbot

Erst gewinnt Donald Trump die dortigen Vorwahlen, nun wollen die Gesetzgeber in dem US-Bundesstaat weibliche Brustwarzen kriminalisieren und Frauen verbieten, oberkörperfrei in der Öffentlichkeit aufzutreten.

von i-D Staff
|
02 März 2016, 2:45pm

Und wieder ein Lehrstück in Sachen sexistische Kackscheiße: Gesetzgeber im US-Bundesstaat New Hampshire (In Deutschland gerne als Teil des fortschrittlichen, liberalen Amerikas gesehen) drohen mit einem Gesetz, das das Entblößen von Brüsten in der Öffentlichkeit kriminalisieren würde. Angeblich wären nackte Brüste schlecht fürs Geschäft, besonders für den Tourismus. Natürlich soll dieses Verbot nur für Frauen gelten—was für eine Überraschung. Männer können wie eh und je ihre Brustwarzen mit aller Welt teilen. Diese Doppelmoral ist schon erstaunlich, weil es äußerlich keine Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Brustwarzen gibt. Die Sexualisierung der weiblichen Brust ist  auch ziemlich widersprüchlich. Was heute Brüste sind, waren zu viktorianischen Zeiten die entblößten Knöchel. Männer hat es um den Verstand gebracht, wenn Frauen ihre Knöchel in aller Öffentlichkeit gezeigt haben. Seit 1936 dürfen Männer in den USA dank einer Gruppe Männer aus Coney Island, die oberkörperfrei rumlaufen wollten, ihre Brustwarzen in aller Öffentlichkeit ungestraft präsentieren. Auch wenn wir dachten, dass wir im 21. Jahrhundert leben, möchte New Hampshire das Natürlichste der Welt kriminalisieren.

Ladys, befreit eure Nippel und solidarisiert euch mit den Frauen in New Hampshire!

Alles zu #freethenipple auf i-D findest du hier. 

Tagged:
new hampshire
Donald Trump
freethenipple
Feminismus
US-Wahlen