i-Q: jan de villeneuve

Das Supermodel aus den 60ern und die Simone-Rocha-Muse hat unseren i-Q Fragebogen beantwortet. Wir stellen sie euch genauer vor.

von Tish Weinstock
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28 Februar 2017, 2:45pm

Designerin Simone Rocha hat auf dem Catwalk ihrer Herbst-/Winter-17-Show mit ihren älteren Schönheiten bewiesen, dass das Alter nichts weiter als eine Zahl ist. Zu diesen Schönheiten gehörte unter anderem Jan De Villeneuve. Die in Shaker Height, Ohio geborene Amerikanerin hat eigentlich vorgehabt, Lehrerin zu werden, als sie von Eileen Ford entdeckt wurde, die sie letzten Endes nach New York holte. In den 60ern stand sie für die bekanntesten Fotografen vor der Kamera — von David Bailey bis Norman Parkinson. Mittlerweile hat Jan zwei Töchter und lebt zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Schlagzeuger Andy Newmark, zusammen. „Es war schön, in Simones außergewöhnlichen Kleidern gemeinsam mit fabulösen älteren Models und tollen jungen Mädchen über den Laufsteg zu laufen", sagt Jan. „Die Atmosphäre backstage war sehr familiär und ich habe mich mit Simones liebevoller Mutter Odette und dem ganzen Team wie zu Hause gefühlt." Wir haben dem legendären Supermodel der 60er unseren i-Q Fragebogen vorgelegt, um sie euch näher vorzustellen.

1. Was wolltest du machen, als du jünger warst?
Innenarchitektin oder Ernährungsberaterin.

2. Führst du Tagebuch?
Nein, aber ich habe jahrelang meine Träume aufgeschrieben, manchmal habe ich mir nachts extra dafür den Wecker gestellt.

3. Was ist der letzte Traum, an den du dich erinnerst?
Ein komischer Traum. Ich habe mit vier Norwegerinnen und ihren Eltern auf Zuschauerrängen gesessen, während wir London besucht haben. Eine der Mütter hatte eine gestrickte Teekanne als Handtasche dabei.

4. Was möchtest du auf der Welt ändern?
Weniger Geld für Krieg und mehr Geld für die Gesundheit.

5. Was möchtest du an dir selbst ändern?
Ich würde gerne besser bei Aufgaben werden, die so im Alltag anfallen.

6. Hast du jemals vor dem Spiegel so getan, als ob du eine andere Person bist?
Nein.

7. Wann hast du dich zum letzten Mal gestritten?
Daran kann ich mich nicht mehr erinnern.

8. Meditierst du?
Ja.

9. Wie würdest du als Alien aussehen?
In der Serie Twilight Zone gibt es eine wunderbare Folge, in der Menschen, die wie Affen aussehen, die Norm sind und ein Marilyn-Monroe-Verschnitt erfolglos versucht, sich einer Schönheitsoperation unterzuziehen. Das wäre meine Art von Alien.

10. Was hast du an deinem letzten freien Tag getan?
Ich habe den Tag mit meinem Lebensgefährten, meiner niedlichen, acht Monate alten Enkelin und ihren Eltern verbracht. Wir haben alle zusammen im Soho Farmhouse gegessen.

11. Was ist dein größtes Ziel?
Ich wäre selbst gerne eine großartige Fotografin, aber dafür ist es ein bisschen zu spät. Ich möchte mit jungen Fotografen zusammenarbeiten und mit all meinen Brüder ein Fashionshooting machen, einer sieht so aus wie ich.

12. Hast du irgendwelche Phobien?
Nein.

13. Wen bewunderst du am meisten und warum?
Den verstorbenen Psychiater RD Laing. Er war ein wundervoller und lustiger Mann, bei dem ich zwei Jahre lang in Therapie war.

14. Über was redest du mit deinem Frisör?
Die Jobs, die ich hatte, und Frisuren von damals und heute.

15. Was passiert, wenn du stirbst?
Nichts.

16. Als was willst du wiedergeboren werden und warum?
Eine Katze.

17. Wenn du irgendwas machen könntest, ohne Angst vor den Konsequenzen haben zu müssen, was wäre das?
Ich würde gerne mal aus einem Helikopter in das Meer springen, auf der Flugroute von Nizza nach St. Tropez.

18. Wenn du irgendjemandem eine Frage stellen könntest, wer wäre das? Was würdest du fragen?
Ich würde Donald Trump fragen, warum er immer auf dem „America First, America First" besteht, wenn die Welt doch noch nie so verbunden war wie heute. Es sollte keine Rangordnung geben.

19. Beschreibe dich mit vier Worten.
Optimistisch, freundlich, loyal und wahrhaftig.

20. Hast du während dieses Interviews gelogen?
Nein.

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Credits


Foto: Mitchell Sams