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RIN: music to... eat spaghetti to

RIN ist ein wirklicher Berlin-Geheimtipp, von dem wir uns freuen, in Zukunft noch viel mehr zu hören. Nach Egon Elliut und Magic Island hat sie als dritte Künstlerin einen Mix für unser „i-D goes techno"-Special gebastelt.

von Alexandra Bondi de Antoni
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01 Oktober 2015, 10:10am

„i-D goes techno": Wir werfen einen genauen Blick auf die Szene, die die Jugendkultur Deutschlands musikalisch , modisch und kulturell wie kaum eine andere geprägt hat: Die deutsche Techno-Szene.

Hinter RIN verbirgt sich Lynn Suemitsu, die nach Egon Elliut und Magic Island einen Mix für unser „i-D goes techno"-Special gebastelt hat. RIN ist ein wirklicher Geheimtipp, von dem wir uns freuen, in Zukunft noch viel mehr zu hören. Ihr Sound ist mystisch, komplex und oftmals schwierig zu erfassen, was genau das ist, was die unglaubliche Anziehungskraft der Tracks ausmacht und einen nach mehr lechzen lässt. In ihrer Stimme schwingt eine Melancholie mit, die wohl jeder Mitte Zwanzigjährige nur zu gut kennt, ihre Texte sind sensibel und ihre Beats klingen fast surreal und verzogen.

Dass dieser Sound aber nicht nur fürs Träumen gut ist, beweist sie uns mit ihrem Mix, den du laut ihr am besten beim Essen von Spagetti hören solltest. Mahlzeit und viel Spaß!

Warum hast du dich RIN genannt und wofür steht es?
Mein Name ist Lynn und es gibt drei Versionen, ihn zu schreiben: Lynn, Rin und リン. Ich habe mich dann einfach für die mittlere Version entschieden.

Erzähl uns ein bisschen über deinen kulturellen Background und wie du aufgewachsen bist.
Ich habe in Japan gelebt, bis ich zehn Jahre alt war, danach bin ich in die Staaten gezogen. Ich hatte nie viel Zeit, mich mit der veränderten Lebenssituation auseinanderzusetzen - viel eher habe ich mich auf ganz natürliche Weise an die neuen Umstände angepasst, um mit den anderen Kids mitzuhalten.

Wann hast du angefangen, Musik zu machen?
Das war vor ca. 5 Jahren im Schlafzimmer meines alten Appartement in der Chestnut Street in Los Angeles.

Dein Sound ist sehr komplex, ein wenig surreal und folgt keinem spezifischen Schema. Inwiefern ist er eine direkte Reflexion deines Lebens?
Ich reise viel, adaptiere Dinge und ziehe aus allem etwas heraus. Als ich angefangen habe, Musik zu machen, diente das vor allem der Begleitung meiner Choreographien als Tanz-Studentin am CalArts. Heute ist es anders, auch wenn ich mir noch immer manchmal vorstelle, Tracks für einen Tanz zu machen.

Was können wir von deinem Debüt-Album " リアル// FAKE" erwarten?
Einen hysterischen Ausbruch von japanischem Plastic-HipHop!

Hast du ein Lieblings-Genre oder einen Lieblings-Künstler?
Ich habe immer Musical Soundtracks - zum Beispiel Jesus Christ Superstar - gehört. Dann bin ich auf Ivo Dimchev aufmerksam geworden.

Welches Kleidungsstück, das du besitzt, ist deiner Meinung nach ein absolutes Must-Have-Piece?
Das ändert sich zwar immer, aber momentan ist es ein Regenmantel.

Tracklist:

  1. Kidorikko (きどりっ?"), 桃色?'魚 (RIN remix)
  2. Hercelot ?- Tomggg, GREENGUM
  3. Unprofessional, The secret of the creep talk
  4. Eddy Baker, Drip (Ft. Bones, Chris Travis & Xavier Wulf)
  5. St. Julien, InstituteDean Blunt, Flaxen
  6. Dean Blunt, Hennessey
  7. RIN, This table is shining

@RIN

Hier geht es zu mehr Techno auf i-D.

Credits


Foto: Benjamin Mallek
Styling: Erik Raynal
Haare & Make-up: Tan Vuong
RIN trägt eine Jacke von McQ Alexander McQueen.
Interview: Suzie Grimes
In Kooperation mit Converse.