2, 4, 6, 8 we appreciate ... vague

Neue Musik aus Wien.

von Tereza Mundilová
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12 Mai 2016, 10:05am

Wir sind erwachsen geworden-unsere neue Platte auch", erzählt Gabriel, der Gitarrist der Wiener Band Vague, über ihr zweites Album. Melancholische Gitarrenklänge und hallender, ruhiger Gesang, die dich in den Bann ziehen und nicht mehr loslassen, hat die Band auf In The Meantime verewigt. Dessen Release feiert die Band am 14. Mai in Wien. Wir haben den Bandmitgliedern unsere beliebten 2, 4, 6, 8 Fragen gestellt. 

2 Lieblingserinnerungen aus der Bandgeschichte
1. Gregor (Drummer), wie er sich, auf einem Gummiball balancierend, komplett nackt auszieht. Das ist aber nur eines seiner vielen Talente.
2. Die Aufbruchstimmung am ersten Tag unserer allerersten Tour letzten Februar. Da kribbelte es mächtig im Bauch und man wusste einfach auch noch nicht, was auf einen zukommt. Das ist auch gut so. Die Konzerte waren natürlich die richtigen Highlights, da will ich jetzt aber keins hervorheben. Da hat jeder in der Band seine eigenen Lieblinge.

4 Orte, an denen man am besten Songs schreiben kann
1. Überall
2. Partout
3. Everywhere
4. Donde te salga de los cojones.

6 Künstler, die ihr gerne als Bandmitglieder hättet
1. Daniil Charms
2. Warren Ellis
3. Helmut Qualtinger
4. Christoph Schlingensief
5. Thomas Bernhard
6. Harper Lee

8 Pläne für die Zukunft
1. 2016 überleben.
2. Die Royal Albert Hall ausverkaufen.
3. Mehr Vitamine zu uns nehmen.
4. Abnehmen.
5. Aufnehmen.
6. Nicht mehr darauf angesprochen werden, dass wir aus Wien kommen.
7. Tischtennis spielen.
8. Keine halblustigen Listen mit geraden Anzahlen an imaginären Plänen mehr veröffentlichen. Nur noch ungerade Anzahlen, bevorzugt Primzahlen. Fünf oder Sieben bieten sich an. Elf wäre zu lang, das schlägt sich dann auf die Halblustigkeit.

Hier geht's zu den anderen Interviews aus unserer Rubrik „2, 4, 6, 8 ... We Appreciate".

Credits


Text und Foto: Tereza Mundilová

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