DENA: music to ... listen to on a rainy summer sunday

DENA beweist uns mit ihrer neuen Singleauskopplung "Lights Camera Action", dass sie nicht nur auf Bargeld, Diamantenringe und Swimming Pools steht. Für uns hat das bulgarische Powergirl einen Mix zusammengestellt.

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26 Juli 2016, 10:45am

Cash, Diamond Rings, Swimming Pool – diese drei Worte haben unseren Sommer 2012 dominiert. Das Lied von DENA wollte uns einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass die Sängerin und Produzentin Denitza Todorova nach längerer Pause nun endlich wieder zurück ist – mit Ohrwurm-Potenzial, versteht sich! Bereits zum Gallery Weekend Berlin haben wir das bulgarische Powergirl mit der Fuck-You-Attitüde gebeten, mit uns durch die Galerien Berlins zu ziehen, jetzt verrät uns die Wahlberlinerin, welche Musik sich besonders für regnerische Sommertage eignet.

Ihre neue EP Trust erscheint Anfang September – Grund genug für uns, auch noch ein bisschen genauer nachzuhaken, welche Rolle Vertrauen in ihrem Leben spielt und was DENA "from the block" noch so ausmacht ...

Du hast für uns ein Mixtape mit Songs für regnerische Sommersonntage zusammengestellt. Was machst du an solchen Tagen am liebsten?
Ich liebe es, Musik zu hören und dabei aus dem Fenster zu schauen, zu schreiben und Klavier zu spielen oder einfach nur zu chillen.

Was ist deine größte Leidenschaft neben der Musik?
Ich schreibe sehr gerne. Sprachen und Wörter faszinieren mich. Ich denke mir gerne Szenerien aus und finde Lösungen für Probleme. Grafik Design und Tennisspielen würde ich aber auch dazu zählen.

Wie sehr hat dich deine Heimat Bulgarien musikalisch beeinflusst?
Ich glaube, dass Bulgarien und generell Menschen aus dem Balkan dafür bekannt sind, ehrlicher zu sein, was die Kommunikation angeht und eben nicht um eine Sache herumreden. Meine Texte haben diese gewisse Konkretheit, die vermutlich daher kommt. Musikalisch bin ich von den ganzen merkwürdig-bizarren Rhythmen und stimmlichen Harmonien aus dieser Region beeinflusst. Aber ich glaube trotzdem, dass sie meine neue Musik nicht wirklich widerspiegeln.

Du benennst deine Songs gerne mit drei Worten. Wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben?
I. FEEL. YOU.

Welchen Ohrwurm hast du gerade?
"Fruits" von Abra.

Deine neue EP Trust erscheint Anfang September, wie wichtig ist dir Vertrauen?
Vertrauen ist alles! Nicht nur in Beziehungen und Sachen Liebe, sondern im Allgemeinen – vor allem in der Welt, in der wir gerade leben. Es ist ein grundlegendes Prinzip, das super wichtig ist, egal was auch immer passiert. Im Allgemeinen daran zu glauben, dass wir alles durchstehen können, macht es einfacher, die Hoffnung nicht aufzugeben.

Was hat sich zwischen deinem letzten Album und deiner neuen EP geändert?
Ich war daran interessiert, auf einem komplexeren Level aufzunehmen. Nachdem ich dieses Mal die Demos geschrieben habe, habe ich Freunde gefragt, sie mit mir zu spielen und das ganze in New York aufzunehmen. Allein das war wirklich inspirierend und ich bin sehr froh darüber, mit solch talentierten Musikern zusammengearbeitet zu haben.

Du hast gesagt, dass sich Liebe manchmal wie ein Film-Casting anfühlen kann, in dem wir alle eine Rolle besetzen, weshalb du dein eigener Direktor für „The One" sein wolltest, einem der Songs deiner neuen EP. Was muss dieser spezielle One haben, um von dir gecastet zu werden?
Ich muss einfach nur fühlen, dass er genauso fühlt wie ich. Ich habe mit diesem The One-Konzept ein bisschen herumgespielt, um den Traum der Ewigkeit der Liebe zu hinterfragen.

Tracklist

1. DENA / Bullion - Like & Love
2. Abra - Sick Girl
3. Rihanna - Work (salute and Roblaw cover)
4. Sampha - Without
5. Harmonimix - Bills (Destiny's Child)
6. 1000 Names - Paper Trip
7. Bullion - Loop The Loop

@DENA

Live kannst du DENA im Oktober in Berlin, Hamburg und Köln sehen. Mehr Infos findest du hier.