lena dunham erklärt uns, wieso feminismus größer ist als beyoncé

Die Schauspielerin und Aktivistin erklärt dir in nur zwei Minuten, worum es bei Feminismus geht.

von i-D Staff
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26 Oktober 2015, 2:00pm

Nachdem sie mit Hillary Clinton in ihrem neuen Newsletter Lenny über Feminismus gesprochen hat, fasst Lena Dunham noch einmal das Wichtigste zum feministischen Diskurs zusammen - von lustiger Mode bis zu FKA Twigs.

Gefilmt wurde es im Rahmen des „New Establishment Summit" von Vanity Fair und siestellt gleich zu Beginn klar, dass Feminismus nicht nur cool ist, weil Beyoncé es mal gesagt hat. „Feminismus bedeutet nicht, dass du dir einen Pflock nehmen, alle Männer umbringst und dir deinen eigenen Planeten aufbaust", sagt die Girls-Erfinderin. „Es bedeutet, dass du glaubst, dass du genau so ein Recht auf dieselben Dinge hast, wie jemand, der nicht mit deinem Geschlecht geboren wurde."

Dass Feminismus keine verbissene, unlustige Angelegenheit sein muss, macht sie auch an den feministischen Modemomenten klar: „So sehr ich die Suffragetten bewundere, eine Gruppe Frauen zu sehen, die in Unterröcken verhaftet werden, ist komisch; Frauen zu sehen, die sich Achselhaare als Akt des Widerstandes wachsen lassen, ist komisch." Dann kommt sie auf ein ernsthafteres Thema zu sprechen und sagt, dass jede Outfitwahl von Feministinnen unterstützt werden sollte, ob es sich dabei nun um Brustwarzentape oder Booty-Shorts handeln würde, „auch wenn du es selbst nicht tragen würdest."

Die Regisseurin und Lenny-Herausgeberin spricht auch über ihre Gedanken zur amerikanischen Reality-TV-Familie: „Ich habe keine feministischen Probleme mit den Kardashians. Es ist nicht meine Aufgabe, über die Kardashians zu urteilen. Meine Aufgabe ist es, die Schönheit, die sie verbreiten, zu genießen." FKA TWigs und ihre Oma seien ihre Vorbilder. Wie sie die Zukunft sieht? „Ich glaube, im Jahr 2025 wird Feminismus kein schmutziges Wort mehr sein und wir werden unsere zweite Präsidentin haben."

Was weibliche US-Präsidenten angeht, unterstützt Lena Dunham weiterhin Hillary Clinton, „es sei denn Viola Davis steigt in letzter Minute ein". Sie selbst würde nicht kandidieren und führt, ihre lange Geschichte von öffentlicher Nacktheit als Hauptargument dagegen ins Feld.

Schau es dir hier selbst an.

Credits


Text: Emily Manning
Foto: Todd Cole
Styling: Jessica Paster

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