i-DJ: jonas kopp

Vor seinem Set beim Berlin Atonal Ende des Monats hat uns Jonas Kopp einen Mix zusammengestellt, um uns schon mal in die richtige Stimmung zu bringen. Und ja, Tickets kannst du auch gewinnen.

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Aug. 10 2016, 3:00pm

Jonas Kopp braucht keine große Ankündigung. Der DJ, Produzent und Labelbetreiber wurde in Argentinien geboren, lebt mittlerweile in Barcelona und bereist von hier aus die Welt, um in den Clubs dieser Welt aufzulegen. Seine Sets sind getrieben, mitreisend und lassen einen nicht still stehen—egal ob er alleine auflegt, sich das Pult mit Pfirter teilt oder bei seinen Live-Auftritten. 

Das nächste Mal in Deutschland wird Jonas Kopp in zwei Wochen beim Berlin Atonal Festival zu sehen sein, bei dem wieder einmal das Kraftwerk, der Tresor und das Ohm in ein einziges Gesamtkunstwerk aus experimenteller Live-Musik, Kunstinstallationen und DJ Sets, die zu verschwitzen Stunden auf der Tanzflächen führen, verwandelt wird. Neben den Live-Auftritten von Rashad Becker und Moritz von Oswald, Raime, TMT404, Donato Dozzy und Lory D oder These Hidden Hands (um nur einige zu nennen) und DJ-Sets von Sotofett, Lena Willikens, Pan Daijing oder der tollen Veronica Vasicka wird es dieses Jahr zum ersten Mal einen Raum für wechselnde Ausstellungen geben. Im Projektionsraum werden jeweils für einen Abend die Arbeiten von Rainer Kohlberger, Carla Chan und vielen mehr zu sehen sein. Worauf wir uns besonders freuen, ist die Retrospektive von Steina und Woody Vasulkas frühen Arbeiten auf der Null Stage. Die beiden gehören zu den Pionieren der Videokunst und sind ihres Zeichens Gründer von The Kitchen in New York. 

Thump haben Jonas Kopp zum Interview getroffen.

Um die Wartezeit bis Ende August zu überbrücken, haben wir Jonas Kopp gebeten, uns einen Mix zusammenzustellen, bevor wir ihn dann gleich zweimal erleben können. Einmal live zusammen mit dem eben schon erwähnten Rainer Kohlberger für die Weltpremiere von Telluric Lines und dann noch einmal bei der Party im Tresor am selben Abend. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr, also Mix an und wir sehen uns im Kraftwerk! 

Welche drei Tracks findet man in jedem deiner Sets?
Vengeance Part 2 (Surgeon Remix)", Christian Wunsch. 
Misophonia", Oscar Mulero.
„Dwarf Planets", Dimi Angelis.

Was war die hedonistischste Party, auf der du jemals warst?
Als Partygäst würde ich sagen: Berlin Atonal. Als DJ ist jeder Gig im Tresor großartig.

Mit welchem DJ würdest du gerne mal back-to-back spielen?
Auf jeden Fall das siebenstündige Set mit Pfirter bei Concrete. Wir haben das letztes Jahr schon gemacht und werden es diesen September wieder tun.

Was war die beste Partynacht deines Lebens?
Schwierig da nur eine zu nennen. Ich habe so viele unvergessliche Nächte. Dazu gehört auch das Closing-Set auf der Aftershow-Party beim Atonal Festival im letzten Jahr.

Was ist dir, wenn du auflegst, wichtig?
3 CDJs, 2 Turntables und 1 Mixer.

Welche Produzenten werden es dieses Jahr deiner Meinung nach zu Großem bringen?
Mental Resonance.

Wohin gehst du, wenn die Musik aufhört und die Lichter angehen?
Ich fahre in mein Hotel, um zu entspannen und so viel wie möglich zu schlafen, weil mein Terminkalender ziemlich vollgepackt ist.

Welchen Track würdest du spielen, wenn es eigentlich Zeit fürs Bett ist, aber alle noch wach sind?
Pacific State" von 808 State.

Was ist dein Partytrick?
Keinen Alkohol zu trinken.

Führe den Satz zu Ende: Musik klingt besser mit ...
Dir!

Tracklist: 

Emptyset - Signal
Nuel - The Rest Is Noise
Periskop - Immerse (Component III)
Grey Area - Volume Two
Mokira - Hund Skaka Hund
Grey Area - Volume Four
Silent Harbour - Environmental Migrant
Gavin Russom - Blood Codes
Hakim Murphy - TF3_2
Deviere - Upon You
Marco Shuttle - Flusso Dinamico
Teersom - Morning
Abdulla Rashim - Internal Fall
Aleksi Perälä - UK74R1512120
Acronym - Constant Flow
Marco Shuttle - Danza Cinetica
Donato Dozzy - Secondo Tempo
Stanislav Tolkachev - Optical Illusions 

Wir verlosen 10 Wochenendpässe für Berlin Atonal. Schreib einfach eine E-Mail an gewinnspiel@i-d.co. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Mehr Informationen findest du hier

berlin-atonal.com

Credits


Text: Alexandra Bondi de Antoni 
Foto: Berlin Atonal