der menschliche körper im kontext digitaler kunst

„Virtual Body: Der Mensch in der digitalen Kunst“ im NRW-Forum in Düsseldorf versucht, diese Frage zu beantworten.

von i-D Staff
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07 März 2016, 12:20pm

Mark Napier: PAM Reflected, Generative Software, Bildschirm, Computer, Variable Größe, 2009, Courtesy DAM Gallery, Berlin

Welch gravierenden Einfluss das Internet mittlerweile auf unseren Alltag hat, kann wohl jeder von uns selbst beantworten. Aber welchen Einfluss hat die digitale Welt auf die Kunst und die Künstler unserer Zeit? Das NRW-Forum widmet dieser Frage jetzt eine ganze Ausstellung. 

Vom amerikanischen Pionieren der Netzkunst, wie der Künstler Mark Napier, bis zum deutschen Künstlerduo Giulia Bowinkel & Friedemann Banz: Insgesamt neun Künstler präsentieren ihre Arbeit zum allgegenwärtigen Thema der Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers und der Darstellung selbigem im Netz. 

Gazira Babeli: Come Together, Group Sculpture, Performance, March 2007 © the artist / Courtesy DAM Gallery

Gulia Bowinkel, Friedemann Banz: Bodypaint III III, 2016, CGI-FineArtPrint auf Aluminium kaschiert, 120x160cm, Courtesy Giulia Bowinkel, Friedemann Banz

So treffen in der Ausstellung die Darstellung der Frau im Internet, die Anfänge der Netzkunst in den 90er Jahren oder aber das Aufkommen des „Second Life"-Phänomens aufeinander. Das Künstlerpaar Giulia Bowinkel & Friedemann Banz, Meisterschüler des Künstlers Albert Oehlen, präsentieren ihre Serie „bodypaintings"—eine Verbindung von Aufzeichnungen der Körperbewegung im Raum und Flüssigkeitssimulationen.

Virtual Body: Der Mensch in der digitalen Kunst ist vom 12. März bis 17. April im NRW-Forum in Düsseldorf zu sehen. 

nrw-forum.de

Laurence Gartel: Elusive, Vintage Fotografie, 8,5 x 13 cm, 1982, Courtesy DAM Gallery, Berlin

Credits


Bilder: Mark Napier, Gazira Babeli, Giulia Bowinkel & Friedmann Banz, Laurence Gartel 

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