10 dinge, die du über the japanese house wissen solltest

„Meine Musik klingt wie ein trauriger Welpe, der Beyoncé hört.“

von Francesca Dunn
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30 Oktober 2015, 11:00am

Hinter The Japanese House steckt die 20-jährige Britin Amber Bain, die nach einer Kindheit und Jugend in Buckinghamshire mittlerweile in London lebt. Mit elf Jahren begrub sie ihre politischen Ambitionen und entdeckte die Musik für sich. Ihre Karriere als Rockstar wurde von Ambers Vater tatkräftig unterstützt, der ihr alle Klassiker wie AC/DC' Stairway to Heaven auf der Akustikgitarre beibrachte. Die Gitarrenstunden haben sich gelohnt. So steht die Musikerin mittlerweile beim Label Dirty Hit Records unter Vertrag und zählt Bandmitglieder von The 1975 zu Co-Produzenten. Die „Still"-Sängerin ist regelmäßig auf Instagram-Posts von der ebenfalls bei Dirty Hits Records unter Vertrag stehenden Marika Hackman zu sehen. Obwohl Amber bereits die fantastische Debüt-EP Pools to Bathe In herausbrachte und mitten in den Vorbereitungen zur Veröffentlichung des Nachfolgers steht, präsentiert sie ihre Musik erst seit Kurzem im Rahmen von Liveauftritten. Laut eigenen Aussagen klinge ihre Musik „wie ein trauriger Welpe, der Beyoncé hört, um sich besser zu fühlen." Wir haben der jungen Musikerin ein paar Fragen gestellt.

1. Mit elf Jahren schrieb sie den Track „Teenage Life".
„Als ich jünger war, machte ich mit meiner Band wirklich schlechte Musik. Wir nannten uns Rock It und einer unser Song hieß „Teenage Life", obwohl wir zu dem Zeitpunkt erst 11 waren. Wir wollten so cool sein wie Busted oder Avril Lavigne."

2. Ihr letztes Musikprojekt „Leon" entsprang ihrer Liebe für den gleichnamigen Film.
„Ich hatte irgendwo gelesen, dass Matilda in dem Film Leon eigentlich Sex mit Leon haben sollte. Das fand ich echt verrückt. Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los und ich schrieb ein Lied darüber. So entstand auch das Musikprojekt. Der Song ist immer noch nicht fertig, aber wenn ich ihn jemals veröffentlich, werde ich werde wahrscheinlich den Titel ändern."

3. Kate Winslet hat im Japanese Hause gewohnt. So kam auch der Name. 
„Als ich sechs oder sieben war, fuhren wir nach Devon in den Familienurlaub. Für eine Woche tat ich so, als ob ich ein Junge wäre. Ich nannte mich Danny, weil ich damals oft Grease schaute. Mein Outfit bestand aus Latzhosen und ich trug meine Haare zurückgebunden unter meinem Cap. Das Nachbarsmädchen war ein Jahr jünger und verliebte sich in mich. Am Ende der Woche schrieb sie mir einen Liebesbrief. Ich sagte ihr, dass ich ein Mädchen sei und Amber heiße. Sie glaubte mir nicht. Vor Kurzem fand ich heraus, dass wir in Kate Winslets Haus Ferien machten und das Haus den Namen 'The Japanese House' trug." 

4. Sie war noch nie in Japan.
„Ich will da aber hin! Ich hatte die Befürchtung, dass Leute denken könnten, ich würde japanische House-Musik machen. Eines Tages werde ich das vielleicht."

5. Sie weiß, wie man richtig feiert. 
„In meiner Politik-Abi-Prüfung habe ich eine Eins bekommen, und ich habe nicht mal den Stoff wiederholt. Jedes Mal, wenn ich richtig betrunken bin, zeige ich meine Moves. Ich habe mal HipHop getanzt. Außerdem bin ich echt gut im Crip Walk, Pop und Lock. Ich kann auch ziemlich verrückt meine Arme verdrehen."

6. Ihr idealer Tag klingt traumhaft.
„Ich würde erst mal schön zu Mittag essen und dann Happy Endings schauen - das bessere New Girl. Heute alleine habe ich mir schon sechs Folgen davon reingezogen. Vielleicht weil ich verkatert bin, aber ich schaue gerne Serien, mag es bequem und ich liebe essen."

7. Sie weint bei Fleetwood Mac.
„Jedes Mal, wenn ich „Beautiful Child" oder „Hold Me" von Fleetwood Mac höre, weine ich. Die Musik berührt mich einfach."

8. Sie hat träumt viel.
„Meine Träume sind oft schräge Sexträume oder Klarträume. Außerdem träume ich oft vom Sterben. meistens irgendwas mit Autounfällen. Entweder überfährt mich ein Auto oder ich sitze in einem, das verunglückt. Ich wache immer dann auf, wenn ich sterbe. Neulich habe ich davon geträumt, dass ich stundenlang gelesen habe und ich konnte das Geschriebene vor meinem inneren Auge deutlich sehen. Es ist schräg, dass sich mein Hirn ganze Geschichten ausdenkt."

9. Anders als der Titel ihrer Debüt-EP Pools To Bathe In vermuten lässt, kennt sie sich mit öffentlichen Badeeinrichtungen nicht sonderlich gut aus.
„Ich war in Island in der Blauen Lagune und hatte meinen Badeanzug vergessen. Ich bin davon ausgegangen, dass jeder da nackt reingeht. Ich kam an und war überrascht, dass es ein richtiges Spa war. Jeder trug Badesachen und hatte flauschige, weiße Handtücher, und ich hatte nur meine Hose. Wäre ich mit Freunden dagewesen, hätten die mich abgehalten. Das hätten sie dort auch machen sollen."

10. Sie war noch nie Karaoke singen, würde aber für ihre allererste Karaokoperformance vermutlich einen Track von Beyoncé auswählen.
„Ich würde einen Song von Beyoncé oder aus Grease singen. Vielleicht auch die spanische Version von „Waterloo" von ABBA. 

Am 6. November erscheint die ihre neue EP bei Caroline. Das Video zu Cool Blue kannst du dir hier anschauen. 

soundcloud.com/the-japanese-house

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Credits


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