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Laut Jennifer Lawrence konnte Darren Aronofsky selbst privat nur über "Mother!" reden

"Kann ich bitte mal für eine Sekunde nicht an 'Mother!' erinnert werden!"

Isabelle Hellyer

Foto: imago/Future Image (Jennifer Lawrence und Darren Aronofsky bei der Premiere von Mother! in New York)

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der AU/NZ-Redaktion.

In einem neuen Interview mit Adam Sandler für Variety hat Jennifer Lawrence über den Stress der Pressetour zum Psycho-Thriller Mother! und die Auswirkungen auf die Beziehung zum Regisseur Schrägstrich ihrem damaligen Partner Darren Aronofsky gesprochen. Der kannte nämlich auch privat nur ein Thema: die Kritiken zu Mother!.

Normalerweise vermeidet sie es, irgendwelche Kritiken zu einem ihrer Filme zu lesen, doch Darren Aronofsky hat das fast unmöglich gemacht: "Den Regisseur zu daten ist anders, weil wir während der Pressetour zusammen waren", sagte die US-Schauspielerin zu Adam Sandler. "Ich kam zurück ins Hotel und das Letzte, worüber ich reden wollte, war ein Film. Er kam zurück und alles, worüber er reden wollte, war der Film."


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"Ich war zwiegespalten. Ich war seine Partnerin und wollte ihn unterstützen, aber dachte mir manchmal auch 'Kann ich bitte mal für eine Sekunde nicht an Mother! erinnert werden?'", so Jennifer Lawrence weiter. Am Ende musste sie für Klarheit sorgen. "Dann fing er auch noch an, mir die Kritiken vorzulesen. Schließlich musste ich sagen 'Ich mache das nicht mehr mit, weil wenn ich die Kritiken hören, gehe ich in Verteidigungsmodus'."

Das Paar hat sich nach mehr als einem Jahr vor Kurzem getrennt. Ihre erste Reaktion auf das Drehbuch für Mother! war sehr deutlich und heftig. "Ich habe es durch den Raum geworfen. Ich wollte es nicht mal in meinem Haus haben", so die Oscar-Gewinnerin. "Ich dachte mir nur, wie krank es auf so vielen Ebenen ist. Aber ich wusste auch, dass es das ist, was Darren macht."

Der Kritiken zum Film sind überwiegend positiv, auch wenn viele der Meinung sind, dass der Film mehr Komödie als ein Blutbad sei. Bei anderen hat der Film wiederum extremere Reaktionen ausgelöst, wie die Buhrufe beim Filmfestival in Venedig gezeigt haben.