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Diese 5 Newcomer-Labels solltest du im Auge behalten

Du hast noch keine Idee, was du deinem besten Freund in weniger als zwei Wochen unter den Weihnachtsbaum legen könntest? Wir hätten da ein paar Vorschläge für dich, die du im besten Fall auch gleich selbst anziehen kannst.

von Helen Schulte
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14 Dezember 2017, 2:39pm

Foto: Screenshot von Instagram

Lara Krude

Lara Krude ist die diesjährige Gewinnerin des Designer for Tomorrow-Awards 2017 und hat allein dafür schon einen Platz auf dieser Liste verdient. Die Menswear-Designern stellt sich in ihrer Master-Kollektion Was bleibt. / What remains. eine grundlegende Frage: Was bleibt von Designs übrig, wenn sie ohne das Handwerk der Schneiderei auskommen müssen? Ihre Antwort darauf: Dekonstruierte Schnitte, überlange Mäntel und ein unkonventionelles Layering, das nicht nur gut aussieht, sondern auch erstaunlich tragbar erscheint.

Sports Club

Spätestens seit Yung Hurn im Musikvideo zu seinem Track "Ok cool" einen Sweater von Sports Club getragen hat, ist der Hype rund um das Züricher Label auch zu uns übergeschwappt. Ihre Kollektion erinnert stark an den TV-Sender Eurosport aus unserer Kindheit und verleiht seinem 90er-Jahre-Logo eine neuaufgelegte Coolness. Dass Yung Hurn das Label in seinem Video trägt, kommt übrigens nicht von ungefähr: Als Teil des Künstlerkollektivs Live from Earth haben sie gemeinsam mit dem jungen Label eine eigene Merch-Linie entworfen, die – wen wundert es auch – schon jetzt so gut wie ausverkauft ist.

Ximon Lee

Wirklich viel spuckt das Internet über den Menswear-Designer nicht aus, doch seine Arbeit spricht für sich: Ximon Lee ist ein Meister des Material-Mix'. Mit Perlen besticktes Leder, Samthosen und übergroße Lackmäntel beweisen, dass der in China aufgewachsene Designer genau weiß, was er tut. Der Parsons-Absolvent, den es mittlerweile nach Berlin verschlagen hat, versucht, in seinen außergewöhnlichen Designs die Erinnerungen an all' diese verschiedenen Orte zu vereinen. Ximon's Designs bewegen sich irgendwo zwischen elegant und edgy – und stehen nicht nur Männern.

Fanni Varga

Werfen wir einen Blick auf die Website der ungarischen Designerin Fanni Varga, finden wir uns direkt in einem botanischen Garten wieder, der uns mit seiner verträumten Aura direkt aus der kalten Jahreszeit holt. Die Absolventin des London College of Fashion verbindet in ihren Kollektionen Femininität mit Handwerkskunst und erinnert so an eine moderne Interpretation der Venus von Milo. Fannis Auge für Details zeigt sich bei jedem einzelnen ihrer Kleidungsstücke: mal sind es aufwendig ausgearbeitete Organza-Elemente, mal die Schnür-Ösen-Details ihrer Designs. Eines steht fest: Von dieser Jungdesignerin werden wir auch nächstes Jahr noch einiges hören – und vor allem sehen.

Warwear

Warwear-Designer Valentin Hansen und sein Partner nutzen ihre Sweater für eine wichtige politische Message, die wir dir gerne unkommentiert ans Herz legen möchten: "Länder, Regionen, Nationen – im Krieg gegeneinander. Ihre einzige Gemeinsamkeit: der Konflikt. Vereint auf einem Stück Stoff, prangen Flaggen zweier Gegner ungeniert nebeneinander. Warwear bringt zusammen, was nicht zusammengehört. Der Pullover als Projektionsfläche von Uneinigkeit. Vollkommen wertfrei, Positionierung wird nicht verlangt – nicht für den einen, nicht den anderen. Man solidarisiert sich mit beiden Konfliktpartnern gleichermaßen. Nicht mit den Mächtigsten, aber mit den Menschen, der Gesamtheit des Problems. Den Konflikt tragen, auch wenn man ihn nicht austragen kann." – Word.