Foto: Screenshot von YouTube aus dem Video "Kiki's Delivery Service: The Millennial Starving Artist" von ScreenPrism.

"Kikis Delivery Service" ist der perfekte Guide für alle Millennials, die pleite sind

Der weibliche Charakter aus dem Film von Studio Ghibli versucht genau wie wir, Karriere zu machen und gleichzeitig nicht komplett verrückt zu werden.

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Apr. 11 2018, 8:41am

Foto: Screenshot von YouTube aus dem Video "Kiki's Delivery Service: The Millennial Starving Artist" von ScreenPrism.

Die Filme von Hayao Miyazakis Studio Ghibli spielen zwar in Fantasiewelten, trotzdem stecken sie voller Wahrheiten über das echte Leben. Sie sprechen Themen wie das Erwachsenwerden und Selbstvertrauen an, mit denen sich jeder identifizieren kann – und natürlich auch das liebe Geld. In einem neuen Video haben die Kollegen von ScreenPrism Kiki's Delivery Service auseinandergenommen und daraus eine Allegorie auf die finanziellen Schwierigkeiten von Millennials im 21. Jahrhundert gemacht. Das klingt zunächst ein bisschen weit hergeholt, aber sie untermauern ihre These mit guten Argumenten und Statistiken. Es geht um die Herausforderungen junger Kreativer wie den ersten Job finden, eine Work-/Life-Balance schaffen, dem kreativen Burnout entfliehen und auf sich selbst achten. Nach dem zehnminütigen Clip wirst du dich so gut fühlen, wie nach einer Sitzung bei deinem Therapeuten.

Wir haben dir ein paar der wichtigsten Thesen zusammengefasst.


Auch auf i-D: Die Stil-Ikone Patricia Field hat ein paar Tipps für junge KReative, die durchstarten wollen:


Einen Job in der Kreativbranche finden
In Kikis Delivery Service versucht Kiki mit ihrem Talent, einen Job zu finden und sich im hart umgekämpften Jobmarkt durchzusetzen. "Sie muss eine Work-/Life-Balance finden, durch die sie sich nicht komplett verausgabt", heißt es im Video. Kiki hat Probleme damit, eine Arbeit zu finden, die sie liebt und ihr Essen auf den Tisch bringt. Dieses Gefühle teilen viele junge Menschen mit ihr. 57 Prozent der jungen Amerikaner geben an, dass sie einen Job wollen, mit dem sie etwas in der Welt bewirken.

Kreativer Burnout
Kikis Idee, aus ihren Flug-Fähigkeiten Kapital zu schlagen und einen Lieferservice aufzubauen, erweist sich als Goldgrube. Aber schon bald fühlt sich unsere junge Heldin überarbeitet. "Fliegen hat Spaß gemacht, bis ich damit Geld verdienen musste", sagt sie in einer Szene. Die Verausgabung von Kiki zeigt, wie sehr Jobs in der Kreativbranche auslaugen, weil sie meistens mit vielen Überstunden verbunden sind. "Kikis Verlust ihrer Flugfähigkeit zeigt, was passiert, wenn man sich verausgabt und aus seiner Leidenschaft eine professionelle Karriere starten will", erklärt die Stimme.

Achte auf dich selbst
Die junge Protagonistin muss einen Weg finden, um sich gedanklich von ihrer Arbeit trennen zu können. Sie findet wieder Gefallen am Fliegen, indem sie Pausen einlegt. Durch Waldspaziergänge lernt sie, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten. So gewinnt Kiki ihre kreative Energie zurück. Es sind oft die vermeintlich kleinen Dinge, wie lange Entspannungsbäder, durch die wir die großen Sachen in unseren Leben angehen und bewältigen können.

Wenn du nach einem unterhaltsamen Guide für junge Kreative suchst, der auch noch ein paar Weisheiten enthält, schau dir am besten das ganze Video an:

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der US-Redaktion.