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raf simons gibt sein erstes interview nach seinem weggang bei dior

Der Belgier schließt einen neuen Creative-Director-Posten nicht aus.

von i-D Staff
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01 März 2016, 9:25am

Raf Simons hat in einem Interview mit dem T Magazine der New York Times über seine Zeit bei Dior gesprochen und dass er eine neue Herausforderung gesucht hätte. Zu Alexander Fury sagte der belgische Designer: „Jil [Sander—das deutsche Label, für das Simons zwischen 2005 und 2012 designt hat—] ist ein Nischenlabel. Ich denke, dass ein weiteres Nischenlabel keine Herausforderung gewesen wäre. Es geht dabei nicht nur um den Stil, nicht nur um die Ästhetik; es geht auch darum, wie es in der Modebranche positioniert wurde, wie es von Leuten wahrgenommen wird, wie es kritisiert wird und wie es mit so vielen unterschiedlichen Frauen kommuniziert."

Simons, der im Oktober letzten Jahres nach nur dreieinhalb Jahren Dior verließ, könnte auch wieder als Creative Director arbeiten. Im Gespräch mit Fury gab er zu, dass durch die Größe seines eigenen Labels erforderlich werden könnte, bei anderen Labels als Creative Director zu arbeiten. „Um mein eigenes Geschäft zu stützen und beim Label unabhängig zu sein", sagte der Designer. Ob dazu auch die Position bei Calvin Klein gehört, über die viel spekuliert wird, bleibt vorerst weiterhin unklar. Was aber klar wurde, wie stark er sich seinem eigenen Label verbunden fühlt: „Wenn man Creative Director bei einem anderen Label wird, begreift man, wie sehr es das eben nicht ist. Wie unterschiedlich diese beiden Dinge sind. Man kann sich den Arsch aufreißen, eigene Vorstellungen einbringen, aber letztlich ist es nicht dasselbe." 

Credits


Foto: Willy Vanderperre