mit nackten tatsachen gegen trump

Seit gestern ist es nun (ganz) offiziell: Am 20. Januar zieht Donald Trump ins Weiße Haus ein. Die Schülerin Aria Watson hat einen visuellen Protest gestartet, der innerhalb weniger Stunden viral ging.

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Dez. 20 2016, 3:07pm

Nachdem Donald Trump bereits im November die Wahl zum neuen US-Präsidenten für sich entschieden hatte, wurde sein Einzug ins Weiße Haus gestern noch einmal final bestätigt: Die Mehrheit der insgesamt 538 Wahlleute aus den 50 Bundesstaaten haben für Trump gestimmt—und das, obwohl die Hoffnung, dass sich unter den Republikanern auch genügend Trump-Kritiker befinden, bis zuletzt aufrecht gehalten wurde. Seit gestern ist sie völlig weggewischt. Das Ergebnis soll offiziell am 06. Januar im Kongress verkündet werden, zwei Wochen später, am 20. Januar, soll Trump dann ins Weiße Haus in Washington einziehen. Die Proteste aber gehen weiter. Vor allem in den Sozialen Netzwerken verbreiten die Menschen ihren Unmut, ihre Wut und ihre Angst darüber, welchen Einfluss der neue Präsident auf ihr Leben haben wird.

So auch die 18-jährige Schülerin Aria Watson. Bereits vor einigen Tagen stellte sie ihr Fotoprojekt mit dem Hashtag #SignedByTrump ins Netz. Was eigentlich als Schulprojekt gedacht war, ging schnell viral via Instagram und Twitter und sorgte weltweit für Aufsehen. Auf den Fotos zu sehen sind Arias Freundinnen bzw. die Körper der jungen Frauen, die meisten von ihnen tragen nur Unterwäsche und wenig Kleidung. Auf ihren Beinen, Brüsten und Rücken hat Aria einige der frauenfeindlichen Sprüche Trumps gepinselt, die er als US-Präsidentschaftskandidat—erschreckenderweise—öffentlich von sich gegeben hatte: 

Die Schülerin, die zur Zeit der Wahl erst 17 Jahre alt und damit nicht wahlberechtigt war, zeigte sich via YouTube sichtlich überrascht von dem derzeitigen, medialen Erfolg. In einem Statement-Video bedankte sie sich für die zahlreichen positiven Reaktionen und bezog noch einmal Stellung zu den Aufnahmen:

Um ihre Botschaft auch weiterhin zu verbreiten, hat sich die junge Feministin dazu entschlossen, die Fotos zusammen mit dem Onlineshop The Outrage auf Postkarten drucken zu lassen. Wer also noch kein Weihnachtsgeschenk hat, kann ihr sein Geld gut anlegen, werden doch 15% der Einnahmen im Namen von Donald Trump an die US-amerikanische Organisation American Civil Liberties Union (ACLU) gespendet. 

Credits


Fotos: Aria Watson