„the long now": 30 stunden sehen, hören, fühlen

Am Wochenende findet im Kraftwerk in Kreuzberg wieder das 30-stündige Festival statt, bei dem die Besucher nicht nur zuhören und zuschauen, sondern auch schlafen können.

von Lisa Leinen
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14 März 2016, 1:50pm

Musik lässt uns traurig, sentimental, fröhlich, ängstlich, wütend oder nostalgisch werden. Musik ist alltäglich, im Radio, im Auto, in den Kopfhörern, in der Nachbarwohnung, auf dem Konzert. Wir können uns aussuchen, welche Musik wir in welchen Momenten hören wollen—und welche lieber nicht. Welche Emotionen über uns herfallen können, wenn wir in der Menge beim Konzert stehen und der Sound der Lieblingsband viel zu laut durch unseren Körper strömt, kann jeder nachvollziehen. Was aber, wenn man 30 Stunden bei einem Konzert verweilt? Wenn man nicht nur zuhört und zusieht, sondern sich zwischendurch schlafen legt, um Ohren und Augen eine Pause zu gönnen, oder um sich im Schlaf weiter von der Musik beschallen zu lassen? Wer also genug von schummrigen Dancefloors und verkaterten Nachhausewegen hat, kann am kommenden Wochenende 30 Stunden ausgehen und gleichzeitig Kultur erleben. 

Letztes Jahr waren wir bei „The Long Now" mit dem Musiker Thomas Köner im Kraftwerk unterwegs. Was wir erlebt haben, kannst du hier nachlesen.

„The Long Now" heißt das 30-stündige Festival, das auch dieses Jahr wieder im Kraftwerk in Kreuzberg stattfindet. Im Rahmen der Berliner Festspiele und des MaerzMusik-Festivals können die Besucher am Wochenende Performances, Konzerte, Video-und Sound-Installationen und vieles mehr ganz „losgelöst von Raum und Zeit" erleben.  

Los gehts am Samstag, den 19. März um 18 Uhr, Tickets gibts hier zu kaufen, und das komplette Programm könnt ihr hier noch mal nachlesen.

Credits


Text: Lisa Leinen
Fotos: via Berliner Festspiele

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