fünf skater-labels, die du kennen solltest

Vor den Supreme Stores in New York, Los Angeles und Tokio tummeln sich immer jede Menge Leute für die neueste Supreme-Kollektion. Nachdem die Kollaborationen von Palace und Adidas Originals schnell ausverkauft waren, wurde Lev Tanju von Palace zum...

von Emily Manning
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10 Juni 2015, 12:05pm

Bianca Chandon fall/winter 14 lookbook, photography Zoe Ghertner

Bianca Chandon autumn/winter 14 lookbook, Foto: Zoe Ghertner

Bianca Chandon: Nachdem Alex Olsen bei Girl Skateboards aufgehört hat, folgte er seinem Interesse für Design und lancierte sein eigenes Label Bianca Chandon (der Name ist eine Zusammensetzung aus Bianca Jagger und dem Namen des Rennfahrers Olivier Chandon), das von den Subkulturen der späten 70er inspiriert ist. Einflüsse reichen von den wummernden Sounds der legendären New Yorker Diskothek Paradise Garage (er entwarf sogar eine eigene Capsule Collection in Erinnerung an den legendären DJ Larry Levan) bis zu den reingesteckten und ausgewaschenen Streetstyles aus Tom Bianchis Polaroids Fire Island Pines, die limitierten Kollektionen der Decks und die Kleidung von Bianca Chandon sind nicht nur etwas für Skater.

Bronze Hardware: Stell dir vor, dass du ein Skatevideo anschaust und auf einmal sind Bruchstücke von öffentlichem Fernsehen aus den 90ern, Nachmittags-Kinderfernsehen und Basketball-Spiele wieder präsent. Unterlege diese visuellen Eindrücke mit einem abgehackten Soundtrack und trinke etwas aus einem Pappbecher. Das ist Bronze Hardware. Gegründet wurde das Label 2012 und hat sich mit seiner Web-1.0-Videoästhetik schnell eine treue Fangemeinde unter Skatern aufgebaut. Die hatten genug von den Big-Budget-HD-Videoproduktionen. Durch ihre ungezwungenen Videos wurde Supreme auf das Label aufmerksam und sie verkauften deren T-Shirts in ihrem New Yorker Store. Bronze Hardware hat kürzlich erst seine erste, vollständige Kollaboration mit Palace lanciert. Das Label sollte man sich merken!

Dill in seinem Chloë-T-Shirt, via @nylonne

Fucking Awesome: Du hast wahrscheinlich schon (und du bist höchstwahrscheinlich auch ein bisschen ausgerastet) das babypinke Deck und T-Shirt mit einer kahlrasierten Chloë Sevigny aus Schultagen gesehen. Das war Fucking Awesome. Zwar gibt es Jason Dills Skate-Label schon seit 14 Jahren, aber so richtig durchgestartet ist das Label erst, als er und Anthony van Engelen sich vor zwei Jahren von Alien Workshop zurückgezogen haben. Heute entwerfen Dill und AVE ständig heiß begehrte, limitierte Decks mit Vintage-Grafiken, Cut-and-Sewn-Kleidungsstücke und Hüte. Sie haben auch eine starke Crew an jungen Skatern, die du vielleicht aus Bill Strobecks Opus für Supreme Cherry kennst. FA machte Kevin Bradley und Nakel Smith zu Pros und sie waren auch die ersten richtig erfolgreichen Mitglieder der Cherry-Crew.

Eli Reed spring/summer 15 Opening Ceremony lookbook, Foto: Dan Regan 

Eli Reed: Im letzten Sommer skatete Eli Reed in einem blasspinken Anzug durch das Playboy-Anwesen. Jetzt konzentriert er sich auf Kleidung und lancierte kürzlich eine erweiterte Kollektion bei Opening Ceremony. Obwohl Reed sein gleichnamiges Label bereits 2011 gründete, bietet er diese Saison ein größeres Produktangebot an. Zwar durchzieht die Kollektion ein Schachbrett-Muster, aber es gibt immer noch die geliebten Playboy-Motive.

Patta spring/summer 15 lookbook

Patta: Das in Amsterdam ansässige Lifestyle-Label Patta hat seit seiner Gründung 2004 eine schnell wachsende Fangemeinde. Ähnlich wie Supreme hatte Patta bereits eine Reihe von fantastischen Kollaborationen, sie nutzten ihren Status als Shop für OG Sneaker und produzierten mehrere Capsules für Converse und Nike. Das Label entwarf auch Bucket Hats, die LL Cool J und Liam Gallagher tragen könnten, außerdem gab es eine wunderschöne Kollaboration mit Work in Progress, der Skater-Linie von Carhartt.

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Text: Emily Manning

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