Foto: Screenshot von "VERONICA trailer BFI London Film Festival 2017" von BFI

"Veronica" ist dein neuer Horror-Netflix-Binge

Es wird ziemlich gruselig.

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März 2 2018, 1:53pm

Foto: Screenshot von "VERONICA trailer BFI London Film Festival 2017" von BFI

Wenn dich schon die Frontalansicht der Simpsons nachts nicht mehr schlafen lässt, wirst du Veronica lieben und hassen zugleich. In dem spanischen Horrorfilm geht es um ein Mädchen, das ihre Geschwister alleine großziehen muss, weil ihre Mutter den ganzen Tag arbeitet und ihr Vater verstorben ist. Als sich Veronica einen Tag von dieser Verpflichtung freinimmt, kommt sie auf die glorreiche Idee einen spiritistischen Abend mit ihren Freunden und einem Hexenbrett zu verbringen – und das natürlich bei Sonnenfinsternis.

Was dann folgt, ist ein Mix aus blinden Nonnen, blutigen Matratzen und fliegenden Objekten. Klingt gruselig genug, doch der wahre Horror entfaltet sich erst so richtig, als wir erfahren, dass der Film auf einer wahren Geschichte beruht. Theatralische Pause.


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1990 starb eine Frau namens Estefania Gutierrez Lazaro auf mysteriöse Weise, nachdem sie mit einem Hexenbrett herumgespielt hatte. Laut The Sun hatte Estefania eine spiritistische Sitzung in der Schule abgehalten, die von einem Lehrer aufgelöst wurde, als Rauch aus ihrer Nase stieg. In den nächsten sechs Monaten ging es Estefania von Tag zu Tag schlechter: Sie hatte mit Anfällen zu kämpfen, sah schattenartige Figuren auf dem Korridor und begann Dinge aus dem Nichts anzubellen. Ein paar Monate später wurde sie tot aufgefunden, die Todesursache bis heute unklar. Auch wenn wir nicht dafür garantieren können, dass all diese Fakten stimmen, können wir zumindest mit Sicherheit sagen, dass sie gutes Horrorfilm-Potenzial hergeben.

Der Film von Paco Plaza hat schon jetzt einen Score von 100% auf Rotten Tomatoes – was zumindest heißt, dass es Leute gibt, die es geschafft haben, ihn bis zum Ende zu sehen. Wir fangen lieber mit dem Trailer an und tasten uns langsam voran.

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der UK-Redaktion