i-Deal ... mit mark de lange

Wir haben den Gründer von Ace & Tate in Amsterdam besucht und ihn gefragt, welche Musik er auf einem Road Trip hört, welche Bücher sein Leben verändert haben und warum es wichtig ist, junge Kreative zu fördern.

von Alexandra Bondi de Antoni
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28 April 2016, 12:40pm

Wir alle haben Idealvorstellungen, seien es die kleinen Details des Alltags oder utopische Fantasien über die Zukunft. In unserer Serie „i-Deal" lassen wir spannende Persönlichkeiten kurz der knallharten Realität entfliehen und über die Szenarien nachdenken, die ihr Leben vereinfachen.

„Es gibt so viel kreatives Potenzial da draußen, das gefördert gehört", erklärt Mark de Lange, Creative Director der Brillenmarke Ace & Tate, die in den letzten Jahren den Brillenmarkt ziemlich auf den Kopf gestellt hat, während ihm die Amsterdamer Sonne ins Gesicht scheint und er lässig seine optische Brille zur Sonnenbrille wechselt. Genau aus diesem Grund hat er zusammen mit seinem Geschäftspartner den Ace & Tate Creative Fund gegründet, bei dem Projekte jeder Art eingereicht werden können. Von Fotografie über Musik oder konzeptionelle Ideen—alles ist erlaubt und sogar gewünscht. Aus den Einsendungen wird eine Jury dann die spannendsten Arbeiten auswählen. Wir waren zum Launch des Creative Funds in Amsterdam vor Ort und haben Mark beim gemeinsamen Spaziergang ein paar Fragen gestellt. 

Mark, dein(e) i-Deal ...

… Road-Trip-Soundtrack
Eine Mischung aus Guns N' Roses, Eagles und den Stones. Momentan höre ich viel Wolf Alice und Beach House. Wahrscheinlich noch ein bisschen Metallica, um meine Freundin zu ärgern. 

… Buch, das jeder gelesen haben sollte
Ich liebe Autobiografien. Gerade habe ich Wild Tales: A Rock & Roll Life von Graham Nash gelesen. Ein faszinierendes Buch. Ich versuche momentan, mir nicht mehr so viele Gedanken über unnötige Dinge zu machen. Ein Buch, das mir dabei geholfen hat, war Not Fade Away: A Short Life Well Lived. The obstacle is the way von Ryan Holiday rückt vieles wieder in die richtige Perspektive und hilft einem, mit Problemen besser umzugehen. 

... Platz in Amsterdam
Eindeutig die Museen. 

…Kleidungsstück
Sweatshirts und Jeans. Easy. 

… Wake-Up-Call
Kein Wake-Up-Call. 

… Montag
Ein Montag, an dem man frei hat. Wenn man doch arbeiten muss, dann ein Tag, an dem man genug Zeit hat, seine Woche genau zu planen. 

… Zukunft
Eine Zukunft, in der ich weiterhin eigenständig bin und mein Ding machen kann. 

Ab sofort kannst du dich mit deinem Projekt beim Creative Fund bewerben. Mehr Informationen findest du hier

Hier geht's zu den anderen Interviews aus unserer Rubrik „i-Deal".

Credits


Text und Bilder: Alexandra Bondi de Antoni