diese deutschen fair-fashion-labels erobern gerade die modewelt

Anlässlich der Fair Fashion Week präsentieren wir dir fünf Eco-Labels, die nicht nur stylisch aussehen, sondern auch noch fair produzieren. Jackpot!

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27 April 2017, 3:05pm

A Kind Of Guise, München
Angefangen hat das Ganze 2009 mit einem Studien-Projekt von Yasar Ceviker and Susi Streich in München, mittlerweile gibt es neben dem Onlineshop, auch noch einen zweiten Laden in der deutschen Hauptstadt. Alle Kleidungsstücke werden in einer geringen Stückzahl in Deutschland produziert und sind mittlerweile in 50 Stores weltweit verfügbar. AKOG ist das beste Beispiel dafür, dass faire Mode für Männer und Frauen, Made in Germany, verdammt gut aussehen kann!

ARMEDANGELS, Köln 
Bereits zum Auftakt der Fashion Revolution Week am Montag war die Brandmangerin von ARMEDANGELS, Steffi Wolterwir, als Talkgast geladen, um über faire Mode aufzuklären. Die Philosophie des Kölner Modelabels lässt sich übrigens mit drei einfachen Credos zusammenfassen: modernes Design, nachhaltige Materialien und faire Arbeitsbedingungen. Seit zehn Jahren besteht das Unternehmen nun schon — in den Anfängen noch als T-Shirt-Company angedacht, haben die beiden Gründer Martin Höfeler und Anton Jurina ihren Nachhaltigkeitsgedanken jedoch schnell ausweiten wollen. 


Jan 'n June
, Hamburg
Wie all die schönen Dinge im Leben, hat auch dieses Label bei einer Flasche Wein und mit der einfachen Frage „Warum gibt es kein stylisches, nachhaltiges und dennoch bezahlbares Modelabel?" begonnen — genau das dachten sich Anna und Jula, die sich während des Studiums kennengelernt haben. Aus ihrem Wunsch entstand kurzer Hand das Eco-Label Jane 'n June, das mittlerweile seit vier Jahren existiert. Und das Beste daran? Du musst nicht in den unendlichen Tiefen deines Geldbeutels dafür kramen!

Folkdays, Berlin
Natürlich darf ein Accessoire-Label in unserer Liste nicht fehlen: Folkdays. Lisa Jaspers hat gemeinsam mit einer Handvoll Freunden vor vier Jahren die Idee eines fairen Labels in die Tat umgesetzt. Hier findest du nicht nur handgemachte Accessoires mit einer Geschichte, Qualität und moderne Einfachheit, sondern auch einen inspirierenden Raum für den Austausch von Menschen und Ideen. 


Plumbag Project, Berlin 
Ein einfacher Gegenstand aus ihrer Kindheit hat Alexandra John dazu gebracht, ihr faires Label zu starten. Damals hatte ihre Familie eine ganz besondere Tasche zum Pflaumenpflücken — die Einfachheit des Designs und des Materials hat sie so sehr fasziniert, dass Alexandra 20 Jahre später ihre eigenen „Plumbags" auf den Markt gebracht hat. Handgefertigt und aus natürlichem Leder entstehen seit 2013 in ihrem Berliner Atelier die schönsten fairen Taschen.


Alle Beiträge zur Fashion Revolution Week findest du hier.

Credits


Text: Juule Kay
Foto: Screenshot von Instagram