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lady gaga setzt mit ihrem auftritt beim super bowl ein statement für mehr offenheit

Die Popikone hat heute Nacht ihr Debüt mit der 51. Halbzeit-Show des legendären Sportspektakels gegeben und hat nicht nur mit einem grandiosen musikalischen Auftritt gepunktet.

von i-D Staff
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06 Februar 2017, 11:20am

Der Super Bowl zählt in Amerika zu den wohl größten Ereignissen des Landes und sorgt auch weltweit für mediale Aufmerksamkeit. Viele schalten vor allem wegen der legendären Halbzeit-Shows ein, die vor Starauftritten nur so strotzen. Letztes Jahr hatten Coldplay, Bruno Mars und Beyoncé die Ehre, dieses Jahr gab Lady Gaga ihr 13-minütiges Super Bowl-Debüt zum Besten. Und auch diesmal waren politische Statements zu hören. Während 2016 Queen Bey mit ihrem Song „Formation" gegen Rassendiskriminierung appellierte, teilte Lady Gaga — von Kopf bis Fuß in Versace gehüllt — zur diesjährigen Halbzeit-Show unterschwellige Anti-Trump-Botschaften mit einem Millionenpublikum, indem sie ihre eigene Version der patriotischen Lieder „God Bless America" und Woody Guthries „This Land Is Your Land" ins Mikrofon sang. Letzteres wurde jüngst zu einer Protesthymne gegen Trumps Einreiseverbote und Grenzmauern. Besonders die Zeilen ihres Hits „Born This Way" passen zu der Botschaft der Popikone und ihrem Wunsch nach mehr Offenheit: „No matter gay, straight, or bi/lesbian, transgendered life/ I'm on the right track baby/ I was born to survive."

Neben seinem Status als eines der größten Sportereignisse und den Halbzeit-Shows ist der Super Bowl auch für die Werbespots bekannt. Dieses Jahr sorgte der neue Spot des Biergiganten Budweiser für Aufruhr Trump-Anhängern riefen zum Boykott auf, weil er die Immigrationsgeschichte des Firmenmitbegründers Adolphus Busch von Deutschland in die Vereinigten Staaten erzählt. Positiv aufgenommen wurde hingegen die Werbung zur zweiten Staffel von Stranger Things, die beim diesjährigen Super Bowl zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Viel verraten wird uns zwar nicht, trotzdem können wir es schon jetzt kaum mehr erwarten!

Credits


Text: Juule Kay
Foto: Imago/BPI