Das sind die spannendsten Jungdesigner aus der Schweiz

Wir waren auf der "Doing Fashion Graduate Show 2018" in Basel und haben die Talente von morgen gefunden.

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16 April 2018, 7:50am

Mit unserem Nachbarland verbindet man nur allzu gerne gutes Essen, darunter auch sündhaft leckere Schokolade. Doch spätestens seit Vetements seinen Hauptsitz nach Zürich verlegt hat, schätzen wir unser Nachbarland noch mehr für seine Modeszene. Das Institute of Fashion Design in Basel ist das beste Beispiel dafür. Mit bekannten Absolventen wie der Schweizer Modedesignerin Julia Seemann und dem mittlerweile in Berlin ansässigen Label Ottolinger schafft die Modeschule eine Schnittstelle zwischen experimenteller Mode und Kunst.


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Wir waren vor Ort und stellen dir die spannendsten Schweizer Jungdesigner vor, von denen du in Zukunft mit Sicherheit noch viel hören wirst.

Nadine Möckli


Kennst du nicht auch dieses Gefühl, wenn aus Tagen Wochen werden – und die Zeit nur so an einem vorbeirast? Genau diesem Thema widmet sich Nadine Möckli in ihrer Kollektion und versucht, dich in den Moment zurückzuholen. "Ich möchte Kleidung schaffen, die wieder einzelne Momente zelebriert", so die angehende Designerin.

Nina Yuun

Education Sentimentale lautet der Titel der Master-Kollektion von Nina Yuun und interpretiert Business- und Brautmode neu. Dabei geht es der jungen Designern vor allem darum, dass du immer ein zweites Mal über deine vorgefasste Meinung und Stereotype gegenüber Andersartigkeit nachdenken solltest. "Es ist ein Schrei nach Liebe, Gutherzigkeit und Mitgefühl gegenüber all denjenigen, die anders sind", so Nina über ihren Ansatz.

Nina Jaun

Nina Jaun ist Teil des NCCFNFF-Kollektivs, das so viel bedeutet wie "forever new, forever free". Gegen 'für immer neu und frei' können wir nicht wirklich viel einwenden. Frei von gewohnter Symbolik, Kategorisierung und Zuordnung entsteht so eine Kollektion, die Strass mit Streetstyle verbindet.

Maya Christofori

Maya Christoforis Kollektion erinnert im ersten Moment an den Chemieunterricht. Angelehnt an die alchemistische Schlüsselformel "Solve et coagula" (dt.: löse und verbinde) möchte die Nachwuchsdesignerin alte, unbrauchbare Kleidung zu etwas Neuem zusammenfügen. Mit asymmetrischen Schnitten und einem Blick für Details bringt Maya Upcycling auf ein neues Level.