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Naomi Campbell, Giggs, Stormzy und viele andere reagieren auf die schrecklichen Nachrichten über Sklaverei in Libyen

Über Social Media fordern sie zum Handeln auf.

Hattie Collins

Screenshot von Instagram

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der UK-Redaktion.

In den letzten Tagen ging die entsetzliche Nachricht um die Welt, dass Menschen in Libyen als Sklaven verkauft werden. In den Berichten des CNN war zu sehen, wie hunderte als Farmarbeiter für 400 US-Dollar versteigert wurden. Die Männer, die darin als "große, starke Männer zum Arbeiten" beschrieben werden, werden wie "Handelswaren" angepriesen.

Nachdem dem CNN ein Handy-Video zugespielt wurde, wurden Reporter des Fernsehsenders in die libysche Hauptstadt Tripolis geschickt, um weitere Nachforschungen anzustellen. Was sie dort entdeckt haben, war extrem schockierend: In ihren Berichten werden unter anderem Prügel, Verstümmelung und Vergewaltigung an vielen Migranten, Migrantinnen und Migrantenkindern beschrieben. Es wird angenommen, dass Tausende Flüchtlinge, die aus Sub-Sahara-Ländern nach Libyen kommen, um von hier aus weiter in Richtung Europa zu gelangen, von Schmugglern verkauft werden.

Die Geschichte hat auch unter berühmten Persönlichkeiten wie Naomi Campbell oder Giggs für Entsetzen gesorgt, die auf den Social Media über die schrecklichen Geschehnisse gepostet haben. Der Manchester United-Spieler Paul Pogba hat im Spiel gegen Newcastle United eines seiner Tore den Opfern gewidmet, indem er seine Arme demonstrativ gekreuzt hat.

"WTF. Wie kann das passieren, aber viel wichtiger, wie können wir helfen? Wir können im Jahr 2017 nicht einfach seelenruhig dabei zugucken, das ist schrecklich", schrieb Giggs gestern auf Instagram.

Und auch Naomi Campbell hat ihr Schweigen nach dem Tod von Azzedine Alaia gebrochen, um sich zu den Horrorgeschichten zu äußern.

In den vergangenen 24 Stunden ist die Unterstützung lawinenartig angewachsen, nachdem Kano, Jammer, Stormzy und Giggs einen Link zu einer Petition geteilt haben, die Druck auf die Regierung ausüben soll, damit sie den Sklavenhandel ein für allemal beendet. Nachdem Giggs gestern früh einen Link geteilt hatte, ist die Anzahl der Unterschriften von 7.000 auf über 125.000 angestiegen – mehr als genug, um das Parlament dazu zu bringen, über das Thema zu sprechen.

Hier könnt auch ihr die Petition unterschreiben.