berlin art week, straight up

Wir waren unterwegs, um bei den Besuchern ein wenig genauer nachzufragen, was ihnen am besten gefallen hat und was die Berliner Kunstszene so besonders macht.

von i-D Staff
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19 September 2016, 2:35pm

Elli, 22

Woher kommst du?
Aus Wien. 

Was machst du?
Ich studiere an der Akademie der Bildenden Künste in der Klasse für Installation und Skulptur.

Was ist das Beste an der Berlin Art Week?
Dass man internationale Kunst sehen kann, internationale Menschen trifft und: der Gratis-Alkohol.

Was hat dir bis jetzt am besten gefallen?
Ich habe noch nicht so viel gesehen, aber Anne Imhof im Hamburger Bahnhof war sehr gut. Der Ort und die Thematik von ihrem Stück haben perfekt zusammengepasst. Man hätte wirklich Stunden dort verbringen können. 

Was inspiriert dich im Leben?
Städte, das Internet, Herzschmerz und Straßenbahnen. 

Die Berliner Kunstszene in drei Worten?
Frei, fortschrittlich und international.

Alexander, 25

Woher kommst du?
Ich wohne in Berlin, Neukölln.

Was machst du?
Ich studiere Kunstgeschichte im Master und habe vorher Kunstgeschichte und Philosophie studiert. 

Was ist das Beste an der Berlin Art Week?
Die Zigarettenpausen. 

Was hat dir bis jetzt am besten gefallen?
Anne Imhof im Hamburger Bahnhof, weil die nebelige Atmosphäre ganz spannend war. Sie haben wirklich gut mit dem Raum und der Strukturierung gearbeitet.

Was inspiriert dich im Leben?
Momentan inspiriert mich Vitamin B12.

Die Berliner Kunstszene in drei Worten?
Affektiert, selbstverliebt und doch irgendwie ganz charmant.

Malte, 28 & Audur, 28

Woher kommt ihr?
M: Gebürtig komme ich aus Köln.
A: Aus Island.

Was macht ihr?
M: Ich bin Maler und habe in Berlin mein Atelier. 
A: Ich mache Kunst, darunter viel Fotografie, Malerei und Schreiben. Ich versuche alles auf eine bestimmte Art und Weise zu vermischen.

Was ist das Beste an der Berlin Art Week?
M: Es ist interessant, dass die ganze Stadt voller guter Menschen ist. Es ist eine schöne Infrastruktur und es gibt natürlich viele kostenlose Drinks.
A: Seine Hand zu halten bei seiner Ausstellungseröffnung.

Was hat euch bis jetzt am besten gefallen?
M: Sprüth Magers, Sterling Ruby. 
A: Seine Ausstellung. Sie heißt „Lips (woman reading)" im Studio Picknick. 

Was inspiriert dich im Leben?
M: Gerade? Die Liebe.
A: Jede Kleinigkeit, die ich jeden Tag sehe. Einfach die Umgebung.  

Die Berliner Kunstszene in drei Worten?
M: Das englische Wort pretentious trifft es ganz gut, groß und frech.
A: Ein großer, schneller Zug. 

Alex, 19

Woher kommst du?
Ursprünglich aus Braunschweig, jetzt lebe ich aber in Berlin.

Was machst du?
Ab nächstem Monat studiere ich Kunstwissenschaften. 

Was ist das Beste an der Berlin Art Week?
Die ganze Woche. Man hat jeden Tag ein Programm, ist den ganzen Tag unterwegs und kann sich Kunst anschauen. Außerdem trifft man viele Menschen und lernt auch neue Menschen kennen. 

Was hat dir bis jetzt am besten gefallen?
Die Anne Imhof Performance. Die ganze Ästhetik war wirklich gut. Ich habe zuvor noch nie etwas von ihr gesehen, habe aber immer nur gutes gehört und wurde wirklich nicht enttäuscht. 

Was inspiriert dich im Leben?
Berlin und die Menschen, die hier leben und das Internet.

Die Berliner Kunstszene in drei Worten?
belebt, neu und manchmal etwas snobby. 

Jennis, 33

Woher kommst du?
Aus Singapur und Taiwan. 

Was machst du?
Ich bin Künstlerin und mache Kunst im öffentlichen Raum und konzeptuelle Installationen. 

Was ist das Beste an der Berlin Art Week?
Dass die Berliner endlich mal mehr rausgehen zu den ganzen Eröffnungen. 

Was hat dir bis jetzt am besten gefallen?
Ehrlich gesagt habe ich noch nichts wirklich Spannendes gesehen

Was inspiriert dich im Leben?
Reisen, verschiedene Kulturen und Zeit.

Die Berliner Kunstszene in drei Worten?
Unkonventionell, Berlin und natürlich. 

Credits


Text & Fotos: Juule Kay

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