Fotos: Soraya Zaman 

Was bedeutet es, sich von den Schönheitsidealen der Gesellschaft zu befreien?

Wir haben sechs junge Fotografinnen aus der ganzen Welt gebeten, genau diese Frage zu beantworten.

von i-D Staff
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04 Januar 2019, 1:45pm

Fotos: Soraya Zaman 

camila falcao
camila falcao

"Das sind Porträts von Transfrauen in Brasilien, die für ihre Rechte leben und kämpfen. Und das in dem Land mit der höchsten Anzahl von Todesfällen Transsexueller auf der ganzen Welt." – Camila Falcao

photographer bex day

"Die meisten Menschen fühlen sich unwohl mit dem, was sie anders macht, weil die Gesellschaft darüber entscheidet, was 'schön' an uns ist. Es ist wichtig, mit diesen Idealen zu brechen und sie herauszufordern." – Bex Day

MAYUMI HOSOKURA

"Schönheit ist ein Wert der Zeit, in der wir leben. Das bedeutet auch, dass er sich verändern kann." – Mayumi Hosokura

soraya zaman
soraya zaman
two women holding one another by soraya zaman

"2018 war das Jahr, in dem wir alle zusammen Schönheit neuinterpretiert haben. Indem wir bewusst diejenigen in den Mittelpunkt gestellt haben, die marginalisiert und missverstanden wurden. Wir machen sichtbar, was authentisch, bedeutungsvoll und so wunderschön ist." – Soraya Zaman

Epidermis by sophie harris taylor

"Nichts ist attraktiver für mich, als die eigene Verletzlichkeit zu akzeptieren und sich wohl damit zu fühlen. Du solltest dich nie so fühlen, als ob du dich hinter einer Maske verstecken musst." – Sophie Harris Taylor

sophie harris taylor

"Ich habe mich immer davor gescheut, Fotos von mir selbst zu machen. Ich hatte kein Selbstvertrauen vor der Kamera. Auf diesem Bild könnte ich nicht konventionell unattraktiver aussehen und trotzdem war es wahrscheinlich der schönste Moment in meinem ganzen Leben." – Sophie Harris Taylor

lotte van raalte photographer

"Die Veränderungen, die du als junger Erwachsener durchmachst, faszinieren mich. Es ist so eine intensive Zeit. Wie du dich anziehst, was du machst, deine Träume und dein Verhalten. Wie du dich selbst und andere siehst." – Lotte van Raalte

Dieser Artikel stammt ursprünglich aus unserer The Superstar Issue, no. 354, Winter 2018.