Fotos: Piczo

Mythologie trifft Underground: Julia Seemann Spring/Summer 18

Medusa-Köpfe, Snake-Prints und eine bunte Farbauswahl — die neue Kollektion der Schweizer Designerin ist eine Hommage an die frühen Subkulturen Zürichs.

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Okt. 5 2017, 11:18am

Fotos: Piczo

Julia Seemann lässt sich gerne von der antiken Mythologie inspirieren. Schon in ihrer Autumn/Winter Kollektion 17 fanden sich Prints der Göttin Lilith wieder. Dieses Mal ist es der Kopf der Medusa, der auf ihren Designs prangt. "Er ist ein Symbol von Stärke und soll die Idee unterstreichen, für etwas zu kämpfen, das du liebst", so die Schweizerin.

Dieses Gefühl verbindet die Designerin auch mit Subkulturen, von denen sie sich für ihre neue Kollektion beeinflussen hat lassen. "Heute wächst eine Generation heran, die mit der Selbstdarstellung durch Soziale Medien und dem Internet beschäftigt ist. Es existieren zwar immer noch einflussreiche Underground-Musikbewegungen wie das Cloud-Rap-Phänomen, aber so etwas sozial bedeutendes wie eine Punk- oder Ravekultur gab' es seit Jahrzehnten nicht mehr", heißt es in ihrer Pressemitteilung.

Mit ihrem Mix aus Work- und Streetwear-Ästhetik kreiert Seemann ihre eigene Mode-Nische, die mit einem fantasievollen Zusammenspiel aus Volumen, Material und Farbe der alternativen Jugendbewegungen der 80er und 90er in Zürich gewidmet ist. Überzeug' dich am besten selbst:

Credits


Fotos: Piczo
Styling: Erik Raynal
Produktion: Akoto
Assistenz: Ania Egan
Haare und Make-up: Martina Lattanzi
Model: Kitty Garratt