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das sind die ersten highlights der london fashion week

Von Farbverläufen, die uns an den perfekten Sonnenuntergang erinnern bis hin zu Denim-Kunstwerken, die auch im Museum präsentiert werden könnten: Warum J.W. Anderson, Ryan Lo, Faustine Steinmetz und Co. uns in ihren modischen Bann gezogen haben...

von i-D Staff
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19 September 2016, 1:10pm

J.W. Anderson 

Fotos: Mitchell Sams

Jonathan William Anderson weiß sich seiner androgynen Ästhetik treu zu bleiben. Das beweist zumindest seine Spring/Summer 2017 Kollektion, die neben Renaissance-Elementen, wie riesigen Rüschenärmeln und modernen Sonnenuntergangs-Farbverläufen, eine moderne Interpretation von Weiblichkeit und Männlichkeit vermittelt. Der irische Designer und Creative Director des spanischen Luxusmodehaus Loewe stellt sein unglaubliches Talent mit seiner Ready-To-Wear-Kollektion ein weiteres Mal unter Beweis. 

Ashley Williams

Fotos: Eleanor Hardwick

Die britische Designerin schickt ihre Models, darunter auch unser i-D Cover Girl Adwoa Aboah, in 80er- und 90er-Jahre-Elementen auf den Laufsteg. „Wir wollten etwas kreieren, das auch wirklich tragbar ist", verrät die Designerin und behält mit ihrer Mischung aus Tweed-Stoffen und Raver-Sonnenbrillen damit modisch mehr als Recht. Übergroße Schnitte, Slogan-Pullis, Pyjama-Looks mit Fransen und glitzernden Accessoires, wohin das Auge reicht: Was wollen wir mehr? 

Simone Rocha

Fotos. Mitchell Sams

Bereits mit ihrer Spring/Summer 2016 Kollektion hat uns die irische Designerin gezeigt, was Spitze und Blumen-Prints wirklich können. Mit ihrer neusten Kollektion begibt sich Rocha auf das nächste Level: Dank authentischer Southwark Kathedrale als Location, schwebten ihre Models in modernen Hochzeitskleidern über den Laufsteg. Die Designerin spielt nicht nur mit Formen, sondern auch mit Stoffen und Materialien. Weiß trifft auf schwarz und blumiges Patchwork. Die passenden Handschuhe gibt es obendrein. 

Faustine Steinmetz

Fotos: Mitchell Sams

Viele Designer versuchen sich an dem nie aus der Mode kommenden blauen Jeansstoff, doch keiner hat es bis jetzt geschafft aus Denim etwas so Kunstvolles zu zaubern wie Faustine Steinmetz. Die in Paris geborene Designerin und Masterabsolventin des Central Saint Martins kreiert in ihrer Spring/Summer 2017 Präsentation moderne Meerjungfrauen, die wie Echtzeit-Kunstwerke in lichtdurchfluteten Boxen liegen. „Das Label soll für immer für Denim stehen, eine Art Levi's auf Acid" erklärt Steinmetz, die den Jeansstoff ohne Weiteres in einem Museum ausstellen könnte.  

A.V. Robertson

Fotos: Mitchell Sams

Erst letztes Jahr hat Amie Victoria Robertson ihr Label gegründet. Zum Auftakt der Londoner Fashionweek zeigt sie ihre von Alien inspirierte Spring/Summer 2017 Kollektion, die wirklich vielversprechend ist. Nach ihrem Abschluss arbeitete die britische Designerin als Assistentin für Marc Jacobs und zeigt uns nun, warum wir mehr Cyberpunk-Elemente in unsere Outfits einbauen sollten. Schließlich beweist Robertson, dass Neon und Metallic mit Blumen-Applikationen und Mesh unheimlich gut harmonieren. 

Ryan Lo

Fotos: Eleanor Hardwick

Wir haben dich bereits in die Traumwelt von Ryan Lo entlassen, die aus Blumen, Häschen und Feen besteht und uns eine Prinzessinenparade präsentiert, die schöner nicht hätte sein können. Das dachten wir zumindest, doch seine Spring/Summer Kollektion 2017 toppt wieder einmal alles. Frei nach dem Motto „Ich suche mir die ganze Inspiration aus der ganzen Welt und übersetze sie in meine eigene Sprache", beherrscht der aus Hong Kong stammende Designer sein Modevokabular nur zu gut. Bunte, glitzernde asiatische Prints und traditionelle Muster in einer Pastel-Farbpalette, die jedes Mädchenherz höher schlagen lässt. Wir ziehen unseren imaginären Hut! 

Credits


Text: Juule Kay
Fotos: Eleanor Hardwick

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