10 dinge, die du über hanna moon wissen solltest

Hanna Moon hat bereits mit Leuten wie Yohji Yamamoto und Marques’Almeida zusammengearbeitet. Die junge Fotografin erobert die Modebranche im Sturm. Für unsere neue The Female Gaze Issue hat sie Schauspielerin Hari Nef als Meerjungfrau fotografiert.

von i-D Staff
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05 September 2016, 12:35pm

Photography Hanna Moon [The Global Youth Issue, No. 343, Summer 2016] 

Who run the world? In unserer neuen Printausgabe The Female Gaze Issue zeigen Frauen, wie sie die Welt sehen. In den kommenden Wochen widmen wir uns in einem Themenschwerpunkt der Frage, was es heutzutage bedeutet, eine Frau zu sein.

Hanna Moon hat bereits mit Leuten wie Yohji Yamamoto und Marques'Almeida zusammengearbeitet. Die junge Fotografin erobert die Modebranche im Sturm. Für unsere neue The Female Gaze Issue hat sie Schauspielerin Hari Nef als Meerjungfrau fotografiert. Welche Ratschläge würde sie anderen Fotografinnen geben, die in ihre Fußstapfen treten wollen? „Überlege dir, was du sagen willst, und lass dir von keinem vorschreiben, dass du das nicht auf deine Art und Weise tun kannst." Wir stellen dir die junge Fotografin ein bisschen besser vor. 

Foto: Hanna Moon, Styling: Joyce SZE NG. Angeline trägt Evisu. BH: Phoebe English. Hose: Fautine Steinmetz. [The Come Of Age Issue, No.338, Pre-Fall 2015]

1. Sie hat nie daran gedacht, Fotografin zu werden, bevor sie nicht nach London gezogen ist.
„Ich habe Fashion Communication am Central Saint Martins studiert und zu der Zeit mit dem Fotografieren angefangen. Ich habe A Nice Magazine als Abschlussprojekt an der Uni gemacht und dafür mehrere persönliche Fotoprojekte umgesetzt. Danach hat es sich einfach so natürlich weiterentwickelt, dass ich für andere Projekte und Publikationen fotografiert habe."

2. Sie war weder besonders kreativ noch hat sie sich gut benommen.
„Ich habe Biologie studiert und war wirklich gut drin. Ich war aber nie ein gutes Kind. Meine Eltern würden sagen, dass ich ziemlich unerzogen war."

3. Sie hat mit jemandem zusammengearbeitet, der für Frank Ocean gearbeitet hat.
„Ich habe zwei Jahr lang für Tyrone Lebon gearbeitet. Ich habe von ihm gelernt, wie man eine professionelle Fotografin wird."

4. Wenn es um Mode geht, zählen die japanischen Labels.
„Ich liebe es, in japanischen Second-Hand-Läden zu stöbern und Gebrauchtes von Comme des Garçons oder Yohji Yamamoto zu kaufen."

5. Sie interessiert sich aber nicht nur für Mode.
„Ich interessiere mich gerade sehr für die südkoreanische Feministenszene, besonders die Website Megalian, die erst im letzten Jahr gelauncht wurde, hat es mir angetan. Die Website spiegelt die traditionelle Frauenfeindlichkeit in Südkorea auf ziemlich radikale Art und Weise wider: Sie machen sich über die Männer in Südkorea lustig."

Foto: Hanna Moon. Styling: Rosie Williams. Tyson trägt Christopher Shannon. Schmuck: Model's own. Socken: Falke. Sneaker: Adidas.[The Activist Issue, No. 336, Spring 2015]

6. Ihre Internetgewohnheiten sind ziemlich ungewöhnlich.
„Ich lese sehr oft südkoreanische Nachrichten, besonders die Kommentare von Menschen. Ich finde es interessant, zu sehen, wie Leute auf wichtige Ereignisse reagieren. Das ist zwar ziemlich voyeuristisch, aber ich bin erleichtert, wenn die Mehrheit der Leute die gleiche Meinung wie ich hat."

7. Es war nicht leicht, einen Fuß in die Fotografie zu setzen.
„Geld für persönliche Projekte und Editorials zu bekommen, die deine Visionen zeigen, ist nicht einfach, gerade als Einsteigerin nicht. Aber Fotografin zu sein, ist die beste Ausrede, um alles machen zu können, was du willst: Du kannst Leute treffen, Orte besuchen und Dinge tun."

8. Ihr Ratschlag für angehende Fotografinnen ist einfach:
„Mache viele Fotos von dem, was dich wirklich interessiert. Du brauchst keine glamouröse Idee, um dein eigenes Ding zu starten. Ich finde, dass die persönlichsten Fotos auch die interessantesten sind. Mache etwas aus dir."

9. Alles fing in einer Bar in Tokio an ... Das beste Shooting.
„Ich habe 2015 eine Transfrau in Tokio fotografiert. Ich habe sie in einer Schwulenbar in Shinjuku kennengelernt und sie gefragt, ob sie nicht für uns am nächsten Tag modeln wollen würde. Wir haben uns alle in Skinjuku um Mitternacht am nächsten Tag getroffen. Wir waren alle so besoffen, als wir uns getroffen haben, und das Einzige, woran ich mich erinnere, ist, dass ich beim Fotografien so viel gelacht habe. Meine Freundin Joyce, die für das Styling verantwortlich war, war so betrunken, dass sie ihren Kopf nicht hochheben konnte. Ich konnte mich nicht wirklich erinnern, was ich in der Nacht fotografiert habe, aber ich liebe die Ergebnisse."

10. Ihr nächstes Projekt ist ein sehr persönliches …
„Wahre Liebe zu finden."

Hier findest du alles aus unserer The Female Gaze Issue.

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