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18 Dinge, die du 2018 vermeiden solltest

Diese Leute, Orte und Situationen haben schon letztes Jahr besonders genervt. Umgehe sie also am besten auch im neuen, um 12 Monate mit möglichst vielen LOL- und weniger WTF-Momenten zu verbringen.

von i-D Staff
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03 Januar 2018, 10:31am

Foto: ghoguma film | Flickr | CC BY 2.0 

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der UK-Redaktion.

Wir von i-D sind Fans, keine Kritiker, und feiern seit unserer Gründung 1980 kreative Talente, die unsere Welt besser machen. Hin und wieder fallen uns aber auch Sachen auf, die ganz schön nerven und anstrengend sein können. Deswegen haben wir eine Liste mit Dingen für dich zusammengestellt, auf die wir 2018 gerne verzichten würden – in wahrer i-D Manier, mit viel Ironie und Herz.

1. Leute, die dir wiederholt mitteilen, dass sie jetzt vegan leben, aber trotzdem jede Woche ihr Körpergewicht in Pulled Pork in sich hineinstopfen und die Nummer des Burger-Lieferdienst ihres Vertrauens im Handy als Favorit gespeichert haben.

2. Leute, die uns ständig von der postfaktischen Welt erzählen, aber eigentlich nur die BBC-Dokumentation HyperNormalisation gesehen haben und doch lieber eine Sitcom auf Netflix schauen.


Auch auf i-D: Wir haben Queen of Fucking Everything, Vivienne Westwood, zum Gespräch getroffen


3. VIP-Bereiche in Clubs. Liebe Club-Promoter, die immer noch in den 90ern leben: Die Welt hat sich weitergedreht.

4. Leute, die voller Dramatik verkünden, dass sie einen Monat lang keinen Tropfen Alkohol trinken, und es bei jeder Gelegenheit betonen müssen. Ihrer Umgebung bleibt nur eines, um damit fertig zu werden: Alkoholiker werden.

5. Post-Hipster-Cafés mit Fusion-Sandwiches und Kaffee, der auch noch kuratiert wird. Ohne Spaß: Wie viel Kunst steckt darin, ein Butterbrot zu schmieren und Wasser zu kochen?

6. Geheime Partys in Lagerhallen irgendwo jwd: Die sind so top secret, dass der Ort, das Datum, der Eintrittspreis und das Line-up bereits Wochen im Voraus heftigst in den sozialen Netzwerken beworben werden.

7. Nicht-Berliner, die es übers Wochenende nach Berlin verschlägt, und einen damit nerven, dass sie nur zum Feiern gekommen sind.

8. Leute, die sich online auf Facebook gerne für Arbeitnehmerrechte und anständige Löhne aussprechen, im realen Leben aber im Taxi auf dem Weg nach Hause bei Deliveroo bestellen.

9. Leute, die ganz plötzlich ihre Liebe für Wurzelgemüse entdeckt haben, nachdem sich ihre Vorliebe für Grünkohl und Blumenkohl sehr öffentlichkeitswirksam auf Instagram inszeniert haben.

10. Nicht-Berliner, die mal nicht für 50 Euro in die Stadt kommen, sich über den überteuerten Easyjet-Flug aufregen und denken, dass sie für 200 Euro noch eine Wohnung finden. Vielleicht vor zehn Jahren.

11. Hochkarätige Fashion-Events – selbstverständlich nur auf Einladung –, auf denen ein Panel aus "den führenden Influencern" (sehr wahrscheinlich) über die Zukunft des Contouring redet.

12. Leute, die in einer metaphorischen Blase leben, und darüber sinnieren, einen Safe Space haben zu müssen. Was ist aus dem Motto von Lou Reeds Song "Walk on the Wild Side" geworden?

13. Leute, die einen immer noch davon überzeugen wollen, dass Harry Styles' Soloalbum "echt gut ist. Er hat es drauf". Und nicht mal merken, dass man gar nicht zuhört.

14. Frozen Yogurt Cafés: ein Einzelhandels-Konzept, das auf lebenden Kulturen basiert, aber trotzdem ein Zeichen der Verdrängung anderer Kulturen ist.

15. Leute, die behaupten, dass sie einen ganzen tollen Vintage-Sale entdeckt haben – sie sind natürlich auch die einzigen, die davon wissen. Da gäbe es die geilsten Vintage-Designer-Klamotten, seltene Platten und tolle Designermöbel. Doch wenn man hingeht, sind 2000 andere Menschen da, die sich alle durch die gleichen, alten Deichmann-Schuhe, Bravo-Hits-Alben und Ikea-Möbel wühlen.

16. Leute, die darauf bestehen, als DJ nur mit Vinyl aufzulegen. Wir wissen doch alle, dass es so viel einfacher ist, ein paar Songs auf einen USB-Stick zu ziehen.

17. Leute, die unter temporärer Amnesie leiden und vergessen, dass sie Gluten intolerant sind, sobald sie Doughnuts essen.

18. Leute, die auf die Frage "Wie geht's dir?" ganz aufgeregt antworten, dass sie dir innerhalb einer Stunde ein zehnseitiges Moodboard schicken.

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