my crew: das „pw-magazine“ lässt dich in die kunst- und musikszene wiens eintauchen

Von der Partyreihe „Pomeranze“ zum Online-Magazin für die Wiener Subkultur: Im Rahmen unserer Serie „My Crew“ stellen wir dir heute die kreativen Köpfe hinter dem „PW-Magazine“ vor.

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Okt. 26 2016, 12:30pm

Christian, 25 & Phil, 27

Woher kommt ihr?
Aus Lingen, Norddeutschland und Friedrichshafen am Bodensee.

Was macht ihr?
Vor dreieinhalb Jahren haben wir gemeinsam mit Carlo „Pomeranze" gegründet. Der Kulturverein vereint unterschiedliche künstlerische Disziplinen in experimentelle Veranstaltungskonzepte. Um den Plattformgedanken unserer Arbeit weiter zu entwickeln, haben Phil und ich im Mai das Online-Magazin PW gegründet, das Rezeptionslücken in der Wiener Subkultur schließen soll. Wir setzen in unseren Projekten alles daran, künstlerisches Output aus Wien zu fördern und das Kultur-, Nacht- und Clubleben in der Stadt zu gestalten.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Die Verknüpfung der vielen kreativen Potentiale. Wir sind sehr dankbar, mit so talentierten Menschen arbeiten zu können, seien es Fotografen, Journalisten, Musiker oder Veranstalter. Alle verbindet der Gedanke, etwas in Wien bewegen zu wollen und sich dafür zu engagieren.

Was macht Wien für euch zu einer der lebenswertesten Städte?
Wien ist großstädtisch, kann aber auch gemütlich sein. Abseits der touristischen Anzugspunkte laden gerade die Leerstellen in die Subkultur ein und bieten Raum für eigenes Handeln. Wir könnten uns keine andere Stadt vorstellen, in der wir auf so viele offene Türen gestoßen wären. Dazu kommt die untereinander gut vernetzte Szene, die geprägt ist von Engagement, Kreativität und gegenseitiger Unterstützung. Das ist auch dringend nötig, denn in Wien gibt es in diesem Feld immer noch einige Barrieren.

Wie würdet ihr die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Gerade können wir eine Qualität in der Wiener Musikszene erleben, wie schon lange nicht mehr, zumindest soweit wir das in unserer Szene beurteilen können. Jetzt kommt es darauf an, die Bekanntheit dieser Künstler auch außerhalb von Wien zu stärken. Hier fehlt es aber immer noch an Netzwerken, die die Kraft haben, von selbst Musiker international bekannt zu machen. Teilweise fehlt aber auch der Wille, sich selbst zu vermarkten, was wir gut verstehen können. Aber man sieht an den Erfolgen anderer, dass es nun mal dazu gehört, um international Aufmerksamkeit zu erregen. Zudem ist Wien als Anlaufpunkt für internationale Musiker und Künstler wieder interessanter geworden, was sich in den bunten und qualitativ hochwertigen Veranstaltungsprogrammen der verschiedenen Akteure widerspiegelt.

Verratet uns ein geheimes Talent von euch.
Chris: Man sagt, ich telefoniere schlecht.
Phil: Ich kann ganz gut Stimmen imitieren.

Was würdet ihr jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Wir würden empfehlen, nicht nur als Gast zu konsumieren, nicht nur zu den Partys zu gehen, wo die meisten Freunde zugesagt haben, sondern genauer hinzusehen, sich zu engagieren und so teilzuhaben—an einem offenen und hochspannenden Wien.

PW in drei Worten ...
Arbeit ohne Ausfluss.

pw-magazine.com

Hannah, 28

Woher kommst du?
Aus Friedrichshafen am Bodensee. Mittlerweile wohne ich aber seit acht Jahren in Wien.

Was machst du?
Ich studiere Psychologie und arbeite nebenbei an der Universität, als DJ, für mein Projekt „femdex" und natürlich für das PW-Magazine.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Die PW-Crew besteht aus ziemlich unterschiedlichen Menschen, die auch oft einen anderen Blickwinkel und Interessenschwerpunkt mitbringen. Außerdem sind die meisten von uns keine Journalisten, sondern einfach nur persönlich motiviert, Wien nach vorne zu bringen und über interessante Künstler, Orte oder Dinge zu berichten. Ich denke, dass daher bei jedem Artikel immer ein Stück einer anderen Persönlichkeit miteinfließt, vor allem weil die Themen von uns selbst ausgesucht werden und nicht verteilt werden.

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Erstmal vielleicht ganz banal, aber dennoch essentiell: dass ich hier meist ziemlich sorglos und angstfrei leben und umsonst studieren kann und meine Miete relativ bezahlbar ist. Dass das öffentliche Verkehrsmittelsystem wohl eines der besten der Welt ist und man eigentlich jeden Abend etwas kulturell unternehmen kann, wenn man denn möchte. Zudem ist Wien durch seine Architektur natürlich eine ziemliche Augenweide und die Nähe der Donau birgt im Sommer viele wunderbare Ruhepole in der Natur.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?

Ich spreche hier nur über die Musikszene und muss zum einen leider sagen: die Line Ups, die Organisation, ziemlich alles wird hauptsächlich von Männern bestimmt und gestaltet (wobei Wien bestimmt keine Ausnahme ist). Ich wünsche mir sowohl seitens mancher Veranstalter und Veranstalterinnen und auch vom Publikum selbst mehr Mut für andere Konzepte, mehr Begeisterung und Initiative. Ich bin leider oft von eintönigen, sich wiederholenden Programmen oder von schlechten Musikanlagen frustriert. Es fehlt einfach an Clubs, bei denen irgendwie alles stimmt. Wien birgt ein wahnsinniges Potential, selbst aktiv zu werden und tatsächlich etwas zu schaffen oder zu verändern. Die Entscheidung, wo die Samstagnacht verbracht wird, fällt häufig auf die Veranstaltungsreihe des Vertrauens und nicht so sehr auf den einen Club oder den einen DJ. Das ist auch daher besonders schön, weil dahinter meist junge Leute stehen, denen die Sache wirklich am Herzen liegt. Außerdem weiß man, dass man, je nach Veranstaltungsreihe, ziemlich sicher diese eine Gruppe an Bekannten oder Freunde trifft. Eine Art Dorf in der Großstadt—ich finde das irgendwie charmant.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir.
Ich kann ziemlich gut Mario Kart spielen.

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Eine Runde mit dem höchsten Riesenrad der Welt drehen, einen Marilleneisknödel verspeisen, den Ausstellungsraum TBA21 besuchen und anschließend einen Spaziergang durch den Augarten vorbei an den riesigen Flaktürmen unternehmen.

PW in drei Worten ...
Kultur, Begegnung, Austausch.

femdex.net

Alicia, 23

Woher kommst du?
Aus der EU.

Was machst du?
Ich studiere Angewandte Fotografie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ich glaub aber nicht an Festlegungen im Kunstbereich. Ich bezeichne mich auch nicht als Fotografin, sondern beschäftige mich einfach mit Imagery. Nichts liegt mir ferner als Termini wie Fine Art Photographer oder Barytpapier-Analog-Nostalgie.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Es gibt die Freiheit, eigentlich alles zu machen, was man will. Die Themen interessieren mich und ich treffe Leute, die ich sonst nicht treffen würde.

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Ich weiß nicht, ob Wien lebenswert ist. Ich wollte immer zum Theater, deswegen bin ich vor mehr als 4 Jahren hier gelandet. Es ist alles sehr gut hier im Moment, aber es zieht mich immer weiter.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Es gibt Kunst und Musik, die mich interessiert, auch hier in Wien, aber sie ist für mich nicht von Wien abhängig. Szene selbst ist für mich ein eher negativ behafteter Begriff ... klingt mir zu sehr nach leerem Reden von Projekten auf Eröffnungen. Manche kommen eben über die Szene und das Feiern zur Kunst, das merkt man aber schnell.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir.
Ich behalte nichts für mich, schon gar keine Talente.

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Ich mag's rund ums AKH (Allgemeines Krankenhaus). Essen tue ich am liebsten im Gasthaus zur Stadt Paris oder Wratschko. Ansonsten schnell rausfahren. Blumenwiese auf der großen Klause oder Steiermark.

PW in drei Worten ...
Big, big, big.

aliciapawelczak.tumblr.com

Amar, 22

Woher kommst du?
Ich komme aus Singen, das ist in der Nähe vom Bodensee in Deutschland.

Was machst du?
Ich studiere an der Akademie der bildenden Künste bei Daniel Richter. Fürs PW mache ich zusammen mit Marie-Claire hauptsächlich Interviews.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Dass so viele Leute aus verschiedenen, interessanten Bereichen dabei sind.

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Man kommt überall sehr schnell hin und es besteht ein sehr dichtes Kulturangebot. Außerdem ist alles super entspannt hier.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Ich habe das Gefühl, dass jeder jeden kennt. Das kann sehr angenehm sein, aber manchmal eben auch langweilig.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir.
Ich habe das absolute Gehör.

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Mit richtig viel Geld in das Café Schwarzenberg gehen und dort den ganzen Tag verbringen.

PW in drei Worten ...
Marmo und Harmlos.

Dominik, 31

Woher kommst du?
Ich bin in Wien geboren und habe polnische Wurzeln.

Was machst du?
Ich bin Fotograf bei Tag, Veranstalter bei Nacht und dazwischen berate ich junge Kreative.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Der frische Wind aus allen Richtungen und unterschiedlichen Disziplinen zu einem Ganzen gebündelt.

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Das vielfältige Angebot in allen Bereichen des Lebens, gepaart mit Gemütlichkeit und dem Wiener Schmäh.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Österreich ist ein kleines Land und Wien hierzulande die einzige Millionenstadt und damit auch der regionale Schmelztiegel. Wien hat in der Vergangenheit viele Größen hervorgebracht und dessen Erbe hat bis heute einen starken Einfluss auf die Kunstszene, die einen gewissen traditionellen Charakter hat. Man ist hier nicht sehr international, viele haben deshalb in den letzten Jahren ihr Glück im Ausland versucht, um dann hier infolge mit offenen Armen von den Galeristen empfangen zu werden. Da es auch in jüngster Zeit ein paar erfolgreiche Ausreißer gab, ist in der Wiener Kunstszene das Selbstbewusstsein gestiegen und man traut sich mehr. Der Erfolg vom Ausland aus ist jetzt nicht mehr unbedingt zwingend. Die Tatsache, dass Wien eine sehr leistbare Stadt ist, spielt natürlich vielen Künstlern in die Hände. Man ist hier frei und kann sich auf sein Schaffen konzentrieren. In der Musikszene wiederum gab es einige Musiker, die den Sprung nach Deutschland und darüber hinaus geschafft haben und das ist gut so, denn das erzeugt Interesse von Außen.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir.
Ich kann auch ganz gut auflegen. Zumindest glaube ich das.

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Fahrrad ausleihen und es bis zur U-Bahn-Endstation Ottakring mitnehmen und von dort bergab zur Innenstand bis man im Prater landet. So sieht man Wien an einem Tag in seinen doch zahlreichen Facetten. Wem das zu viel ist, einfach in ein altes Wiener Café setzen und nur davon träumen, wie schön Wien doch nicht ist.

PW in drei Worten ...
F.U.N.

dominikgeiger.com

Nils, 24

Woher kommst du?
Ich bin in Frankfurt am Main geboren, aber dann gleich für fünf Jahre nach Taipei, war dann genug und ich bin weitergezogen in eine Gated Community in Bangkok. Zur Jahrtausendwende ging es ein halbes Jahr in die Nürnberger Vorstadt, darauf folgte Wien, und dabei blieb es bis jetzt. Hier darf mich der Voodoo Jürgens irgendwann mal gerne ausgraben. Vielleicht komm ich dann woher.

Was machst du?
Beim PW schreibe ich, bisher vor allem Interviews, zum Beispiel mit Molly Nilsson und Planningtorock. Sonst schreibe ich auch für das Ray-Filmmagazin Kritiken, Festivalberichte oder übersetze Texte. Vor zwei Jahren habe ich mit Freunden, die ich größtenteils durch das Philosophiestudium kennengelernt habe, das Kollektiv „Philosophy Unbound" gegründet. Alle zwei Monate organisieren wir eine offene Bühne für performative Zugänge zur Philosophie, die im Rahmen akademischer Möglichkeiten keinen Platz haben. Anschließend gibt es dann eine Afterparty, zu der wir verschiedene DJs einladen. Letztes Jahr haben wir als Kollektiv eine Performance für Philosophy On Stage im Museumsquartier entwickelt. In Berlin hat sich auch schon eine tolle Truppe zusammengefunden, die dort Philosophy-Unbound-Abende organisiert.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Die verschiedenen Richtungen, aus denen wir kommen. Unsere unterschiedlichen Zugänge zu Musik und Kunst halten uns davon ab, auf der Stelle zu treten. So entsteht auch ein interdisziplinärer Diskurs, den ich für notwendig halte, um den Themen, mit denen wir uns beschäftigen, gerecht werden zu können. Das entwickelt ein spannendes Eigenleben. Mit jedem neuen Text, Mix oder Fotos erweitern sich auch die vorigen, werden sie für neue Kontexte geöffnet und bekommen neue Ebenen.

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Wien ist für mich so ein emotional aufgeladener Haufen, da kann ich an der Stadt selber kaum mehr etwas festmachen. Sie lässt einem offen, wie viel man gerade von ihr braucht oder nicht braucht. Man muss sich Wien nicht beugen, wenn man gerade nicht will. Das ist eine große Qualität. Und die Weinpreise sind fantastisch.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Auf jeden Fall sehr divers, auch wenn es mir manchmal an Kommunikation fehlt. Da wird schon einiges an Potential verspielt. Vor allem die Bindung an politische Diskurse fehlt mir in manchen Szenen noch etwas, da darf man das Momentum in Österreich gerade jetzt nicht verpassen. Und bitte hört endlich auf, auf der Tanzfläche so viel zu labern.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir
Ich kann sehr laut pfeifen, ohne meine Finger zu verwenden.

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Geht in ein Beisl, solange man noch (passiv) rauchen kann. Auf dem Weg dorthin schöne Häuser anschauen und unbedingt ins Filmmuseum gehen.

PW in drei Worten ...
Drinnen, draußen, dazwischen.

Laura, 22

Woher kommst du?
Aus Süddeutschland.

Was machst du?
Fotos, Videos, Räumliches, Diverses.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Das Arbeiten ist angenehm spontan und unkompliziert und jeder hat die Möglichkeit, etwas beizutragen. Außerdem ist man bei der Art und Weise der Umsetzung ziemlich freigestellt.

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Die absurden Auslagen und Situationen, die man täglich beobachten kann.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Leider teilweise etwas eintönig, weil sich viel in etablierten Institutionen und Kreisen abspielt. Den Leuten, die motiviert sind, etwas daran zu ändern, werden oft diverse Hindernisse in den Weg gestellt. Trotzdem sollte man sich davon nicht demotivieren lassen.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir.
Ich finde immer die perfekten Avocados. Falls das mit der Kunst nichts werden sollte, sehe ich darin eine major job opportunity.

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Den Stephansdom.

PW in drei Worten ...
Pachtzins, Wahlkreis, Magenta.

lauraschaeffer.com

Luca, 23

Woher kommst du?
Aus Ulm, Deutschland.

Was machst du?
Ich bin Fotograf und Filmemacher. Gerade arbeite ich hauptsächlich an der Fertigstellung meines Kurzfilms Davids Hand, der spätestens ab November zu sehen sein sollte.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Dass die Crew ziemlich vielseitig interessiert und talentiert ist. Wo Clubkultur auf Black-Metal trifft und Sprachkünstler mit Cineasten trinken, muss ja ein gewisser kultureller Mehrwert dabei rauskommen.

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Waschbecken in den Treppenhäusern morbider Bauten.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Als ziemlich inzestuös. Was in dem Zusammenhang gar nicht negativ konnotiert sein muss. Inzest meint hier eher den interdisziplinären Austausch, dem man nur schwer entgeht, wenn man ein reges Ausgehverhalten pflegt.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir.
Ich kann Sätze ziemlich rasch rückwärts sagen. negas sträwkcür hcsar hcilmeiz eztäS nnak hcI

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Das Filmmuseum und sein Unsichtbares Kino.

PW in drei Worten ...
Wein, Vibe und Gesang.

lucafuchs.com

Marie-Claire, 23

Woher kommst du?
Aufgewachsen bin ich in Süddeutschland und seit drei Jahren wohne ich in Wien.

Was machst du?
Ich studiere Kommunikation. Für PW führe ich gemeinsam mit Amar Interviews mit Künstlern und Musikern.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Hier macht niemand nur Journalismus. Alle kommen aus ganz verschiedenen Bereichen und haben daher ein eigenes, spannendes Netzwerk—davon profitiert das Magazin total!

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Der gute Sturm und die unglaublich schöne Architektur.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Auf jeden Fall zugänglich. In Wien wird schon viel geboten, aber es gibt noch genügend Platz für Neues.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir
Ich kann im Schlaf reden.

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Am Brunnenmarkt bei Halis Börek essen gehen und abhängen.

PW in drei Worten ...
Vielfältig, frei und fesch.

Florian, 23

Woher kommst du?
Aus Haag, einer kleinen Stadt im westlichen Niederösterreich.

Was machst du?
Ich lege als Heap auf, habe einen (Online-)Plattenladen namens Discus Throwers sowie das Label Neubau und studiere Technische Physik.

Was ist das Besondere an der PW-Crew?
Die Vielfalt der Interessen und die verschiedenen Charaktereigenschaften meiner Kollegen.

Was macht Wien für dich zu einer der lebenswertesten Städte?
Die allgemeine Entspanntheit, die Cafés und das Kulturangebot.

Wie würdest du die Musik- und Kunstszene in Wien beschreiben?
Aufstrebend.

Verrate uns ein geheimes Talent von dir
Fußball.

Was würdest du jedem empfehlen, der zum ersten Mal nach Wien kommt?
Das Punschkrspferl-Eis beim Demel.

PW in drei Worten ...
Provocation through information.

Alle Teile unserer „My Crew"-Serie findest du hier.

Credits


Text: Juule Kay
Bunte Fotos: Alicia Pawelczak
Schwarz-weiß-Fotos: Dominik Geiger
Foto Phil: Maria Ritsch